17.08.2020

Rekordnachfrage bei Förderanträgen dank erhöhten Zuschüssen

Elektromobilität auf der Überholspur: Seit der Erhöhung der Bundesförderungen für E-Mobilität, in Österreich sowie auch in Deutschland, ist die Nachfrage nach Förderungen so hoch wie noch nie.
bild förderanträge e-mobilität

Erreichung der Umweltziele wird in Österreich aktiv vorangetrieben

Seit 1. Juli fördert die österreichische Bundesregierung zusammen mit den Automobilimporteuren die Anschaffung von E-Autos mit € 5.000,-. Außerdem wird die Errichtung von Ladestationen unterstützt, so haben sich beispielsweise die Fördersummen für private Ladestationen von € 200,- auf € 600,- verdreifacht. Auch Wohnungseigentümer dürfen sich freuen – die Förderung der Ladeinfrastruktur bei Mehrparteienhäusern beläuft sich auf € 1.800,-.

Diese Maßnahmen setzt die österreichische Bundesregierung in Sachen ‘Klimaziele’ beim altbekannten “Sorgenkind” Verkehr, um das Erreichen der Klimaziele weiter voranzutreiben.

Die Klimaschutzministerin, Leonore Gewessler, meint dazu: „Wir fördern daher den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, etwa durch den Ausbau der Infrastruktur und der Verbindungen sowie durch die Einführung des leistbaren und bequemen 1-2-3 Tickets. Gleichzeitig ist aber klar, dass das Auto für viele ein fixer Bestandteil in ihrer Mobilität bleiben wird – hier geht es um einen Umstieg auf E-Mobilität. Denn jedes Auto, das ich heute mit Elektroantrieb kaufe, fährt ab sofort CO2-frei. Mit der erhöhten Förderung für E-Mobilität gelingt es uns sehr gut, den Umstieg weiter voranzutreiben.“

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Maßnahmen wirken – Rekordnachfrage bei Förderanträgen

In einer Presseaussendung am 6. August gibt das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie bekannt, dass seit der Erhöhung der Bundesförderung für E-Mobilität in Österreich die Anzahl der Förderanträge so hoch ist wie nie zuvor. Im Juli 2020, unmittelbar nach der Erhöhung der Fördersätze, wurden knapp 2.000 Anträge gestellt – das sind die stärksten Einreichzahlen seit Beginn des E-Mobilitätpakets 2019.

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Einreichungen im Detail

Von den 1.925 eingereichten Förderanträgen in Österreich gehen im Juli 1.176 auf Privatpersonen und 749 auf Betriebe zurück. Darunter sind 1.229 E-Auto-Anträge.

Die meisten Einreichungen stammen aus Niederösterreich (296), gefolgt von Oberösterreich (221) und der Steiermark (167).

Deutschland verzeichnet ebenfalls Rekordzahlen

Auch in Deutschland hat die Verdoppelung des staatlichen Umweltbonus für E-Autos im Juli zu einer Rekordnachfrage geführt: 19.993 Mal wurde ein Zuschuss für den Kauf von voll oder teilweise elektrisch betriebenen Fahrzeugen beantragt. So häufig wie in keinem anderen Monat seit der Einführung des Umweltbonus im Juni 2016, wie das deutsche Bundeswirtschaftsministerium am 3. August mitteilte. Die höhere Innovationsprämie gilt, wie auch in Österreich, seit Anfang Juli.

Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Torsten Safarik: „Die Rekordzahl bei den Förderanträgen für die Innovationsprämie setzt einen starken Impuls für die Elektromobilität in Deutschland. Wir sind zuversichtlich, dass die hohe Nachfrage weiter anhält. Mit dem einstufigen Antragsverfahren setzt das BAFA die Innovationsprämie effizient und bürgerfreundlich um.“

 

Einen Überblick über relevante Informationen zum Thema Förderungen in Österreich sowie Deutschland finden Sie hier.

Die Antragsformulare finden Sie hier:

unternehmen strategie e-mobilität

Vorteile für Unternehmen

Dieser Anmarsch bei den Förderanträgen zeigt umso deutlicher, dass es für Unternehmen bald unabdinglich wird, Ladestationen oder Wallboxen am Arbeitsplatz zu errichten. Denn je höher die Anzahl der Anträge, desto wahrscheinlich ist es auch, dass Ihre Mitarbeiter nach Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz fragen. Wenn auch Sie überlegen, E-Mobilität in Ihre Strategie zu integrieren, unterstützen wir Sie gerne! Finden Sie vorab schon heraus, welches Produkt zu Ihren Anforderungen passt.

Mit Elektromobilität bieten Sie nicht nur einen Mehrwert für Ihre Mitarbeiter oder Gäste, sondern punkten auch in Sachen Image und Wertschöpfung. Der CO2-Fußabdruck Ihres Unternehmens wird geringer und Sie können Ihre Lademöglichkeiten in der CSR-Strategie mit einfließen lassen. Durch die Prämien und Zuschüsse hat das Errichten von Lademöglichkeiten jetzt auch finanzielle Vorteile. Welche Vorteile es für Sie als Unternehmen noch gibt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Jetzt von den Förderungen profitieren

Noch ist es nicht zu spät. Nutzen auch Sie das Angebot der Regierung und steigen Sie auf emissionsfreie Mobilität um. Aber Achtung: Eine lange Bedenkzeit bleibt Ihnen nicht – die stark erhöhten Prämien können in Österreich nur noch bis Ende Dezember 2020 beantragt werden bzw. bis die Geldreserven aus diesem Förderpaket aufgebraucht sind. In Deutschland sieht das etwas anders aus – hier bleibt Ihnen bis Ende 2021 Zeit. Alles Wissenswerte lesen Sie in unseren Blogbeiträgen.

Button: Download Checkliste Elektroautos im Fuhrpark

Quellen: ots.at, bmwi.de, nuernbergerblatt.de
 

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