18.12.2019

Wie Stadtwerke mit Ladesäulen Kunden zufriedenstellen

Im Geschäft mit der Elektromobilität stehen Stadtwerke Kunden mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen und Problemen gegenüber. Sie benötigen daher eine intensive Betreuung und Beratung der richtigen Ladesäulen. SMATRICS gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Unterschiedliche Anforderungen benötigen individuelle Beratung

Stadtwerke bieten ihre Ladelösungen unterschiedlichsten Kundenportfolios an. Die Anforderungen sind hoch und oftmals schwer unter einen Hut zu bringen – wie beispielsweise eine hohe Zuverlässigkeit bei niedrigem Hardwarepreis. Beispielhaft sind im Folgenden die anspruchsvollsten Player im Detail betrachtet: die Wohnungswirtschaft und die Garagenbetreiber, denn sie selbst haben eine ganz unterschiedliche Klientel. Daher benötigen sie eine besonders intensive Betreuung und Beratung.

Generell betreffen die folgenden Themenbereiche jedoch auch alle anderen Zielgruppen (in unterschiedlichem Ausmaß). Nachfolgende Schritte sollen die Planungs- und Strategieentwicklung im Bereich E-Mobilität unterstützen und Hilfestellungen zu den wichtigsten Fragen bieten.

 

Kunden bestimmen Hardware-Auswahl

Der erste Schritt beginnt bereits bei der Auswahl der Ladesäulen. Garagenbetreiber stellen ihre Ladevorrichtungen für Dauerparker und Kurzparker zur Verfügung. Diese beiden Zielgruppen stellen ganz unterschiedliche Ansprüche an die Hardware. Je nach Nutzer müssen die Ladesäulen angeschlagene Ladekabel beistellen oder auch nicht. 

Wird an der Box lediglich das Fahrzeug eines Nutzers geladen, kann der RFID-Reader entfallen. Kurzparker werden eine Schnellladestation bevorzugen, während für Dauerparker die Ladezeit weniger ausschlaggebend ist. Alle diese Ansprüche müssen bei der Auswahl berücksichtigt werden. Die Entscheidung sollte sorgfältig und unter Berücksichtigung aller Einflussfaktoren erfolgen, denn sie ist ein gewichtiger Kostenfaktor bei der Anlagenerrichtung.

 

Anschlusssituation vor Ort mit einbeziehen

Von enormer Bedeutung in der Planung ist die Evaluierung der Netzanschlusssituation. Für die zu ladenden Fahrzeuge müssen genügend Leistungsreserven zur Verfügung stehen. Im Zweifelsfall muss zusätzliche Energie zukaufbar sein. Dabei ist es wichtig, die Aufstellplätze der Ladesäulen zu optimieren. Gerade Schnellladesäulen verursachen hohe Lasten. 

Die zuführenden Kabel sollten deshalb kurzgehalten werden; zusätzlich verursacht ihre Installation hohe Kosten. Ab zwei Wallboxen ist meist eine übergeordnete Steuerung zur Leistungsbegrenzung sinnvoll: Der Einsatz einer speziellen Master/Slave-Lösung sollte in einem solchen Fall in Erwägung gezogen werden.

 

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Auch Abrechnungssystem muss durchdacht sein

In Zukunft wird der bezogene Strom für Kurzparker in den Parkgaragen zu zahlen sein. Die Abrechnung muss flexible Preismodelle aufweisen können. Die Verrechnung der Leistung sollte in kWh aber auch als Mischtarif, bei dem die Zeit miteinbezogen wird, möglich sein. Eine Pauschalabrechnung ist sinnvoll, wenn die Ladeplätze an Fahrzeuge einer Firmenflotte vermietet werden. Hier kann es von Vorteil sein, dass die Abrechnung an eine Software angebunden wird.

Selbstverständlich muss die Abrechnung eichrechtskonform sein. Die gesetzlichen Bestimmungen sind hier noch nicht alle fixiert und können sich noch ändern. Zudem gibt es bei eichrechtskonformer Hardware noch Engpässe – insbesondere für Schnellladesysteme.

Die Errichtung einer solchen Anlage ist ein anspruchsvolles Projekt, zu deren Ausführung ein kompetenter Installationspartner notwendig ist. Damit dieser seine Arbeit zu aller Zufriedenheit erledigen kann, braucht es klare Kommunikation. Der Partner muss genau wissen, was von ihm erwartet wird.

 

Professionelle Wartung ist wichtig

Kunden erwarten sich professionellen Betrieb: Die Verfügbarkeit sollte möglichst rund um die Uhr gewährleistet sein. Das funktioniert nur im Zusammenspiel mit leistungsfähiger und hochwertiger Hardware, die von ebenso produktiver Software Unterstützt wird – Software, die beispielsweise eine Alarmfunktion mitbringt und Fernwartung der Boxen ermöglicht. 

Über diese Kombination kann die Betriebsführungsmannschaft die meisten Probleme innerhalb weniger Minuten lösen. Im Falle von Problemen benötigen Ihre Kunden ein Service-Center, das 24 Stunden, sieben Tage die Woche als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

 

Expertise von außen überbrückt Engpässe

Um solche Herausforderungen lösen zu können, müssen Kundenbetreuer und Ausführende der Stadtwerke sich zunächst mit der allgemeinen Thematik „Elektromobilität und Ladeinfrastruktur“ beschäftigen und eine interne Expertise aufbauen. Vor allem kleine Stadtwerke hatten bislang Probleme, die notwendigen personellen Kapazitäten aufzustellen, um sich des Themas anzunehmen und die wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang klären zu können.

Wenn Sie Elektromobilität in Ihr Geschäftsfeld integrieren möchten, aber selbst keine großen internen Ressourcen investieren wollen, unterstützt Sie ein Komplettanbieter wie SMATRICS mit langjähriger Erfahrung im Bereich E-Mobilität.

SMATRICS bietet ein Lösungskonzept im Baukastenprinzip an, bei dem die gesammelten Erfahrungen des Unternehmens als Charge Point Operator (CPO) und Mobility Service Provider (MSP) abrufbar sind. Das gilt für die Planung von Parkgaragen, aber auch für Anfragen aller anderen Kundengruppen eines Stadtwerks.

 

Fazit

Das Geschäft mit Ladelösungen für E-Mobilität ist komplex. Die Aufgaben führen von der Hardwareplanung über Abrechnungssysteme bis hin zu einem ausfallsicheren Betrieb inklusive Wartungsplan. Und die Kundenansprüche variieren bisweilen stark,  die Planung muss stets individuell angepasst werden. Kleinere Stadtwerke kommen hier schnell an personelle Grenzen. SMATRICS als Komplettanbieter in Sachen Elektromobilität kann hier mit seinem Baukastensystem auch selektive Unterstützung bieten, damit sich Stadtwerke auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können.

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