28.07.2020

Mercedes EQC – exklusiver Stromer mit Stern

Mercedes und Elektroauto ist ab sofort kein Widerspruch mehr. Die Marke mit dem Stern macht einen großen Schritt in Sachen Mobilitätswende und bringt einen elektrischen SUV, der alle Mercedes-Qualitäten ins neue Zeitalter transportiert - der Mercedes-Benz EQC.
mercedes eqc
© Mercedes-Benz

Mercedes zieht mit neuem E-Modell EQC nach

Carl Benz baute vor 135 Jahren das erste Automobil mit Viertaktmotor und elektrischer Zündung. Seitdem ist die Automarke mit dem Stern Pionier im Automobilbau. Diese Liebe und Begeisterung fürs Thema Auto trieb Mercedes immer weiter Richtung Perfektion. Verarbeitungsqualität, Komfort, Fahrsicherheit, das waren immer die Hauptschwerpunkte der Marke. Mit dem Thema Elektromobilität tun sich die Schwaben jedoch schwer. Die elektrische B-Klasse wurde lediglich zwischen 2014 und 2017 gebaut und die große Automarke schien fast den Anschluss zu verlieren. Der EQC macht dem Warten auf ein neues E-Auto von Mercedes ein Ende und läutet gleichzeitig eine neue Ära bei den Stuttgartern ein.

 

außendesign mercedes eqc
© Mercedes-Benz

Design, Konzept

Ausgerechnet ein SUV als technologischer Vorreiter von Mercedes? Nicht gerade sinnvoll, wenn man sich die verstopften Straßen in den Großstädten ansieht, aber definitiv die richtige Entscheidung, wenn man die aktuellen Verkaufszahlen hinzuzieht. Geländewagen für die Stadt und die Autobahn boomen wie nie zuvor und auch bei Businesskunden sind SUVs beliebter denn je.

So war die Konzeption eines elektrischen SUVs nur der logische Schritt. Technisch basiert der Mercedes EQC auf dem GLC, spricht aber eine weitaus dynamischere und jüngere Designsprache. Wirkt wie aus einem Guss. Auffällig auf jeden Fall die durchgängigen LED-Bänder an Front und Heck. Ein Black-Panel-Design an der Front anstatt des klassischen Kühlergrills ist ebenfalls ein auffälliges Erkennungsmerkmal des neuen Mercedes-Stromers.

innenraum mercedes eqc
© Mercedes-Benz

Innenraum

Mercedesfahrer werden sich sofort wie zuhause fühlen. Der EQC verwöhnt seine Insassen nach Strich und Faden. Vor allem auf den vorderen Sitzen, die mit Massagefunktion und elektrisch verstellbaren Seitenwangen aufwarten. Zudem gibt es ein Beduftungssystem (ja, richtig gehört), eine großartige Ambiente-Beleuchtung und ein Burmester-Soundsystem vom Feinsten. Wunderschöne und angenehme Materialien, geschmackvolle Farbkombinationen und Qualität wohin man blickt. Ein typischer Mercedes eben. Das riesige Glas-/Schiebedach trägt ebenfalls zum sehr guten Raumgefühl bei.

An Gepäck kann ebenfalls einiges eingeladen werden. 500 Liter Standardvolumen und 1.460 Liter bei umgelegten Sitzen sollten für die meisten Situationen ausreichend sein. Der Kofferraum des EQC lässt sich per Druck aufs Mercedes-Logo am Heck, per Druck auf die Fernbedienung am Schlüssel, per Knopfdruck vom Fahrersitz aus und per Fußgeste öffnen. Ebenfalls per Knopfdruck an der Heckklappe kann eine Anhängevorrichtung ausgefahren werden. Die Anhängelast beträgt 1.800 Kilo.

