24.04.2020

Honda e – Alles, nur nicht normal

Das erste reine E-Auto von Honda ist da. Der Honda e ist eine wunderbare Ergänzung zum aktuellen Angebot und macht echt Laune.
honda e erstes e auto von honda
© Honda

Nun hat auch Honda das Ticket Richtung Zukunft gelöst. Nachdem sich die Konzernführung bislang gegen eine Öffnung in Richtung neuer Energien und Antriebstechniken aussprach, kommt nun das erste E-Auto des japanischen Automobilbauers nach Europa. Und nicht nur irgendeines, denn der Honda e hat es tatsächlich in sich!

Honda e Design: Retro

Honda hat den „e“ von vornherein als E-Auto konzipiert. Und das merkt man. Die Designer durften sich beim neuen Stromer richtig austoben und schneiderten dem Kleinwagen ein stylisches Retrokleid, das perfekt in den urbanen Lebensraum passt. Trotz aller Retro-Anleihen (z.B. an den Honda N360 aus dem Jahr 1967) hat man dem Honda e ein modernes, elegantes Design verpasst. Die großen LED-Rundscheinwerfer sowie die runden Rückleuchten sind jeweils durch dunkle Flächen miteinander verbunden. Das macht optisch echt was her! Ein Video von ECARIO zeigt Ihnen den Honda e im Detail.

Die Ladeanschlüsse versteckt der Honda e nicht etwa hinter einem Pseudo-Tankdeckel, sondern trägt sie selbstbewusst unter einer großen, farblich abgesetzten Klappe am vorderen Ende der Motorhaube vor sich her. Das macht ergonomisch durchaus Sinn, die Anschlüsse für CCS und Typ 2 sind so sehr gut zugänglich. Auch auf Aerodynamik haben die Honda Ingenieure großen Wert gelegt. Die Türgriffe sind in die Karosserie eingelassen und klappen aus, sobald man sich dem Fahrzeug nähert. Außenspiegel sucht man vergeblich, Kameras übertragen das Geschehen auf Displays im Innenraum.

Der Innenraum

Apropos Innenraum. Hier erwartet uns die nächste Design-Offenbarung. Man wird von einer großartigen Retro-Lounge empfangen. Holz(-Imitat) auf dem Armaturenbrett und der Schaltkulisse, Wohlfühl-Stoffe auf der durchgängigen Rückbank sowie den vorderen Sitzen. 

innendesign und komfort honda e
© Honda

Neben den beiden genannten Displays für die Bilder der seitlichen Kameras gibt es noch zwei hochauflösende 12,3-Zoll-Bildschirme, die Fahrer und Beifahrer unabhängig voneinander bedienen können. Die Fahrinformationen werden auf einem 8,8 Zoll großen TFT-Display hinter dem Lenkrad dargestellt. Insgesamt ergibt sich also ein beinahe durchgängiges Displayband, das sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt. Als Tupfen auf dem i ist auch im Rückspiegel ein Display verbaut. Wenn dies jemandem dann doch zu viel wird, kann der Spiegel auf Knopfdruck sein Werk auch auf normalem Weg verrichten.

ausstattung und innenraum
© Honda

Bei so vielen Displays ist es nur konsequent, dass Honda, zusätzlich zu den gängigen USB-Anschlüssen, auch einen HDMI-Anschluss verbaut hat. So kann rasch eine kleine Spielkonsole angeschlossen werden, um sich die Ladezeit zu verkürzen. Eine 220 V Steckdose ist ebenfalls da (!), also steht dem Spielspaß nichts im Wege.

Assistenzsysteme und App

Der Honda Parking Pilot parkt das Fahrzeug selbstständig ein, das Honda SENSING-Paket beinhaltet zudem Assistenzsysteme wie einen aktiven Spurhalteassistent und einen Tempomat mit Abstandsregelung und Verkehrszeichenerkennung. Die My Honda+ App macht das Smartphone zum Schlüssel, ein echtes Komfortplus für Honda e Fahrer. Kein Autoschlüssel, der verloren gehen kann, das Handy dabeizuhaben reicht!

honda e front auf strasse
© ECARIO

Antrieb, Fahrverhalten

Das erste Elektroauto von Honda vermittelt trotz aller Design-Spielereien und technischem Schnick-Schnack auch typische Honda-Tugenden wie Sportlichkeit und Dynamik. Der Honda e bietet je nach Ausstattung 100 kW (136 PS) bzw. 113 kW (154 PS). Das reicht für 8,3 Sekunden auf Tempo 100 und sorgt in Verbindung mit dem Heckantrieb und der Gewichtsverteilung im Verhältnis von 50:50 für viel Fahrspaß. Sogar ein klein wenig driften kann man mit dem Honda e!

honda e laden
© ECARIO

Laden

So flott der Honda e unterwegs ist, so rasch kann er auch geladen werden. An einer geeigneten SMATRICS-Schnellladesäule kann der japanische Stromer mit bis zu 100 kW laden. Als Ladezeit gibt der Hersteller 30 Minuten von 0 auf 80 Prozent an. Da man ja nie mit 0 Prozent an eine Ladesäule rollt, sondern im Normalfall mit 20 oder 30 Prozent, sollt der Ladevorgang am Schnelllader in etwa einer Viertelstunde erledigt sein. Am AC-Lader kann maximal mit 7,4 kW geladen werden.

