26.11.2020

Mazda MX-30 - Das Elektroauto mit überzeugendem Komfort

Die Elektromobilität hat einen neuen Player: Mazda. Mit dem MX-30 steigen die Japaner endlich in das Zukunftsthema Elektromobilität ein. Aber mit Vorbehalt: SMATRICS hat für Sie die wichtigsten Informationen rund um das Elektroauto Mazda MX-30 zusammengefasst.
Seitenansicht E-Auto Mazda MX
© mazda.at

Lange hat sich der japanische Konzern gegen die E-Mobilität ausgesprochen. Die Konzernleitung hat immer wieder Bedenken bezüglich des allgemeinen Trends in diese Richtung geäußert. Im Gegenzug hat man viel in die Skyactive-Technologie investiert und so versucht, der Dieseltechnologie neues Leben einzuhauchen.

Umso erstaunlicher, dass Mazda nun ein eigenes E-Auto auf den Markt bringt, den Mazda MX-30. Dabei handelt es sich um ein cooles SUV im typischen Kodo-Design. Damit will Mazda den MX-30 nicht als vollwertigen Erstwagen verstanden wissen, sondern als optimalen Zweitwagen für den urbanen Raum. Wir stellen das erste E-Auto von Mazda im Detail vor.

KAROSSERIE, DESIGN

Kodo heißt die Designsprache von Mazda, die in den letzten Jahren einige wirklich schöne Autos hervorgebracht hat. Der Mazda MX-30 ist ein gutes Beispiel dafür.

Die Formensprache KODO basiert laut Mazda auf folgenden drei japanischen Konzepten:

Ma, die Schönheit von freiem Platz. 

Sori, das Konzept von Haltung und Gleichgewicht.

Utsuroi, das Spiel zwischen Licht und Schatten.

Mazda MX 30 Rückansicht
© mazda.at

Das Spiel von Licht und Schatten, „Sori“, wird beim Mazda MX-30 sehr deutlich. Gerade mit einer hellen Außenfarbe fallen die scharfen Kanten und der dunkle Akzent im Kühlergrill auf. Eine markante, attraktive Front, die gut in den aktuellen SUV-Trend am Automarkt passt.

Am Heck des Mazda MX-30 ragen die Rückleuchten röhrenförmig vor und spiegeln das Kodo-Design der Frontscheinwerfer wieder. Durchaus stimmig.

An der Seitenlinie fallen sofort die gegenläufigen „Freestyle“-Hintertüren auf, die das Konzept „Ma“ wunderbar umsetzen. Die Türen ermöglichen einen freien Zugang zum Innenraum, ohne störende B-Säule.

Trotzdem ist es nicht ganz so einfach, sich auf die hinteren Plätze zu begeben, ohne den vorderen Sitz zu verstellen. Da die vorderen Sitze jedoch keine Memory-Funktion besitzen, sind diese dann immer neu einzustellen, wie der Ecario-Videotest zeigt.

Mazda MX 30 Innenraum
© mazda.at

INNENRAUM UND PLATZANGEBOT

Man fühlt sich wohl hinterm Steuer des neuen, elektrischen Mazda MX-30. Es gibt einen schönen Materialmix aus dunklem Kunststoff, veganem Leder, blankem Magnesium(-Imitat) und Kork. Ja, Sie haben richtig gehört, Kork. Mazda begann ursprünglich als Kork-verarbeitendes Unternehmen und schafft mit den Kork-Akzenten an der Mittelkonsole des neuen MX-30 eine Reminiszenz an die eigene Geschichte.

Die Sitze können mit gutem Sitzkomfort, schönen Materialien und ausreichendem Seitenhalt überzeugen.

Mazda MX 30 Kofferraum
© mazda.at

Im Kofferraum des Mazda MX-30 stehen 366 Liter Laderaum zur Verfügung, ein Golf 8 hat vergleichsweise 380 Liter. Natürlich kann der Laderaum per Umklappen der Rücksitzbank ordentlich erweitert werden.

Insgesamt hat man beim neuen Mazda Modell aber doch den Eindruck, dass trotz stattlicher Außenmaße insgesamt recht wenig Platz im Innenraum zur Verfügung steht. Gerade im Fond fühlt man sich wegen der kurzen Türen und den niedrigen Fenstern recht beengt.

Bedienung, Konnektivität

Die Bedienung des Mazda MX-30 gibt keine Rätsel auf. Klare Strukturen, Übersichtlichkeit, das zeichnet den Japaner aus. Mit dem großen Dreh-/Drückrad an der Mittelkonsole lassen sich Navi, Telefon und Apple Carplay und Android Auto-Funktionen perfekt steuern. Das Display für die Klimafunktionen lässt sich per Touch steuern oder alternativ per Tasten an den Rändern. Eine ordentlich programmierte App sorgt zudem für komfortables Steuern der Ladefunktionen, der Klimatisierung und lässt auch Routenplanung und Suche nach Ladestationen zu. Die Routen können dann sofort ans Fahrzeug übermittelt werden.