Bedienung

Der Fahrer hat das Vergnügen der Wahl. Eingabe über das Lenkrad, das Touchpad in der Mittelkonsole, den großen Touchscreen oder doch per Spracheingabe? Der Mercedes-Benz EQC gehorcht in jedem Fall verlässlich und reagiert korrekt auf alle Eingaben. Nicht immer selbstverständlich, im EQC gehört das jedoch zum guten Ton. Das Display selbst ist iPad-like hochauflösend und reagiert feinfühlig auf Berührung. Die Bedienung selbst funktioniert problemlos und man findet sich schnell zurecht. Die Fülle an Funktionen ist dennoch beeindruckend, Mercedes macht da keine halben Sachen. Eine App fürs Smartphone ist ebenfalls verfügbar. Mit dieser lassen sich dann die gängigen E-Auto-Funktionen wie Ladung, Klimatisierung und einiges mehr steuern.

ausstattung mercedes eqc
Quelle: allesauto.at

Fahren

Der Fahrkomfort ist top, auch hier finden sich Mercedes-Fahrer schnell zurecht. Auf Autobahnen schluckt die Federung Unebenheiten komfortabel weg, bei niedrigeren Geschwindigkeiten und engeren Kurven ist der EQC gefühlt zwei Klassen kleiner. Sehr flink und wendig fühlt sich der N 293, so die interne Bezeichnung des EQC, an und macht tatsächlich jede Menge Spaß.

Das liegt zu einem guten Teil auch an den überzeugenden 300 kW bzw. 408 PS Leistung, die der Mercedes EQC im Sportmodus abruft. 760 Nm Drehmoment pressen den 2,5 t schwere SUV in 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Fahrfreude und E-Mobilität sind als auch im Mercedes ein Dream-Team. Bei 180 km/h ist jedoch Schluss mit der Beschleunigungsorgie. Da wird elektronisch abgeriegelt.

Verbrauch, Reichweite

Die Begrenzung auf 180 km/h ist wohl überlegt und durchaus sinnvoll. Im Test von ECARIO benötigte der EQC bei 130 km/h ca. 27 kWh auf 100 Kilometer. 300 Kilometer mit Autobahngeschwindigkeit sind also erreichbar, dann muss der Mercedes EQC wieder an den Lader. Im Normalverkehr sollten 360 Kilometer möglich sein.

Diese Werte sind nicht schlecht, kommen bei Tempo 130 km/h doch sogar einige E-Kleinwagen auf ähnliche Werte. Trotzdem ist der EQC kein Sparmeister. Gerade die Konkurrenz aus den USA holt wesentlich mehr Kilometer aus dem Akku. An dieser Stelle rächt sich wohl ein wenig der späte Einstieg von Mercedes-Benz ins Thema E-Mobilität.

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© Mercedes-Benz

Laden

Die Begrenzung auf 180 km/h ist wohl überlegt und durchaus sinnvoll. Im Test von ECARIO benötigte der Mercedes EQC bei 130 km/h ca. 27 kWh auf 100 Kilometer. 300 Kilometer mit Autobahngeschwindigkeit sind also erreichbar, dann muss der EQC wieder an den Lader. Im Normalverkehr sollten 360 Kilometer möglich sein.

Diese Werte sind nicht schlecht, kommen bei Tempo 130 km/h doch sogar einige E-Kleinwagen auf ähnliche Werte. Trotzdem ist der EQC kein Sparmeister. Gerade die Konkurrenz aus den USA holt wesentlich mehr Kilometer aus dem Akku. An dieser Stelle rächt sich wohl ein wenig der späte Einstieg von Mercedes-Benz ins Thema E-Mobilität. Auch beim Thema Laden gehen es die Schwaben sehr, sagen wir mal, konservativ an. Rein objektiv gesehen ist der 80 kWh große Akku des Mercedes EQC am SMATRICS-Ultraschnelllader in 40 Minuten von 10 auf 80 % geladen. Das ist man von anderen Herstellern seit Jahren gewohnt und im Alltag kommt man damit sicher auch zurecht. Die maximale Ladeleistung beträgt dabei 110 kW.

Ein Blick auf Tesla zeigt jedoch, dass hier aktuell Ladeleistungen von 225 kW und bald 250 kW erreicht werden. Die Mercedes-Ingenieure mit Ihrem Anspruch auf Perfektion lassen sich das aber sicher nicht lange bieten und vielleicht wird bereits mit dem nächsten Modellwechsel nachgebessert, wer weiß. Dies gilt in noch größerem Maß für das Laden mit Wechselstrom.

