27.09.2021

Welche Akkugröße benötigt mein E-Firmenwagen?

Das Akku-Wettrüsten ist in vollem Gange. Aber benötigen Sie für Ihr Firmenfahrzeug tatsächlich den größtmöglichen Akku? Die Vorteile einer moderaten Akkugröße am Beispiel des Opel Mokka-e.

Mehr Akku

Aktuell findet bei den Autoherstellern ein regelrechtes Wettrüsten statt, was Akkugrößen betrifft. Waren von wenigen Jahren Akkus mit 30 kWh Stand der Dinge, können nun die meisten Kleinwagen bereits mit 40, 50 oder sogar 60 kWh aufwarten. In der Kompakt-Klasse werden beispielsweise beim Volkswagen ID.3 bereits bis zu 77 kWh verbaut und bei Limousinen a la Mercedes EQS stecken bis zu 110 kWh unter der Haube.

Müssen Sie für Ihren Betrieb tatsächlich zu den größten und damit auch teuersten Akkus greifen, um den Alltag bewältigen zu können? Vieles spricht dafür, dass das nicht der Fall ist.

Natürlich bedeutet mehr Akku auch mehr Reichweite, selteneres Aufladen und zumeist auch höhere Leistungsabgabe, soll heißen mehr Leistung. Davon abgesehen gibt es einige Punkte, die für einen kleineren, vernünftigeren Akkupack sprechen. Wir werden diese Vorteile anhand eines sehr aktuellen Vertreters der Gattung der Kompakt-SUV’s herausstellen, des Opel Mokka-e.

Opel feiert seit Jahren große Erfolge mit dem Modell Mokka, einem kompakten SUV, der beim Publikum sehr gut ankommt. Hohe Sitzposition, sicheres und sportliches Fahrverhalten und komfortables Platz- und Raumangebot kommen da in einem sehr markanten und attraktiven Designpaket zusammen, das auf der Straße Blicke auf sich zieht.

In der elektrischen Variante des Mokka-e wird ein 50 kWh großer Akku verbaut, der netto 46 kWh zur Verfügung stellt. Das reicht für 324 km lt. WLTP-Testzyklus, die im urbanen Verkehr mit viel Stadt-Anteil erreichbar sind und sogar übertroffen werden können.

Somit sind sehr viele Anforderungen abgehakt, die ein Betrieb an ein E-Auto stellt, denn der Mokka-e bietet ansprechendes Design, Platz für 4 Erwachsene plus Gepäck, zuverlässige Technik und viel Komfort.

Vorteil #1: Preis

Ausgehend von einem Startpreis von brutto 34.439 Euro steht am Ende der Kalkulationskette, nach Abzug aller steuerlichen Vorteile und Förderungen ein sehr attraktive Summe. Zudem kommen die vielen finanziellen Vorteile eines E-Autos im laufenden Betrieb zu tragen, die wir hier übersichtlich für Sie zusammengefasst haben.

Dieser günstige Preis des Opel Mokka-e kommt unter anderem durch den vernünftig dimensionierten Akkupack zustande. Ein größerer Akku würde den Preis des Mokka-3 um mehrere Tausend Euro in die Höhe treiben.

Vorteil #2: Öko-Bilanz

Ein weiterer Vorteil des kleineren Akkupacks: es wurden bei der Produktion weniger Rohstoffe verbraucht, weniger CO2 produziert und damit wurde auch der ökologische Rucksack auf ein Minimum geschrumpft. Das bedeutet, dass der Stromer noch früher eine positive CO2-Bilanz aufweist und bereits ab Kilometerstand 30.000 mit jedem weiteren Kilometer CO2 einspart.

Vorteil #3: Gewicht

Ein E-Auto-Akku wiegt je nach Modell zwischen 200 und 700 kg. Je weniger Gewicht, desto weniger Energie braucht das Fahrzeug. Natürlich wird ein guter Teil der zusätzlich benötigten Energie über die Rekuperation wieder zurückgewonnen, dennoch bleibt ein Mehrverbrauch. Weniger Masse bedeutet im Falle einer Kollision zudem geringere einwirkende Kräfte und kann helfen, die Folgen so gering als möglich zu halten.

Geringere Reichweite: tatsächlich ein Nachteil?

Die WLTP-Reichweite des Opel Mokka-e beträgt „nur“ 324 km. Ist dies jedoch zu wenig für den Alltag? Nein. Die berühmte Reichweitenangst ist zwar bei vielen Autofahrern, die noch keinen Kontakt mit E-Mobilität hatten, präsent, aber nicht begründet. Der durchschnittliche, österreichische Autofahrer legt am Tag 38 Kilometer zurück. Beim Einsatz des Mokka-e als Pendlerfahrzeug müssten Sie oder Ihr Mitarbeiter somit nur jede Woche einmal laden.

Mit einer Lademöglichkeit am Firmenstandort sorgen Sie im optimalen Fall zudem für ein sehr attraktives Gesamtpaket für Ihre Mitarbeiter und machen den Alltag mit dem E-Auto zu einem Vergnügen.

Wie Sie die passende Infrastruktur an Ihrem Firmenstandort schaffen können, erklären Ihnen gerne geschulte Berater bei Smatrics. Auf Wunsch werden Teil- und Komplettlösungen angeboten und dabei Planung, Installation, Betrieb und Abrechnung der Ladungen übernommen. Einfacher und ressourcensparender geht es nicht.

Kommen wir zur bereits angesprochenen, anstehenden Autobahnetappe. Die Autobahnreichweite betrug bei einem Praxistest von Ecario ca. 220 km bei 130 km/h. Hier können Sie sich im Nachgang gerne das Testvideo ansehen.

Diese Autobahnreichweite sinkt bei tiefen Temperaturen auf unter 200 km ab. Dazu kommt, dass das Fahrzeug unterwegs üblicherweise nicht auf 100 % geladen werden kann und wohl auch nicht auf 0 % heruntergefahren wird. Somit bleiben ca. 80 % der Kapazität übrig, die auch bei warmen Temperaturen nur für ca. 180 km Autobahn reichen

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Fazit

Wählen Sie den passenden Akku für Ihre Anforderung. Wenn Sie oder Ihr Mitarbeiter regelmäßig sehr lange Strecken zurücklegen müssen, macht es natürlich Sinn, einen großen Akku unter dem Blech zu haben. So müssen auf Langstrecke weniger häufig Ladepausen gemacht werden.

Für die gelegentliche Autobahnfahrt reicht jedoch auch ein kleiner Akku mit schneller und unkomplizierter Lademöglichkeit im Smatrics-Ladenetz. Das schont die Umwelt und hält die Ausgaben niedrig.

Mit Fahrzeugen wie dem Opel Mokka-e erhalten Sie sehr ausgereifte Fahrzeuge mit vernünftiger Akkugröße und guter Reichweite im Alltag, die viel Spaß machen und ausreichend Platz bieten. Werbewert inklusive.

Bleiben Sie dran!

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