30.11.2021

Elektroautos im Fuhrpark einfach und intelligent laden

Die Entscheidung für E-Autos im Firmenfuhrpark ist unmittelbar mit der Frage nach praktikabler Ladeinfrastruktur bzw. intelligenten Ladelösungen verbunden. Das klingt für den vielbeschäftigten Fuhrparkmanager nach viel zusätzlichem Aufwand und wirkt abschreckend. Die gute Nachricht ist: das muss es nicht. Dieser Blogartikel zeigt, was bei der Errichtung von Ladeinfrastruktur zu beachten ist.

Alles aus einer Hand: Laden für Unternehmen

Company Charging fasst alle Dienstleistungen rund um das Thema Elektromobilität für Unternehmen zusammen. Beginnend bei:

Vier Nutzergruppen werden mit dieser Lösung abgedeckt. Dienstwägen werden einfach und unkompliziert mit einer Ladekarte geladen. Sie als Unternehmen erhalten monatliche Reportings der Ladedaten. Auch die Privatfahrzeuge Ihrer Mitarbeiter können an Ihren Ladestationen laden. Sie legen den Mitarbeitertarif dafür selbst fest. Sie wollen Ihren Dienstwagenfahrer auch zu Hause Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen? Wir bieten Ihnen auch diese Möglichkeit an. Dabei können Sie als Unternehmen die Stromkosten übernehmen und Ihre Mitarbeiter können die Kosten über die Personalverrechnung refundieren. Kunden und Gäste können ebenfalls an Ihren Ladestationen laden. Damit refinanzieren Sie Ihre Ladestationen, mit einem selbst definierten Tarif. 

Aber welche Ladeinfrastruktur ist überhaupt die richtige Lösung für Sie und Ihr Unternehmen? Die nachfolgenden Überlegungen helfen bei der Entscheidung für die richtige Ladelösung: 

Wo soll geladen werden?

Die goldene Regel lautet: Geladen wird am besten dort, wo das Auto ohnehin steht, also am Firmenstandort, in der Garageunterwegs oder beim Nutzer zu Hause.

Button für Download des Leitfadens "Richtige Ladeinfrastruktur"

Welche Ladestation ist die richtige?

Von der einzelnen Wallbox bis zur Schnellladestation mit mehreren Ladepunkten ist alles möglich. Die optimale Lösung hängt dabei von folgenden Anforderungen ab:

  • Wie viele Fahrzeuge sollen gleichzeitig laden können?
  • Wie schnell soll geladen werden?
  • Welche Voraussetzungen bietet die vorhandene Infrastruktur?
  • Welche Leistung steht am Standort zur Verfügung?

Die richtige Hardware

Welche Ladestationen sich für die Firmenflotte am besten eignet, hängt vor allem von den Elektroautos ab. Wichtig ist hier: nicht jede Hardware eignet sich für jede Flotte. Für die Ladezeit spielt vor allem das verbaute Ladegerät (On-Board-Charger) im E-Auto eine wesentliche Rolle. 

Mit der rasanten Entwicklung der E-Mobilität steigen auch die Anforderungen an die Ladeinfrastuktur. Smart und kompatibel mit anderen neuen Technologien soll sie sein. Das kann ganz klar nur eine intelligente Ladestation. Mit dieser können Sie smarte Funktionen nutzen und sind auch für zukünftige Bedürfnisse bestens ausgerüstet. 

Wer kümmert sich um den Betrieb?

Natürlich kann jedes Unternehmen seine Ladestation selbst betreiben. Um einen ausfallsicheren Betrieb zu gewährleisten, kann dieser jedoch auch ganzheitlich an spezialisierte Ladenetzbetreiber ausgelagert werden. Diese bieten proaktive Fehlerbehebung und greifen im Störungsfall sofort ein und können einen Remote-Start durchführen. Sie unterstützen bei sämtlichen Dienstleistungen wie:

  • Installation,
  • Inbetriebnahme,
  • Wartung
  • Monitoring oder
  • Kundenhotline

Wie wird die Leistung effizient genutzt?

Das Laden von E-Autos stellt spezielle Anforderungen an bereits bestehende Elektro-Infrastruktur. Ein professionelles Lastmanagement sorgt in diesem Fall für effiziente und sichere Nutzung. Damit wird die intelligente Steuerung der verfügbaren Leistung sichergestellt und auch die Netzanschlusskosten bleiben im Rahmen. Die Integration von Photovoltaik schafft zusätzliches Sparpotenzial.

Wer darf sein E-Auto aufladen?

Als Flottenbetreiber müssen Sie sich entschieden, wer laden darf und wie die Ladestation freigeschalten wird. Im halböffentlichen und öffentlichen Bereich (z.B.: in Gemeinschaftsgaragen, auf Hotel- oder Firmenparkplätzen) ist ein Zugangsschutz via RFID Karte und der Einsatz einer intelligenten Ladestation sehr sinnvoll. Dadurch wird gewährleistet, dass die Ladestation nur von berechtigten Personen benutzt werden kann.

Wem wird die Ladung verrechnet?

Ganz egal für welche Ladeinfrastruktur-Variante sich ein Unternehmen entscheidet, die Ansprüche an eine interne Ladeinfrastruktur sind hoch. Die Ladedaten müssen zur weiteren Verarbeitung (z.B. für eine Zuordnung von Kostenstellen,…) zur Verfügung stehen. Ein sogenanntes Nutzerportal inklusive Kostenübersicht und Reporting ist dabei empfehlenswert und kann den individuellen Ansprüchen angepasst werden.

Nur so lassen sich die einzelnen Ladevorgänge den richtigen Kostenstellen zuordnen und Nutzer-Statistiken und Reportings können erstellt werden. 

Möchte man Gästen, Mitarbeitern, etc. an der Ladestation laden lassen, ohne dabei den Strom zu verschenken, ist ein Abrechnungsservice ideal. Dies ermöglicht es Fahrern eines elektrischen Firmenwagens, den geladenen Strom zuhause ebenso wie am Arbeitsplatz bequem und ohne viel Aufwand mit dem Arbeitgeber abzurechnen. 

Fazit:

Es gibt viele Fragen zu beantworten, wenn es um Ladeinfrastruktur geht. Umso wichtiger dabei ist kompetente Beratung. Klar ist: eine Steckdose macht noch keinen elektrischen Fuhrpark. Ladelösungen sind gefragt. Eine umfassende Ladeinfrastruktur deckt nicht nur den Ladebedarf der Mitarbeiter, sondern birgt auch das Potenzial für ein Mehr an Kundenservice.

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