17.06.2021

Weitere 55 Mio. Euro für die E-Mobilität: Förderung von Ladestationen & E-Autos

Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Ladestationen ist groß, deshalb stockt das österreichische Verkehrsministerium die Förderung kräftig auf. Zu den bisher vorgesehenen 46 Mio. Euro kommen weitere 55 Mio. Euro dazu, teilte Verkehrsministerin mit. Seit 2021 werden erstmals auch betriebliche Ladepunkte berücksichtigt, wobei bis zu 44 Prozent der Anschaffungskosten aus öffentlicher Hand gefördert werden.
Ladestation Laden E-Auto mit Handy Förderungen

Juni 2021 - Fördermittel werden um 55 Mio Euro aufgestockt

Noch nie sind in Österreich so viele E-Autos zugelassen worden wie heuer. Bis Mai waren 10,8 Prozent aller Neuzulassungen mit elektrischem Antrieb, im Mai alleine waren es 12 Prozent. Insbesondere die Angebote für Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und Ladeinfrastruktur würden sehr stark nachgefragt, so Verkehrsministerin Leonore Gewessler. Deshalb wird der Fördertopf von bisher 46 Mio. Euro mit weiteren 55 Mio. Euro aufgestockt.  Mit den zusätzlichen Fördergeldern will der Staat die nachhaltigen Investitionen in die E-Mobilität weiterhin unterstützen und belohnen. Deshalb wird der

E-LADESTATIONEN WERDEN ERSTMALS VERSTÄRKT GEFÖRDERT

Mit dem E-Mobilitätspaket führt das Klimaschutzministerium Anfang des Jahres eine Förderung für betriebliche Ladeinfrastruktur ein. Seit 2021 wird erstmals nicht nur die Errichtung öffentlich zugänglicher, sondern auch rein betrieblich genutzter Ladepunkte unterstützt. Die Förderbeträge unterscheiden sich je nach Anwendungsfall und Ladeleistung. So erhält man für die Errichtung einer öffentlichen HPC-Ladestation bis zu 30.000 Euro Förderung pro Ladestation.

Für Ladepunkte, die öffentlich zugänglich sind, gewährt der Staat einen Zuschuss von 2.500 Euro (AC 11 bis 22 kW), von 15.000 Euro (DC bis zu 100 kW) oder von 30.000 Euro (DC ab 100 kW). Für rein betrieblich genutzte, also nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte, gibt es 900 Euro (AC) bzw. zwischen 4.000 und 20.000 Euro (DC) aus der Förderkasse.

E-Mobilitätsoffensive 2021: Förderungen für E-Ladestationen

„Die Zukunft unserer Mobilität ist klimafreundlich und emissionsfrei. Mit diesem E-Mobilitätsförderpaket können Betriebe, Vereine und Gebietskörperschaften die Mobilitätswende aktiv und klimafit mitgestalten. Denn jede Flotte, die in Zukunft elektrisch fährt, bringt uns diesem Ziel näher. Klimaschutz als Job- und Wirtschaftsmotor löst dabei vielfach Investitionen aus, die jede Menge Arbeitsplätze sichern und schaffen“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

ERHÖHTE FÖRDERSÄTZE FÜR E-NUTZFAHRZEUGE BLEIBEN

Die angehobenen Fördersummen vom Sommer 2020 für leichte sowie schwere Nutzfahrzeuge wurden verlängert. Elektrische Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2 bis 2,5 Tonnen werden mit bis zu 7.500 Euro unterstützt, bei über 2,5 Tonnen bis zu 12.500 Euro, bei E-Kleinbussen der Klasse M2 bis zu 24.000 Euro. Der Anteil der Automobilimporteure an den Fördersätzen beträgt dabei 2.000 Euro, der Rest wird vom Staat gestellt.

SYSTEMBONUS FÜR KOMBI-ANSCHAFFUNGEN: E-NUTZFAHRZEUGE & LADESTATIONEN

Werden Ladestationen oder Wallboxen in Verbindung mit dem Kauf von E-Nutzfahrzeugen angeschafft, können sich Unternehmen einen Systembonus sichern. „Insbesondere bei E-LKW, E-Bussen und E-Flotten müssen die Fahrzeuge gemeinsam mit dem Auf- und Ausbau der Infrastruktur systemisch geplant werden. Eine Umsetzung soll bedarfsorientiert, mit einer entsprechenden betriebswirtschaftlichen Auslastung und einer gemeinsamen Projektentwicklung von Fahrzeugen und Infrastruktur erfolgen“, führt das Klimaschutzministerium aus.

Zu den oben genannten Sätzen für rein betrieblich genutzte Ladepunkte steuert das Ministerium zusätzlich rund 450 Euro bei AC-Ladestationen, bzw. zwischen 2.000 und 10.000 Euro bei DC-Ladestationen bei.

Förderung E-autos

ANSCHAFFUNG VON BETRIEBLICH GENUTZTEN E-FAHRZEUGEN

Bereits seit Ende letzten Jahres können sich Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine beim Kauf eines betrieblich genutzten PKWs unterstützen lassen. Die bisherigen Fördersätze von bis zu 5.000 Euro (bspw. für einen PKW unter 2,0 Tonnen) wurden auf bis zu 4.000 Euro für rein-elektrische Fahrzeuge, beziehungsweise 2.000 Euro für Hybride reduziert. Dabei gilt auch weiterhin ein maximaler Brutto-Listenpreis von 60.000 Euro.

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Details zur Antragstellung

WER WIRD GEFÖRDERT?

Förderungsmittel werden für alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen bereitgestellt. Darüber hinaus können auch öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen einreichen.

WAS WIRD GEFÖRDERT?

Gefördert wird die Errichtung von E-Ladestellen (Standsäule bzw. Wallbox), an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist. Jeder geförderte Ladepunkt muss einzeln abgesichert sein.

WIE VERLÄUFT DIE ANTRAGSTELLUNG?

Die Einreichung für die Förderungsaktion verläuft in einem 2-stufigen Verfahren:

  • Schritt 1 – Online-Registrierung Ihres Projekts bis spätestens 31.03.2022
  • Schritt 2 – Antragstellung (24 Wochen noch Registrierung)

Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel für Ihr Projekt reserviert. Die Registrierung sollten Sie aber erst dann durchführen, wenn sichergestellt ist, dass die Inbetriebnahme Ihrer Ladestationen innerhalb der 24-wöchigen Frist möglich ist und alle für die Antragstellung notwendigen Unterlagen innerhalb dieser Frist vorliegen.

DIESE UNTERLAGEN BENÖTIGEN SIE ZUR ANTRAGSTELLUNG:

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WIR UNTERSTÜTZEN SIE IN IHREM E-MOBILITÄTSPROJEKT

Nach Bewilligung Ihrer Förderung stehen wir Ihnen als umfassender Dienstleister für Ladenetze und -stationen zur Verfügung: von der Projektierung über die Umsetzung und den laufenden Betrieb bis zur Abrechnung. Durch unsere jahrelange Erfahrung im Bereich von Ladeinfrastruktur sowie Ultraschnellladeinfrastruktr unterstützen wir Sie, Ihr E-Mobilitätsprojekt erfolgreich umzusetzen. Sie kümmern sich um die Fördereinrichtung, wir übernehmen die übrigen Themen – auf Wunsch auch im Hintergrund in Ihrem Namen.

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