05.04.2016

Tesla Model 3
Startschuss der Tesla Model 3 Reservierungen in München

Die VERBUND-Mitarbeiter Hans Görig und Florian Seidl waren am vergangenen Donnerstag live dabei als in München der Startschuss zur Reservierung des neuen Tesla Model 3 fiel. In ihrem Erfahrungsbericht erzählen sie von Weißwurst, bayrischen E-Mobilisten und ihrer voll-elektrischen Fahrt nach München.
klassische Münchner Weißwurst
Darf bei Münchner E-Mobilisten nicht fehlen: Die klassische Weißwurst

Wir sind zwei Neugierige, Florian und ich. Deshalb haben wir uns ein Tesla Model S ausgeliehen und sind nach München gefahren. Wir wollten auf eigene Faust recherchieren, was mit zertifiziertem SMATRICS - Strom aus vorwiegend mitteleuropäischer Wasserkraft und einem leistungsfähigen Elektroauto heute alles möglich ist. Zudem ist VERBUND Klimaputz Zeit. Also auch ein bisschen nachfragen, wie sich das in Bayern, dem Standort der VERBUND Kraftwerke am Inn, auswirkt.

Eine Kette von glücklichen Zufällen

In München angekommen, hatten wir zuerst einmal Pech. Wir mussten auf der Straße parken, denn beim Hotel war nicht genügend Parkraum vorhanden. Also zur nächsten Ladesäule. Die steht zufällig genau beim Tesla Store. Dort herrschte trotz später Abendzeit noch reger Betrieb. Unsere Bitte nach einem Foto des „nackten“ Teslas wurde großzügig gewährt, zumal wir uns als zufriedene Tesla-Kunden vorstellten. Ein Mitarbeiter  meinte, wir würden wegen des regen Andrangs beim Start der Model 3 Reservierungen unseren Parkplatz am nächsten Tag nicht mehr verlassen können. So ein Angeber, dachten wir. Dass sich nicht weit vom Store ein gutes Münchner Bierlokal befindet, glaubten wir ihm schon viel mehr.

Der "nackte" Tesla

Mitten in der Nacht: scheinbar alles ruhig

Der Tipp war gut. Fröhlich beschwingt, bayrisches Bier rinnt geradezu von selbst durch durstige Kehlen, kamen wir am Weg zum Hotel wieder bei Tesla vorbei. Niemand da. Wir fühlten uns bestätigt. Die Geschichte vom großen Andrang pure Hoffnung. Was wir nicht sahen: in den vor dem Store geparkten Autos schliefen einige Unentwegte, die die Ersten in der Warteschlange sein wollten.

Tesla-Store in München
Auch in München warteten zahlreiche E-Mobilisten vor dem Tesla-Store

In der Früh: alles anders

Nach kurzem Schlaf und gutem Frühstück kamen wir knapp vor neun zum Auto.....und rieben uns die Augen. Da stand tatsächlich eine lange Warteschlange. Wir wurden mit großem Hallo begrüßt. Bayern sind gesellige Leute und wollten genau wissen, was uns mit dem Model S zu ihnen geführt hat. Wir haben es erzählt, das Gespräch war eröffnet. Da erfuhren wir die Geschichte der Autoschläfer und dass sich die Warteschlange seit ca. 4:30 beständig verlängert hat.

Weißwurst und Bier

Dass die Tesla Mitarbeiter ein gutes Gefühl für die Bedürfnisse ihrer Kunden haben, konnten wir auch erleben. Sie kamen mit Kaffee, Bier und einem Kocher mit heißem Wasser, in dem reichlich Weißwürste schwammen, vor das noch geschlossene Geschäft. Die leicht durchfrorenen und übermüdeten Menschen davor waren sichtlich dankbar. Da wurde mit großem Hallo geschmaust und getrunken. Auch wir wurden eingeladen. Ich habe eine Weißwurst genossen. Weiterer Bierkonsum aus den vorhandenen Tesla-Bechern war angesichts unserer Tagesfahrt nicht möglich. Also hat Florian die Szene noch reichlich fotografiert, dann beschlossen wir, loszufahren.

Elektroauto aufladen
Hans Görig bei einem kurzen Ladestopp an einer SMATRICS Ladestation

Einige unerfüllte Wünsche

Tatsächlich musste sich die bereits sehr lange Warteschlange teilen, damit wir unseren Parkplatz verlassen konnten. Wir waren schweigsam. Beide wären wir gerne noch länger geblieben. Beide hätten wir gerne ein Model 3 bestellt. Aber, dass wir das alles erleben durften:

So geht Klimaputz. Danke SMATRICS, Danke Wasserkraft.