05.05.2017

Testbetrieb in der Seestadt
Fahrerlos und elektrisch mit dem Bus durch Wien

Derzeit noch Test, bald vielleicht schon Standard: Wien testet erste fahrerlose, elektrische Autobuslinie in der Seestadt. Der Kleinbus für 11 Fahrgäste war bereits auf verschiedenen Teststrecken unterwegs.

Der erste fahrerlose Kleinbus NAVYA ARMA in Action. 

Die Wiener Linien, das Austrian Institute of Technology (AIT), das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), der TÜV Austria sowie die SIEMENS AG Österreich und der französische Bushersteller NAVYA arbeiten gemeinsam an der technologischen und rechtlichen Weiterentwicklung von autonomen, elektrischen Kleinbussen. 

Ziel ist es autonomes Fahren nachhaltig, effizient und vor allem sicher weiterzuentwickeln, um unter realen Bedingungen (Haltestellen, Fahrplänen, Fahrgästen) eine Buslinie betreiben zu können.

Der elektrische, intelligente und autome Bus

NAVYA ARMA ist ein 100% elektrisches und autonomes Transportfahrzeug. Der innovative fahrerlose Shuttle befördert bereits heute in diversen Tests bis zu 11 Fahrgäste und wird rein elektrisch betrieben. Durch das Testprojekt soll der Bus durch Machine Learing "lernen" mit den VerkehrsteilnehmerInnen zu interagieren. Dadurch soll er Personen und Objekte zuverlässig erkennen können und Fahrmanöver besser koordinieren können. 

2019 soll der lernfähige Bus in der Seestadt fahren

Durch das Projekt, welches im Sommer 2017 startet, soll der Bus, welcher derzeit noch in "Kinderschuhen" steckt lt. Wiener-Linien Geschäftsführer Günter Steinbauer, sich weiterentwickeln um für den vollautomatischen Betrieb geeignet zu werden. Derzeit gilt es noch viele rechtliche und regulatorische Fragen zu klären, bevor der bus Anfang 2018 nach Wien kommt. Der aktive Betrieb für den Bus ist dann 2019 geplant.