Mazda MX 30 App
© mazda.at

Eine ordentlich programmierte App sorgt zudem für komfortables Steuern der Ladefunktionen, der Klimatisierung und lässt auch Routenplanung und Suche nach Ladestationen zu. Die Routen können dann sofort ans Fahrzeug übermittelt werden.

Fahren

Mazda hängt offenbar immer noch am Verbrenner. Ein künstlich erzeugtes Motorgeräusch begleitet jeden Beschleunigungsvorgang des Elektroautos und klingt dabei wie ein Sechszylinder. Zudem wurden die für ein E-Auto typischen Drehmomentspitzen entschärft und das Fahrverhalten an typische Verbrenner-Charakteristik angepasst. Daran gewöhnt man sich, für erfahrene E-Fahrer mag das aber anfangs befremdlich wirken.

Dabei sind die Fahrleistungen auch ohne künstliches Geräusch recht ansprechend, 107 kW bzw. 145 PS stehen zur Verfügung und reichen in jeder Situation völlig aus. In 9,7 Sekunden geht es auf 100 km/h, bei 140 km/h ist Schluss.

Eine Gewichtsverteilung von 50:50 sorgt für ansprechendes Fahrverhalten, man fühlt sich jederzeit sicher und Herr/Frau der Lage.

 

Reichweite, Laden

35,5 kWh hat Mazda dem MX-30 vergönnt. Das reicht bei einem ausgewachsenen SUV ohne viel Engagement beim Energiesparen für maximal 200 Kilometer lt. WLTP-Testzyklus. Gerade im urbanen Raum sollte zumindest diese Reichweite durchaus realistisch sein.

Mehr braucht es lt. Mazda auch gar nicht für einen elektrischen Zweitwagen. Man betont den schmaleren ökologischen Fußabdruck bei der Produktion kleinerer Akkus und streut so ganz bewusst auch gleich wieder geschäftstüchtig ein paar Zweifel an der Umweltfreundlichkeit der E-Mobilität.

E-Auto Mazda MX 30 laden
© mazda.at

Aber ja, 200 Kilometer reichen tatsächlich für einen großen Teil der Bevölkerung, zumal der durchschnittliche Autofahrer nur ca. 30 Kilometer täglich zurücklegt.

Auch wenn man an die Nutzung des Fahrzeuges im betrieblichen Umfeld denkt, ist der Mazda MX-30 zwar nicht für Vertreter und Vielfahrer geeignet, trotzdem eignet er sich wohl in vielen Fällen.

Laden geht an einem der vielen SMATRICS-Schnelllader rasch vonstatten, mit 50 kW Ladeleistung ist der Akku in unter einer halben Stunde wieder voll. Einen Überblick über das Schnellladenetz von SMATRICS erhalten Sie hier.

Beim AC-Laden sieht es da nicht ganz so gut aus, da sich der Elektro-SUV nur einphasig mit max. 6,6 kW laden lässt. Meist steht auch nur eine 11 kW Wallbox zu Hause oder im Betrieb zur Verfügung, hier lädt man dann mit 3,7 kW. Trotzdem reicht auch diese vergleichsweise geringe Ladeleistung, um über Nacht oder tagsüber am Firmenstandort seinen Akku wieder zu füllen.

SMATRICS beantwortet gerne Ihre die Fragen rund um E-Mobilitätsprojekte in Ihrem Unternehmen. Wir bieten sowohl Planung und Errichtung der Ladepunkte an Ihrem Unternehmensstandort an, als auch weiter den Betrieb und Abrechnung. SMATRICS sorgt somit für eine sorgenfreie Lösung und macht Ihr Unternehmen zukunftsfit. Informieren Sie sich gerne hier über die vielen Vorteile, die Elektromobilität für Ihr Unternehmen bietet.

Steuervorteile machen die Entscheidung einfach

Aktuell ist die Entscheidung für E-Mobilität wirklich nicht schwer. 14 % beträgt die Innovationsprämie der österreichischen Bundesregierung, die auch für den Ankauf von E-Autos gilt. Zudem entfallen NoVA (Normverbrauchsabgabe), motorbezogene Versicherungssteuer und Sachbezug. Diese Vorteile, zusammen mit den zusätzlichen Vorteilen von E-Autos wie geringere Wartungsaufwände, machen eine Entscheidung gegen E-Mobilität geradezu absurd. Sprechen Sie gerne mit uns, wir informieren Sie vollumfänglich. Hier haben wir einige Informationen vorab für Sie zusammengefasst.

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Fazit

Das erste E-Auto von Mazda hat zwar einiges Verbesserungspotential, was Reichweite, Ladeleistung und Platzangebot betrifft, trotzdem bringt der MX-30 auch einige Stärken mit. Repräsentatives Erscheinungsbild, hochwertige Materialen, eine Bedienung, die keine Rätsel aufgibt und sehr gutes Fahrverhalten, so findet auch der stylische Japaner seine Käufer.

Bleiben Sie dran!

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