23.12.2021

E-Ladestationen in der Immobilienwirtschaft

Ob Zuhause, am Firmenparkplatz, beim täglichen Einkauf oder einem längeren Einkaufsbummel im Einkaufszentrum: Für E-Autofahrer ist "Parken das neue Tanken", was ganz bequem auch nebenbei erledigt werden kann. Daher wird es immer wichtiger, dass die nötige Ladeinfrastruktur bei der Planung für das Eigenheim, am Firmengelände und natürlich auch im öffentlichen Bereich mitberücksichtigt wird.
SMATRICS Ladestation Immobilien

Laden zuhause wird einfacher: Gesetzesnovelle erleichtert die Errichtung

„E-Ladestationen in Mehrparteienhäusern werden künftig viel einfacher zu errichten sein – weil man nicht mehr die aktive Zustimmung von allen Miteigentümerinnen und -eigentümern braucht“, so Umweltministerin Leonore GewesslerDie Novelle des WEG (Wohnungseigentumsgesetz), die am 1.1.2022 in Kraft tritt, wird die Errichtung von Ladestationen für Wohnungseigentümer in Mehrparteienhäusern vereinfachen. Zukünftig müssen bei der Errichtung einer neuen Ladestation alle Parteien verständigt werden. Wenn binnen zwei Monaten kein Widerspruch gegen die Ladestation erhoben wird, dann gilt sie als akzeptiert. Diese Zustimmungsfiktion erleichtert die Errichtung von Ladepunkten in Bestandsobjekten massiv und fördert damit den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen.

Ladestationen in Immobilien

Laden zuhause oder am Arbeitsplatz wird bald nicht mehr wegzudenken sein und wird somit zur Grundvoraussetzung für die Mobilität vieler Menschen. Daher ist es wichtig, schon sehr früh Ladestationen in der Gebäudeplanung mitzuberücksichtigen. Ladestationen bieten nicht nur Ladekomfort für Mieter und Eigentümer, sondern sind ein langfristiges  Investment zur Wertsteigerung der Immobilie und Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien. Hochwertige Ladeinfrastruktur, die schon frühzeitig mitgedacht und nahtlos in die Gebäudeinstallation integriert wird, spart Kosten und bietet großes Potenzial.

Monetäre und regulatorische Vorteile

Neben monetären Aspekten, wie die Wertsteigerung oder die Nachhaltigkeitsbewertung der Immobilie, kann sich ein früher Umstieg auf Ladeinfrastruktur aus regulatorischer Sicht lohnen. Das EU-Parlament übt großen Druck beim Ausbau von Ladeinfrastruktur aus. Ab dem Jahr 2025 müssen Nichtwohngebäude mit mehr als zwanzig Parkplätzen eine angemessene Anzahl an Ladepunkte zur Verfügung stellen. Auch regionale und lokale Vorschriften fordern die Errichtung von Ladeinfrastruktur in Neubauten.

Neuer Call-to-Action

Schon heute für morgen profitieren

Sie sind Immobilieneigentümer, -entwickler, -verwalter bzw. technischer Planer oder vielleicht eine Wohnbaugenossenschaft? Dann finden wir mit Ihnen das richtige und auf Sie zugeschnittene Komplettangebot. Wir informieren Sie gerne, wie Sie Elektromobilität in Ihre Immobilie integrieren und welche Art von Lademöglichkeit für Sie passend ist. 

Hier haben wir eine Checkliste für Ihr Immobilienprojekt 

Darauf müssen Sie achten: 

  • Steht am Stellplatz der Immobilie bzw. in der Nähe eine Stromversorgung zur Verfügung? Wenn ja, welche Leistung?
  • Bietet der Stellplatz ein ausreichendes Platzangebot für eine Wallbox? (ca. 1m²)
  • Wann ist die Umsetzung geplant?
  • Welche Ladegeschwindigkeit ist gewünscht?
  • Wer soll sich um den Betrieb der Stationen kümmern?
  • Handelt es sich um halböffentliche Parkplätze oder um private Stellplätze?
  • Wer soll sich um das Nutzer- und Abrechnungsmanagement kümmern?
  • Ist eine transparente Zuordnung der Kosten gewünscht?

Sie haben sich über die Fragen der Checkliste bereits Gedanken gemacht und können diese beantworten? Dann ist Ihre Immobilie bereit für eine individuelle Ladelösung!

Weitere Informationen Anfordern

Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Füllen Sie dafür einfach das Formular aus und wir melden uns in Kürze bei Ihnen.