29.04.2021

Škoda Enyaq – darauf haben Sie gewartet

Škoda bringt mit dem Enyaq ein hochattraktives, vollelektrisches Fahrzeug auf den Markt, auf das viele gewartet haben. Dabei steckt der Kombi-SUV voller Überraschungen. Simply clever! Der neue Škoda Enyaq ist eines der wichtigsten E-Autos im betrieblichen Umfeld. In diesem Artikel erfahren Sie, warum dies so ist und wir stellen Ihnen das Erfolgsmodell im Detail vor.
© Škoda

Warum der Enyaq so wichtig ist

Škoda hält aktuell 7 Prozent Marktanteil in Deutschland und 10 Prozent in Österreich. Wenn eine Marke dieser Größe ein Elektroauto am Markt lanciert, ist das an sich schon eine große Sache. Wenn dieses Fahrzeug dann noch die Qualitäten eines Enyaq mit sich bringt, hat das einen Einfluss auf die gesamte E-Mobilität in Europa.

Hier kommt nämlich eine sehr attraktive Mischung aus SUV und Kombi auf den Markt, die großes Raumangebot, cooles Design, hohe Reichweite und sehr gute Verarbeitung bietet und dabei leistbar bleibt.

Design, Platzangebot

Das Design des neuen Stromers aus Tschechien kann man auch ganz objektiv als sehr gelungen bezeichnen. Klare, moderne Linien zeichnen das Bild eines eleganten Kombis, dem man weniger die SUV-Verwandtschaft, als die Kombi-Gene ansieht. Das Heck wurde recht steil gezeichnet, so konnte der Laderaum auf 585 Liter maximiert werden. Das ist nur um 25 Liter weniger als der des Octavia Combi, der als Lademeister seiner Klasse gilt.

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Der Laderaum an sich ist zudem sehr gut durchdacht, es gibt einen in der Höhe verstellbaren Laderaumboden, der auf der oberen Ebene eine absolut ebene Ladefläche mit bis zu 1.710 Litern ermöglicht, es gibt Haken für Taschen, eine Entriegelung der Rücksitzlehnen vom Kofferraum aus und eine elektrisch aus- und einfahrbare Anhängerkupplung. An diese können bei den Varianten mit Heckantrieb bis zu 750 Kilo angehängt werden, bei den Modellen mit Allradantrieb können sogar 1.400 Kilo ran. Die Heckklappe öffnet und schließt vollautomatisch, dies kann auch vom Innenraum aus erfolgen.

Der Kühlergrill des Enyaq ist geschlossen, ein Elektroauto benötigt weit weniger Luftzufuhr als ein Verbrenner. Das erhöht die Effizienz und damit die Reichweite. Dennoch dient die Fläche des Kühlergrills zumindest als Designmerkmal. Der bei der Weltpremiere des Enyaq in Prag gezeigte Cristal Face - Kühlergrill wird von 130 LED’s illuminiert, benötigt aber bis zur effektiven Genehmigung in Österreich noch einige Monate.

Der aktuell verbaute, völlig schwarze Kühlergrill passt aus unserer Sicht ohnehin perfekt zum Gesamtdesign des Enyaq, im aktuellen Testvideo von Ecario macht der Škoda jedenfalls eine sehr gute Figur. 

Im Innenraum gibt es jede Menge Platz für alle Passagiere, auch im Fond gibt es Beinfreiheit im Überfluss sowie viel Platz in der Breite. Integrierte Sonnenrollos auf der Rückbank, Steckfächer fürs Smartphone sowie kleine aufklappbare Tische in den Lehnen von Fahrer- und Beifahrersitz machen die Fahrt so angenehm wie möglich.

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Tradition hat bei Škoda das Motto „Simply clever“. Auch der Enyaq bietet viele Detaillösungen und Überraschungen, die man bei keinem anderen E-Auto findet. Da wären zum Beispiel der in der Heckklappe versteckte Eiskratzer, der Regenschirm, der buchstäblich in der Fahrertür verschwindet und Klapptische für die Fondpassagiere. Weiters gibt es einen Ladekabel-Reiniger, einen eingebauten Einfülltrichter fürs Wischwasser und eine Manschette, die die Ladebuchse vor Regen und Schnee schützt. Das alles qualifiziert den Enyaq noch mehr als perfekten Begleiter im Alltag.

 

Bedienkonzept, Konnektivität

Auch hinter dem Steuer des Škoda Enyaq fühlt man sich auf Anhieb wohl. Im Unterschied zum Schwestermodell des Enyaq, dem Volkswagen ID.4, gibt es am Lenkrad des Škoda echte Tasten und Drehräder, die gut zu bedienen sind und obendrein gut aussehen. Ein weiterer Unterschied: das 5,3 Zoll Display hinter dem Lenkrad ist nicht freistehend, sondern in das Armaturenbrett verbaut.

© Škoda

Das 13 Zoll Display stellt alle Infos grafisch ansprechend dar, die Navi-Ansicht ist scharf und präzise, Apple CarPlay und Android Auto sind ebenfalls mit an Bord. Es gibt außerdem eine App, damit lässt sich der Enyaq sogar fernsteuern, wenn zum Beispiel der Platz der Parklücke nicht zum Einsteigen reicht.

Trotzdem gibt es ein paar Kritikpunkte. Eingaben am großen Display erfolgen teils verzögert und auch die Eingabe von Navigationszielen mittels Sprachwahl hat im Test nicht einwandfrei funktioniert. Die gute Nachricht lautet: der Enyaq wird „over the air“ upgedatet, bekommt also in den nächsten Jahren immer wieder mal neue Updates für den Bordcomputer übers Internet aufgespielt. Die zuvor genannten Probleme könnten mit einem Update später also Geschichte sein.

