20.08.2021

Im Portrait: Christoph Wagner, Ferialpraktikant

Jedes Unternehmen benötigt eine Antriebskraft, so wie jedes Auto einen Motor braucht. Unser Antrieb besteht aus 78 motivierten Mitarbeitern - dem SMATRICS Team. Ein Teil von diesem Team ist diesen Sommer Christoph Wagner. Im Portrait erzählt der Ferialpraktikant, wie er auf SMATRICS aufmerksam geworden ist, was seine Aufgaben sind und was er bei uns gelernt hat.

Christoph stellt sich vor:

Hallo, mein Name ist Christoph Wagner und ich wohne mit meiner Familie in Dürnstein. Ich bin 18 Jahre alt und besuche die HTL in St. Pölten mit der Orientierung Elektrotechnik. Nächstes Jahr maturiere ich.

Du hast dich aktiv bei SMATRICS für ein Ferialpraktikum beworben. Nach welchen Kriterien hast du die Praktikantenstelle ausgesucht?

Ich habe nach einem Ferialpraktikum in der E-Mobilitätsbranche gesucht, weil mich das Thema fasziniert. SMATRICS kannte ich schon vor meiner Bewerbung. Ein Freund fährt ein E-Auto und wir haben gemeinsam in St. Pölten an einer SMATRICS Ladestation geladen.

Kurz danach habe ich meine Unterlagen per E-Mail geschickt und auf eine positive Rückmeldung gehofft, die ich auch bekommen habe ;).

Warum wolltest du bei SMATRICS ein Ferialpraktikum absolvieren?

Vor allem wegen meinem Interesse zum Thema Elektromobilität. Ich wollte wissen, wie die Planung von Ladestationen abläuft und einen Einblick in diese Branche gewinnen.

Wie war dein erster Arbeitstag? Wie bist du empfangen worden?

Zwei Wochen vor meinem ersten Arbeitstag hatte ich einen Schnuppertag, um mehr über SMATRICS, den Bürostandort und das Team zu erfahren. An diesem Tag wurde ich sehr herzlich empfangen. Ich war sofort mit allen Kollegen und Kolleginnen per Du  -das war für mich nicht selbstverständlich und habe ich sehr geschätzt. Dann habe ich ein Willkommensgeschenk überreicht bekommen, mit allen Utensilien die man für den Büroalltag gebrauchen kann: Infomaterial, eine Thermosflasche, Notizbücher, Stifte usw.

In welcher Abteilung bist du tätig? Was sind deine Aufgaben bei SMATRICS?

Ich unterstütze die Fulfillment-Abteilung. Ich konfiguriere Wallboxen, suche passende Standorte für neue Ladestationen, erstelle Standortlisten und vieles mehr. Die Aufgaben sind vielseitig, wodurch ich einen großen Einblick in die ganze Abteilung gewinne.

Was hast du von deinen Kollegen gelernt?

Das SMATRICS Team hat mir den ganzen Entstehungsprozess einer Ladestation gezeigt- von der Bearbeitung von Anträgen über die Kommunikation mit den KundInnen bis hin zur Errichtung habe ich alles gesehen und auch mithelfen dürfen.

Außerdem habe ich das "echte" Arbeitsleben kennen gelernt. In der Schule lernt man viel über Theorien- in der Praxis lernt man dann zu improvisieren. Probleme werden gelöst und die Umsetzung funktioniert. Es ist nicht alles wie im Bilderbuch, man muss auch flexibel sein und lösungsorientiert arbeiten. Aber genau das macht an der Arbeit spaß.

Warum und woher kommt deine Begeisterung für Elektromobilität?

Verschiedene Faktoren spielen hier mit: Einerseits hatte ich in der technischen Schule einen Lehrer, der viel und begeistert über das Thema Elektromobilität im Unterricht gesprochen hat. Ich habe dadurch beispielsweise schon Leistungsberechnungen von Elektromotoren durchgeführt. 
Andererseits hat mich auch die erste Fahrt mit dem Elektroauto von meinem Onkel geprägt. Das Starten und Wegfahren ohne Motorgeräusche hat mich einfach fasziniert. 
Außerdem spielt E-Mobilität auch in meiner Diplomarbeit eine große Rolle. Wir- vier Elektrotechniker und zwei Maschinenbauer- bauen gerade einen alten Traktor (18er Steyr) elektrisch um.

Was hast du bei uns über das Thema Elektromobilität und Ladeinfrastruktur gelernt?

Sehr viel. Wie Ladeinfrastruktur überhaupt funktioniert und welche Prozesse im Hintergrund laufen, damit das E-Auto überhaupt an einer Ladesation laden kann. 

Auch wie man mit Netzbetreibern über solche Themen kommuniziert, welche Ladeleistungen wo verfügbar sein können und welche Probleme an Ladestationen auftreten können.

Was sind die Highlights deines Praktikums?

Definitiv die Fahrt mit einem Elektroauto. SMATRICS hat einen elektrischen Fuhrpark und ich durfte mir ein E-Auto ausborgen. Ich bin nach St. Wolfgang gefahren und war insgesamt 3 Tage elektrisch unterwegs. Das Auto ist sehr effizient, man spürt die Power und das Laden hat Spaß gemacht. Einmal habe ich beim SMATRICS Ladepark in Pöchlarn an einer HPC Station geladen (Foto), und einmal in Krems. Das Ladeerlebnis war genial: Ich habe das Auto angesteckt, habe mir ein Eis gekauft und musste mich schlussendlich mit dem Eis essen sogar beeilen, weil die Ladezeit so gering war.

Ein weiteres Highlight waren für mich die Standortanalysen – sprich geeignete Standorte für neue Ladestationen zu finden. Beispielsweise hatten wir eine Anfrage eines Unternehmens für High Power Charger an mehreren Filialstandorten. Hier habe ich bei der Standortanalyse unterstützt und rund 500 Standorte gesichtet..

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Nächstes Jahr werde ich maturieren, danach bin ich für 9 Monate beim Bundesheer in Melk als Kraftfahrer. Was ich dann machen werde, weiß ich noch nicht genau. Ich kann mir aber gut vorstellen, auch in Zukunft im E-Mobilitätsbereich weiterzuarbeiten, weil ich davon überzeugt bin, dass die Zukunft elektrisch fährt!

Tela Model 3
© TESLA

Zum Abschluss noch eine wichtige Frage: Wenn du ein Elektroauto wärst, welches wärst du dann?

Ein Tesla Model S- sportlich, aber ausgereift, elegant und technisch am neuesten Stand.

Bleiben Sie dran!

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