15.07.2021

E-Transporter und E-Vans als Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen

Ob Transportfahrzeug, fahrende Werkstatt oder ein Kleintransporter zur Personenbeförderung. Nutzfahrzeuge werden auf ganz unterschiedliche Arten genutzt. Gerade im innerstädtischen Bereich mit Stop-and-go-Verkehr stoßen Elektroautos - im Vergleich zu Verbrennerautos - keine schädlichen Abgase aus. Als Unternehmen hinterlassen Sie mit einem E-Nutzfahrzeug auf den Straßen also nicht nur einen grünen Footprint, sondern zweifel-los auch ein gutes Bild von Ihrer Marke. Wir haben für Sie relevante Informationen sowie Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Machen E-Transporter Sinn?

Im betrieblichen Umfeld ist es mit PKWs nicht getan. Großraumlimousinen und Lieferwagen aller Art sind für viele Unternehmen essentiell. Um auch solche sinnvoll mit E-Antrieb betreiben zu können, sind einige Punkte zu beachten. Zuvor aber ein Wort zu den Vorteilen von Lieferwagen, Transportern und Vans mit elektrischem Antrieb. Deren gibt es viele. Wir möchten als wichtigste Entscheidungshilfe eine Liste mit Faktoren anführen, die Ihre Entscheidung erleichtern sollte.

  • Niedrigere Wartungskosten
  • Niedrigere Treibstoffkosten
  • Keine Normverbrauchsabgabe (NoVA)
  • Keine motorbezogene Versicherungssteuer
  • Keine Fahrverbote in Innenstädten
  • Keine Dieselwolke beim Laufenlassen des Fahrzeuges
  • Keine lästigen Schaltvorgänge im Fahrbetrieb
  • Hohe Förderungen und Steuervorteile
  • Image-Gewinn Ihres Unternehmens
  • Standheizung / Standklima

E-Transporter machen also Sinn. Nun geht es darum, das perfekt zu Ihren Bedürfnissen passende Fahrzeug zu finden.

Die Auswahl

Die Auswahl an E-Transportern und Vans ist bereits recht gut. Aus dem PSA-Konzern (Peugeot, Citroën, Opel) rollt eine ganze Reihe an Fahrzeugen verschiedenster Größen in Richtung Gewerbekunden. Aber auch Fiat, Mercedes, Nissan, Renault und Volkswagen haben ebenfalls bereits E-Lieferwagen und Transporter im Programm.

Die Akkugrößen variieren dabei von 35 bis 79 kW. Bei den Großraumlimousinen bzw. Vans gehts es, zumindest beim Mercedes EQV rauf bis 100 kW.

Laderaum und Zuladung der E-Modelle sind zumeist ident zu den entsprechenden Modellen mit Verbrennungsmotor, sodass auch hier keine Abstriche gemacht werden müssen.

Stellvertretend für viele E-Transporter hat Ecario den Peugeot E-Expert getestet. Hier geht es zum Video.

Mehr zum rein elektrischen Peugeot e-Expert.

Entscheidung je nach Einsatzzweck

Hier müssen Sie als Unternehmer bereits im Vorfeld der Anschaffung eine genaue Prüfung des Einsatzzweckes vornehmen.

  • Welche Strecken müssen täglich bewältigt werden?
  • Gibt es hohen Autobahnanteil?
  • Fallen unter Umständen nur wenige Kilometer an?
  • Gibt es regelmäßige Pausen, zum Beispiel die Mittagspause, in der das Fahrzeug ohnehin steht und wieder geladen werden kann?

 

Wenn alle Parameter feststehen, kann ein zum Fahrprofil passendes Modell gewählt werden. Für viele Firmen stellt die Wahl zwischen Modellen mehrerer Hersteller eine Umstellung dar, ist doch so mancher Fuhrparkleiter seit viele Jahren auf einen bestimmten Hersteller „eingeschossen“. Es macht jedoch mehr Sinn, das optimale E-Fahrzeug für den Einsatzzweck zu suchen, als das eine zur Verfügung stehende Auto des Standardlieferanten zu nehmen und im Arbeitsalltag Schwierigkeiten zu haben.

Pro-Tipp: achten Sie darauf, dass die Reichweiten-Angaben der Hersteller lt. WLTP-Modus ermittelt wurden. Dieser Testzyklus ist bei weitem realitätsnaher als der veraltete, aber immer noch hin und wieder genutzte, NEFZ-Modus. Rechnen Sie aber auch bei den aktuellen WLTP-Werten gerne mal mit 30 % weniger, schließlich soll das neue Firmenfahrzeug auch im Winter praktikabel zu benutzen sein.

An Schnellladern schnell laden

Keine Panik, sollte die tägliche Kilometerleistung erheblich über der Reichweite des Fahrzeuges liegen. Alle E-Transporter und E-Vans haben mittlerweile hohe DC-Ladeleistungen, nach einer Ladepause an einer der SMATRICS Highspeed- und Ultra-Highspeed-Ladestationen geht es mit Vollstrom weiter. Einen Überblick über das zuverlässige und sehr gut ausgebaute Ladenetz von SMATRICS EnBW erhalten Sie hier.

Must-have: Ladeinfrastruktur am Firmenstandort

Firmenfahrzeuge sollten möglichst am eigenen Firmenstandort geladen werden können. So starten die Fahrzeuge mit vollem Akku und maximaler Reichweite in den Tag. 11 kW maximaler Ladestrom sollte je Fahrzeug zur Verfügung stehen. Lädt man mehrere Fahrzeuge über ein intelligentes Lademanagement, müssen Sie für Ihren Standort mit keinerlei zusätzlicher Netzlast rechnen. Das spart bares Geld.

Wir beraten Sie gerne und führen für Ihr Unternehmen als Komplett-Anbieter gerne alle notwendigen Schritte durch. Planung der Anlage, Installation, Betrieb, Abrechnung bis hin zur Hotline. Einfach, sicher und kostengünstig.

Button für Download es Leitfadens "Wegweise für Fuhrparkmanager"

Der Arbeitsalltag mit dem E-Auto

Wie so oft bei E-Autos sind viele Sorgen im Nachhinein betrachtet unbegründet. Reichweite, Laden, Infrastruktur. Das alles sind natürlich im Vorfeld zu beachtende Punkte. Bei allen Planungsschritten für Ihren Umstieg steht Ihnen gerne unser Team zur Verfügung.

Ist der E-Transporter erst einmal im Einsatz, wird er sich schnell zum Liebling in ihrem Fuhrpark entwickeln. Denn Durchzugsstärke, Fahrverhalten, Geräuschentwicklung und absolute Unkompliziertheit im Betrieb sind Stärken, die bei Ihren Mitarbeiter gut ankommen werden.

Bleiben Sie dran!

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