Im Gegensatz zum Lenkrad des ID.4 ist jenes des Enyaq mit „normalen“ Tasten ausgestattet. Alles wirkt vertraut, beim Volkswagen ist etwas mehr Umgewöhnung nötig. Die Leiste unter dem Display kennen wir aus allen ID-Modellen und ist wirklich praktisch zum schnellen Verstellen der Lautstärke.

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In der Mittelkonsole ist sehr viel Platz für Kleinigkeiten, sogar einen herausnehmbaren „Mistkübel“ gibt es. Der Fahrstufenwählhebel macht sich dafür ganz klein, aber der muss bei einem E-Auto ja auch gar nicht größer sein. Zur Erinnerung: bei Hyundai, Peugeot und Konsorten gibts nicht mal das. Passt also.

Fahren

Ausreichend Leistung steht zur Verfügung. Wer jedoch richtig sportlich unterwegs sein will, sollte auf die kommenden Allradvarianten 80x und RS warten. Die warten dann mit 265 bzw. 306 PS auf und können zudem die bereits erwähnten 1.400 Kilo ziehen.

Mit den 204 PS bzw. 150 kW des Škoda iV 80 ist jedenfalls entspanntes Reisen angesagt. Das Fahrwerk findet eine gute Mischung aus Federungskomfort und präzisem Handling. Das macht entspannte Langstrecken und die sportliche Abkürzung über die Triebener Tauern gleichermaßen zum Vergnügen.

Die Assistenzsysteme arbeiten zuverlässig und präzise, auch hier gibt es keine echten Schwächen. Aber Verbesserungspotenzial. Denn im Test von Ecario hat der Tempomat auf der Autobahn immer wieder mal aus heiterem Himmel auf 80 km/h abgebremst, obwohl es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gab. Dafür spielt der Tempomat in anderen Lebenssituationen seine Stärken voll aus, bezieht nahende Limits und Ortsgebiete in die Planung mit ein und macht so rundes und vorausschauendes Fahren möglich.

© Škoda

Verbrauch, Reichweite, Laden

Škoda bietet drei verschiedene Akkupacks mit nutzbaren 52, 58 oder 77 kWh an, entsprechend variieren die Reichweite zwischen 340 und 510 km. Beim Testwagen iV 80 wird die offizielle WLTP-Reichweite mit 510 km angegeben, was ein sehr ordentlicher Wert ist und im Alltag auch für Handelsreisende eine solide Basis darstellt. 

Beim Verbrauch gibt Škoda einen Verbrauch von 16,7 kWh auf 100 km an, das sollte mit etwas Zurückhaltung bei optimalen Temperaturen durchaus machbar sein und stellt für ein Fahrzeug dieser Größe absolute Spitzenwerte dar. 

Garniert wird die Effizienz-Torte mit einem Ladeleistungs-Zuckerguss, der Enyaq iV 80 lädt für 500 Euro Aufpreis mit bis zu 125 kW am Ultra-Highspeed-Lader im riesigen Ladenetz von SMATRICS EnBW. So können in 10 Minuten bis zu 125 km nachgeladen werden. 

Der iV 60 mit kleinerem Akku und schwächerem Motor schafft für dieselben 500 Euro Aufpreis nur 100 kW, ohne Extrazahlung sind bei beiden Modellen nur 50 kW möglich. 

Die AC-Ladeleistung beträgt (ganz ohne Aufpreis) 11 kW, dreiphasiges Laden macht das Aufladen am eigenen Firmenstandort, beim Kunden oder während der Mittagspause in der Innenstadt effektiv. 

SMATRICS schafft für Sie gerne die passende Infrastruktur an Ihrem Firmenstandort und bietet Komplettlösungen aus einer Hand an. Dabei werden Planung, Installation, Betrieb und Abrechnung von SMATRICS übernommen. Das spart Ressourcen im Unternehmen und ermöglicht sorgenfreien und kostengünstigen Zugang zu E-Mobilität. 

© Škoda

Preis, Verfügbarkeit

Die aktuell verfügbaren Modelle iV 60 und iV 80 stehen ab 40.060 bzw. 46.470 Euro vor der Türe. In einem Jahr wohlgemerkt, denn so lange beträgt aktuell die Lieferzeit des begehrten Tschechen.

Die Allrad-Versionen werden ab Sommer 2021 bestellbar sein, geliefert wird noch im selben Jahr. So könnten Sie also noch dieses Jahr Enyaq fahren, vorausgesetzt Sie sind im Sommer beim Bestellen unter den ersten. Die Preise liegen voraussichtlich um die 50.000 Euro

Ebenfalls 2021 soll noch die Version iV 50 auf den Markt kommen, die wird dann um ca. 34.000 Euro wohlfeil sein.

Alle genannten Preise verstehen sich vor Abzug der aktuellen Förderungen. 

Fazit

Der Škoda Enyaq ist bei Familien aber auch im betrieblichen Umfeld begehrt und das zurecht. Viel Platz für Passagiere und Gepäck, tolles Design außen wie innen, hohe Reichweite und Effizienz, gute Ladeleistung und das alles zum vernünftigen Preis. Der Enyaq ist bereits jetzt ein echtes Erfolgsmodell und wir werden das Fahrzeug wohl noch sehr oft auf unseren Straßen sehen. 

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