19.05.2021

Im Portrait: Thomas Dittrich, Sales Manager Indirect & Automobile

Jedes Unternehmen benötigt eine Antriebskraft, so wie jedes Auto einen Motor braucht. Unser Antrieb besteht aus über 50 motivierten Mitarbeitern - dem SMATRICS Team. Ein Teil von diesem Team ist Thomas Dittrich. Im Portrait mit dem Sales Manager Indirect & Automobile sprechen wir darüber, wie sich die E-Mobilitätsbranche in Zukunft entwickeln wird und was er an seinem Job am liebsten mag.

Was ist deine Aufgabe bei SMATRICS?

Ich verantworte das österreichische B2B Geschäft. Dabei manage ich die Channels Automobil-Importeure und den dazugehörigen Fahrzeug-Handel. Darüber hinaus kümmere ich mich um die Partnerschaften mit den führenden Fuhrparkmanagment-Unternehmen und den Elektriker Großhandel. 

Zu meinem Aufgabengebiet gehört sowohl die Akquise von neuen Kunden und Partnern, als auch das Bestandmanagement, d.h. die dazugehörge Betreuung und der weitere Ausbau der bestehenden Kooperationen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil meiner Aufgaben ist die Bedarfserhebung beim jeweiligen Interessenten. Auch Erstellung und Übermittlung von Offerten sowie die daraus resultierende Nachbearbeitung und der Abschluss von Kunden- und Kooperationsverträgen sind Teil meiner Arbeit. 

Was magst du an deinem Job am liebsten?

Ich bin bereits seit über 8 Jahren bei SMATRICS und ich bin zu 100 % ein Vollblut-Vertriebler. Diesen Job sehe ich als meine Berufung und bin sehr stolz darauf, ein Bestandteil dieses Teams zu sein.

In meiner Funktion schätze ich am meisten die Abwechslung und den Kundenkontakt. Es ist kein Tag wie der andere. Man muss sich immer kurzfristig auf eine individuelle Situation einstellen. Jedes Kundengespräch verläuft anders und ist meistens im Vorfeld nicht planbar - genau das macht meine Tätigkeit so spannend. Ich liebe diese Herausforderung.

Am schönsten jedoch ist es, wenn man seinen Einsatz dann auch mit entsprechenden Aufträgen abschließen und krönen kann. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mit meinen vertrieblichen Erfolgen auch einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens leisten kann.

Was machst du zuerst, wenn du morgens ins Büro kommst?

Ich checke meine Termine, welche an diesem Tag anstehen, und meine Mails – ehrlich gesagt schaue ich in erster Linie, ob ich noch unterschriebene Aufträge vielleicht spät am Vorabend von Kunden erhalten habe.

Was schätzen deine Kollegen am meisten an dir?

Meine strukturierte, professionelle und zielstrebige Arbeitsweise sowie meine Abschlussstärke. Diese Eigenschaften sind essenziell, wenn man erfolgreich im Vertrieb sein möchte. Am meisten jedoch schätzen meine Kollegen, dass ich klar formuliere, was ich vertrieblich benötige, damit wir als Team dann gemeinsam erfolgreich sind. Ich übernehme den Lead und die Verantwortung bei den diversen Projekten - unter dem Motto: One Face to the Customer.

Was bedeutet Elektromobilität für dich?

Eine wunderbare Art der Fortbewegung und sich somit auf eine neue Antriebstechnik einzulassen. Als Dienstwagenfahrer schätze ich darüber hinaus auch noch den steuerlichen Aspekt der mit dem Entfall des Sachbezuges einhergeht.

Wenn ich ein Elektroauto wäre, dann wäre ich…

..wahrscheinlich ein Porsche Taycan. Denn dieses Fahrzeug ist so einzigartig im Design, verfügt über eine extreme Power und eine maximale Ladeleistung (Peak) von 270 kW. Beim Design hat der Porsche (so wie es auch im Vertrieb notwendig ist), Ecken und Kanten und somit einen hohen Wiedererkennungswert.

© Porsche

Wenn ein Unternehmen seine ersten Schritte in die Elektromobilität wagen möchte, welchen Rat kannst du geben?

Wichtig für Unternehmen bei der Umstellung eines Fuhrparks auf E-Mobilität ist es im ersten Schritt vorab den genauen Bedarf und den Einsatzzweck für die zukünftigen Fahrzeugmodelle festzulegen.

Im zweiten Schritt ist es essenziell, sich darüber Gedanken zu machen, wo die zukünftigen Fahrzeuge aufgeladen werden sollen (z. B. am Standort des Unternehmens, beim Dienstwagenfahrer zu Hause, oder im öffentlichen Bereich). Wenn diese Punkte definiert wurden, ist es ratsam, sich professionelle Unterstützung bei z. B. einem 360 ° Anbieter - wie SMATRICS - zu holen und mit diesem dann gemeinsam die weiteren Schritte zu planen.

Um den Einstieg in die E-Mobiliät auch wirtschaftlich darstellen zu können und die damit verbundenen Gesamtkosten objektiv zu betrachten, ist es ratsam, Informationen über die aktuellen und äußerst lukrativen Förderungen für E-Fahrzeuge sowie auch für die Errichtung der Ladeinfrastruktur einzuholen.

SMATRICS bietet Unternehmenskunden mit Ladebedarf unterschiedliche Plug-and-Play Produkte an. Worauf müssen Unternehmen achten, um die richtige Ladeinfrastrukturlösung für ihre Anforderungen zu finden?

Dies ist abhängig vom jeweiligen Bedarf des Unternehmens und beginnt bei der Auswahl der richtigen Hardware. Wenn eine Ladezeit für z. B. für einen Audi e-Tron mit bis zu ~ 8 Stunden akzeptabel und ausreichend ist, dann empfiehlt sich die Anschaffung einer AC (Wechselstrom) Ladeinfrastruktur. Muss es schneller gehen und soll z. B. der Audi e-Tron in unter 2 Stunden aufgeladen werden, dann ist die Anschaffung einer DC (Gleichstrom) Ladeinfrastruktur notwendig.

Ebenfalls sollte man abklären, ob ein statisches Lastmanagement ausreichend oder - um Lastspitzen zu vermeiden - der Einsatz von dynamischem Lastmanagement mittels externen Controller zielführend ist.

Du bist schon seit 8 Jahren in der E-Mobilitätsbranche tätig, seitdem hat sich viel getan. Wohin geht deiner Meinung nach der Trend? (E-Flotten, LIS für Unternehmen, neue Modelle usw.)

Neue Technologien wirbeln den Mobilitätsmarkt auf und schaffen einen neuen Zugang für angrenzende Branchen. Das Energiekonzept der Zukunft ist ohne E-Mobilität einfach nicht denkbar.

Bei den Fahrzeugen werden die Kapazitäten der Batterie immer größer. Somit verlängert sich auch die Reichweite. Heute laden wir noch mit Kabel und zukünftig werden wir induktiv laden. Der Ladevorgang wird automatisch durch die Fahrzeugkennung starten und der Parkvorgang wird dadurch selbständig zur Aufladung führen. Die Abrechnung wird automatisiert über den Ladestationsbetreiber erfolgen und somit wird kein wahrnehmbarer Tank- bzw. Ladevorgang mehr gegeben sein.

Ein weiteres immer relevanteres Thema wird Vehicle-to-home. Das Fahrzeug wird zum mobilen Stromspeicher. Das Laden der Fahrzeuge erfolgt über die Photovoltaikanlage zu Hause oder am Betriebsgelände. Außerdem findet eine Abgabe und Verteilung von überschüssiger Kapazität an lokale Verbraucher statt.

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