27.08.2020

Im Portrait: Georg Hanousek, Planung & Errichtung

Jedes Unternehmen benötigt eine Antriebskraft, so wie jedes Auto einen Motor braucht. Unser Antrieb besteht aus über 45 motivierten Mitarbeitern - dem SMATRICS Team. Ein Teil von diesem Team ist Georg Hanousek. Im Portrait mit dem Rollout-Mitarbeiter sprechen wir darüber, was man bei der Planung und Projektierung von Ladestationen beachten muss und welche Aufgaben im Rollout-Alltag anstehen.
georg hanousek portrait planung und projektierung

Was ist deine Aufgabe bei SMATRICS?

Ich leite den Rollout, sprich die Planung und Projektierung der neuen HPC Standorte  - Das beginnt bei internen Abstimmungen wo Standorte wirtschaftlich und strategisch interessant sind, geht weiter zur Netzbereitstellung beim Verteilnetzbetreiber, beinhaltet einen Check, um die örtlichen Gegebenheiten abzuklären und geht bis hin zum Koordinieren und Überwachen der Errichtung der Ladesäulen. Der letzte Step ist dann die Inbetriebnahme der Stationen.

Zudem führe ich Besichtigungen zur Angebotslegung für Projekte in ganz Österreich durch und darf einen großen Kunden aus dem Bereich Infrastruktur in Österreich und einen großen Kunden in der Automobilbranche in Deutschland betreuen.

Was magst du an deinem Job am liebsten?

Die Vielfältigkeit. Das Erarbeiten von neuen Konzepten und Layouts gemeinsam mit meinen Kollegen, die Planung und Projektierung im Büro, aber eben auch der direkte Kontakt zum Kunden vor Ort bzw. am Standort.

Was machst du zuerst, wenn du morgens ins Büro kommst?

Ich starte mit meinen E-Mails und schaue mir an, welche Termine und Abgaben an diesem Tag anstehen. Dann lese ich verschiedene branchenspezifische Newsletter, um mich am Laufenden zu halten. Daneben esse ich mein Müsli, so kann ich gestärkt in den neuen Tag starten.

Was schätzen deine Kollegen am meisten an dir?

Meine Begeisterung mit der ich in Projekte und Termine gehe, und dass ich auch anpacke und Verantwortung übernehme.

Was bedeutet Elektromobilität für dich?

Im Allgemeinen sehe ich eine große Chance, den Lärm und die Abgase in Ballungsräumen zu reduzieren. Wenn ich selbst mit einem E-Auto fahre, verbinde ich Elektromobilität mit entspanntem Gleiten ohne Motorgeräusche.

Wenn ich ein Elektroauto wäre, dann wäre ich…

...ein smart ED Cabrio Brabus – kompakt, stylisch, flott wie ein Wiesel in der Stadt, findet überall Platz und Anschlussmöglichkeiten, ist offen für Sonnenstrahlen, ein wenig keck und frech – einfach SMART.

Bildquellen: carpixel.net, ecomento.de, cabriolife.com

Was ist unbedingt bei der Planung und Projektierung von Ladestationen zu beachten?

Die Standortwahl ist sehr wichtig – je nach Anwendungsfall ist auch die Sichtbarkeit der Station maßgeblich und man sollte immer ausreichend Platz berücksichtigen. Grade wenn es dann um Schnelllader geht, ist die Nähe zum Stromanschlusspunkt vom Netzbetreiber sowie die vorhandene Netzkapazität essenziell.

Ein Thema, das auch gerne vergessen wird, ist die mögliche Ausbaufähigkeit. Wird das im Vorfeld bereits berücksichtigt, ist ein späteres Erweitern nicht nur wesentlich einfacher und schneller, sondern auch kostengünstiger zu realisieren. Zu guter Letzt möchte ich noch das Thema Lastmanagement ansprechen: aufgrund der abfallenden Ladekurven von Elektrofahrzeugen und der Tatsache, dass nicht immer alle Ladepunkte zur selben Zeit genutzt werden, macht es bei mehreren Ladepunkten Sinn, ein dynamisches Lastmanagement zu verwenden. Das reduziert die vom Netzbetreiber zugekaufte Leistung und ermöglicht zudem andere Verbraucher sowie Einspeisungen (Photovoltaikanlagen) zu berücksichtigen.

Wenn Unternehmen Ihre ersten Schritte in Sachen Elektromobilität gehen und Ladestationen errichten möchten, worauf sollte auf keinen Fall vergessen werden?

  1. Als Unternehmer muss ich das Nutzerprofil meines Fuhrparks bzw. meiner Mitarbeiter kennen: Stehen diese jeden Tag mit ihren Fahrzeugen acht Stunden oder länger auf dem Firmenparkplatz, oder kommen Sie nur kurz in die Firma und müssen dann gleich wieder zu Auswärtsterminen?
  2. Will ich nur Fahrzeugen von Mitarbeitern oder auch fremden Fahrzeugen (also öffentlich) eine Lademöglichkeit anbieten? Je nachdem muss ich mir zum Thema Platzierung, Zugang, Barrieren aber auch zur Ausstattung der Ladeinfrastruktur Gedanken machen.
  3. Wie vorhin schon einmal beschrieben: Ausbaureserven – bei der Ladehardware, der richtigen Wahl der Ladeplätze, der Verkabelung und ggf. dem Netzzutritt.

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Wir wurden zu einem Kunden mit einer sehr speziellen Anfrage eingeladen: abrechenbare E-Anschlussmöglichkeiten für LKWs mit Kühlcontainern. Nach intensiven Recherchen und der Entscheidung, hier keine individuellen Prototypen anbieten zu wollen, konnten wir dafür durch Tests bestehende Ladehardware ein wenig angepasst heranziehen und zudem gleich noch unsere Kernkompetenz einbringen: so wird das Projekt nun zukunftsorientiert auch um einen Hypercharger für LKW als auch PKW ergänzt.

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