Um einen der vielen AC-Ladepunkte im engen SMATRICS-Ladenetz, oder an Ihrem Arbeitsplatz, beim Kunden oder in der Innenstadt optimal nutzen zu können, wäre dreiphasiges Laden sinnvoll. Der EQC kann jedoch nur einphasig laden. Das bedeutet, dass Sie aus einer 22 kW AC-Ladestation nur 7,6 kW ziehen können, aus einer 11 kW AC-Ladestation gar nur 3,6 kW. Das ist für ein Auto in dieser Preisklasse und Qualität enttäuschend. Sorgen Sie also auf jeden Fall für eine ausreichend schnelle 22 kW-Ladestation, um zumindest die 7,6 kW Ladeleistung nutzen zu können. Das SMATRICS-Team berät Sie gerne.

laden arbeitsplatz mercedes eqc
Quelle: welt.de

Laden am Arbeitsplatz

Laden stört den Alltag nicht im Geringsten, wenn die Ladung erfolgt, während man ohnehin anderes zu tun hat. Als Elektroautofahrer nutzt man Stehzeit, um Reichweite dazuzugewinnen. So zum Beispiel, während man im Büro beschäftigt ist. SMATRICS berät Sie und Ihr Unternehmen sehr gerne und professionell zu geeigneter Ladeinfrastruktur und macht Ihnen auch gleich ein günstiges Angebot. Informieren Sie sich unter info@smatrics.com.

SMATRICS bietet alle Dienstleistungen rund um E-Mobilität an und übernimmt gerne Installation, Betrieb und Abrechnung am Firmenstandort. So starten Sie sorgenfrei mit emissionsfreier Mobilität durch und können sich auf Ihr neues E-Auto freuen! Übrigens: Nutzen Sie jetzt zahlreiche Förderungen für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur und investieren Sie in Elektromobilität!

Preis, Verfügbarkeit

Die Preise des Mercedes EQC starten bei 75.500 Euro. Mit einigen Extras landet man dann aber auch schnell bei 90.000 Euro.

Trotzdem ist der EQC im betrieblichen Umfeld ein wahres Schnäppchen. Erstens, weil keine Normverbrauchsabgabe (NoVA) zu entrichten ist und zweitens, weil auch keine motorbezogene Versicherungssteuer anfällt. Weiters entfällt der Sachbezug. Hier spart sich sowohl Dienstnehmer als auch Dienstgeber (aufgrund des entfallenden Dienstgeberanteiles) bares Geld. Ein Vorsteuerabzug für die ersten 40.000 Euro ist ebenfalls möglich. Betriebskosten, Lohnnebenkosten und Wartungsaufwände sind wie bei jedem E-Auto ohnehin wesentlich geringer als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor! In diesem Blogbeitrag informieren wir Sie vollumfänglich über die vielen Vorteile der E-Mobilität im betrieblichen Umfeld.

Der EQC ist seit Mitte 2019 auf dem Markt und kann umgehend bestellt werden. Bei 548 verkauften Fahrzeugen 2019 (Zahlen nur für Deutschland) ist man mit dem Mercedes EQC sehr exklusiv unterwegs. Diese Exklusivität merkt man auch an den vielen Köpfen, die sich nach dem EQC verdrehen.

Fast ein Exot also, obwohl Qualität, Verarbeitung und Fahrleistungen absolute Spitzenklasse sind und diese Qualitäten der Marke mit dem Stern alle Ehre machen. An den recht überschaubare Verkaufszahlen war sicher auch die bislang sehr schlechte Verfügbarkeit schuld. Seit Herbst letzten Jahres sollten diese Anlaufschwierigkeiten behoben sein. Einfach mal beim Mercedes-Händler Ihres Vertrauens nachfragen.

Fazit

Ein typischer Mercedes, nur halt besser, weil elektrisch. Komfort, Leistung, Platzangebot, Assistenzsysteme, alles vom Feinsten. Nur bei der Ladeleistung gibt es kleinere Schwächen, mit denen man in den meisten Fällen aber gut zurechtkommt. Die Exklusivität, mit einem EQC unterwegs zu sein und das mit dem E-Auto transportierte positive Image, machen den Alltag mit dem Stromer aus Bremen zu einem Vergnügen.

Der elektrische SUV eignet sich zudem als Premium-Firmenwagen, um Ihren Fuhrpark weiter elektrisch und emissionsfrei zu gestalten. SMATRICS verfügt über die notwendige Kompetenz und Expertise im Zusammenspiel von unterschiedlicher Ladestationshardware. Wir beraten Sie Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Ladeinfrastruktur und der passenden Hardware für den Unternehmensstandort sowie bei der Auswahl der richtigen Wallbox für Ihre Mitarbeiter zuhause.

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