Wir fassen also mal kurz zusammen. Der Honda e ist ein stylischer, komfortabler Kleinwagen mit E-Antrieb, der mit seinen Entertainment-Features und seinem Fahrspaß Freude in den Alltag bringt. Es ist wichtig, diese vielen großartigen Punkte zu erwähnen und wir bitten Sie, diese im Sinn zu behalten, wenn wir nun zum Thema Preisgestaltung und Reichweite kommen. 

Preise, Reichweite

Der Honda e kostet nämlich in der Variante mit 100 kW (136 PS) satte 35.000 Euro, in der stärkeren Version mit 113 kW (154 PS) stehen 38.000 Euro auf der Rechnung. Mit ein, zwei Extras (Lack, Felgen, Innenraumbeleuchtung) ist man da schnell auf 40.000 Euro (natürlich vor Abzug der Förderungen). Dafür bekommt man einen Kleinwagen mit wenig Platz auf der nicht geteilt umklappbaren Rückbank und einem recht kleinen Kofferraum.

220 Kilometer Reichweite lt. WLTP sind im Vergleich zu Renault Zoe, Opel Corsa e und Peugeot e-208 ebenfalls kein Ruhmesblatt. Nach Einschalten der Klimaanlage purzelt die Anzeige rasch auf unter 200 Kilometer, im Winter werden wohl nur 150 Kilometer aus dem 35,5 kWh großen Akku zu holen sein. ABER! Der Honda e ist als reines Stadtfahrzeug, bzw. als Fahrzeug für den urbanen Raum konzipiert. Insofern ist die Reichweite relativ egal, da man sich ohnehin in Räumen der Zivilisation bewegt, in denen die Stromversorgung gewährleistet ist. SMATRICS zum Beispiel sorgt mit seinem dichten Ladenetz für beste Versorgung mit Fahrstrom in ganz Österreich. Ein kleinerer Akku bedeutet auch weniger Gewicht, weniger verbrauchte Rohstoffe und einen allgemein kleineren ökologischen Fußabdruck.

Der Gegenwert

Zum Preis muss man sagen, dass man für das Geld auch ordentlich etwas geboten bekommt. Eine sagenhafte Wohlfühl-Atmosphäre, Displays über die gesamte Fahrzeugbreite, Go-Kart ähnliches Fahrvergnügen mit Heckantrieb und viel Power für alle Lebensbereiche. Honda hat in diesen Bereichen keine Kompromisse gemacht und stellt uns mit dem Honda e einen extrem stylischen Begleiter für den täglichen Alltag zur Seite. Mit der sprichwörtlichen Honda-Zuverlässigkeit UND Sportlichkeit.

Wir finden, das ist Grund genug, sich den coolen Japaner genauer anzusehen! Im Juni 2020 werden die ersten Honda e auf Österreichs Straßen rollen. Es sei denn, Corona macht einen Strich durch die Rechnung.

Honda e - Perfekt für Ihr Unternehmen

Die genannten Attribute machen den Honda e auch zum idealen Firmenwagen. Man zeigt Stil, Verantwortungsbewusstsein und man hebt sich definitiv von der Masse ab. Werte, die viele Unternehmen gerne nach außen tragen. Natürlich sprechen auch finanzielle Gründe, für den Einsatz von E-Autos im betrieblichen Umfeld. Allem voran steuerliche Vorteile, denn der Sachbezug entfällt bekanntermaßen völlig. Bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor wären hier monatlich 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises fällig! Als Angestellter ersparen Sie sich somit bis zu € 7.300,- im Jahr. Rechnen Sie sich doch gerne hier Ihren persönlichen Steuervorteil selbst aus:

 

SMATRICS Steuerrechner

 

Sollten Sie Unternehmer sein, sind Elektrofahrzeuge auch für Sie eine höchst lukrative Sache. Ihr Unternehmen hat keine Normverbrauchsabgabe (NoVA) zu entrichten, außerdem fällt keine motorbezogene Versicherungssteuer an. Zusätzlich unterstützt der Bund den Kauf von E-Autos mit einer Förderung bis zu € 3.000,-. Auch bei den Betriebskosten, Wartungsaufwänden und den Lohnnebenkosten können sie kräftig sparen!  Wir haben die zahlreichen Vorteile der E-Mobilität im betrieblichen Umfeld für Sie in diesem Blogbeitrag übersichtlich zusammengefasst. Diese machen den Umstieg auf Elektromobilität für beide Seiten, für Arbeitnehmer UND Arbeitgeber, zur eindeutig besten Option!

honda e am firmenstandort laden
© Honda

Laden während der Arbeitszeit

Im Optimalfall stehen Ihnen zuhause und am Firmenstandort Lademöglichkeiten zur Verfügung. SMATRICS berät Ihr Unternehmen kompetent bezüglich passender Ladeinfrastruktur und bietet diese auch gleich kostengünstig an. Doch damit nicht genug, SMATRICS übernimmt auch gerne die Installation, den Betrieb und die Abrechnung. Somit entstehen in Ihrem Betrieb keine unnötigen Arbeitsaufwände und Sie können sich unbeschwert auf Ihren Start in die neue Ära der Mobilität freuen! Natürlich können Sie bei SMATRICS auch die passende Wallbox fürs Laden in Ihrem Eigenheim beziehen. Übrigens: Auch für Ladeinfrastruktur gibt es Förderungen, wir beraten Sie gerne!

Fazit

Der Honda e macht Spaß, sieht innen wie außen großartig aus und ist technisch ausgereift. Trotz erhöhter Anschaffungskosten und nur durchschnittlicher Reichweite ist er unterm Strich, auch finanziell, eine hervorragende Wahl.

checkliste fuer fuhrparkmanager cta

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