06.02.2017

Projekt Ultra-E
100km in 5 Minuten

Schnellladen 2.0: Zusammen mit internationalen Partnern legt SMATRICS in Österreich den Grundstein zur Versorgung von E-Autos der neuen Generation. Denn im Rahmen des EU-kofinanzierten Projektes „Ultra-E“ werden ab 2017 Test-Ladestationen mit bis zu 350 kW aufgebaut.

Im Rahmen des europaweiten Pilotprojekts Ultra-E wird SMATRICS in Ergänzung zum existenten Highspeed Ladenetz 4 Ultra-Schnellladestationen in Österreich (Wien, Salzburg, Linz und Graz) errichten. Diese Ladestationen ermöglichen Fahrzeugen mit hohen Batteriekapazitäten (die ab 2018 auf den Markt kommen) weiterhin Ladezeiten von bis zu 5 Minuten für rund 100km Reichweite. Diese Ultra-Schnellladestationen entstehen im Rahmen eines EU-geförderten Projekts, das den Aufbau von 25 Ultra-Schnellladestationen entlang der Korridore Amsterdam – Brüssel – München – Wien – Graz  umfasst. 

Weitere Partner sind die österreichischen Unternehmen VERBUND und Magna, Autohersteller (BMW, Renault und Audi), Hubject sowie Allego als Projektführer und Errichter in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Laden wie Tanken

Bereits in der letzten Ausbauphase konzentrierte SMATRICS sich auf die Verdichtung des Ladenetzes mit Highspeed-Ladestationen, die mit Leistungen von 50kw (CHAdeMO & Combo) bzw. 43kW (Typ2) dem Umstand gerecht werden, dass immer mehr Autos zum Schnellladen geeignet sind. Diese Entwicklung wird künftig exponentiell voranschreiten. Das Laden mit bis zu 22kW erfolgt an Standorten, an denen das Fahrzeug ohnehin länger steht (destination charging). Es ist daher essentiell, dass Laden wie Tanken funktioniert, um E-Autos massentauglich zu machen. SMATRICS richtet daher in der nächsten Ausbauphase den Blick in die Zukunft namens Ultra-Schnelladen.

Über Ultra-E

Das Projektkonsortium setzt sich aus einer breiten Allianz aus Energieunternehmen, Fahrzeugindustrie, Fahrzeugbauern, einer Roaming Plattform und öffentlichen Institutionen zusammen. Die Ultra-Schnellladestationen werden in einem Abstand von ca. 120-150 km entlang von TEN-T Netzwerk Korridoren errichtet, von Amsterdam und Brüssel über München nach Wien und Graz. Die Gesamtlänge der damit abgedeckten Korridore beträgt mehr als 1.100 km. Damit wird es zum ersten Mal möglich sein 100% elektrisch auf der Langstrecke in Europa zu fahren, mithilfe eines offenen und interoperablen Netzwerks (über Plug&Charge, sowie auf Basis des ISO 15118 Kommunikationsprotokolls), was bis jetzt nur mit fossil betriebenen Fahrzeugen oder in proprietären Netzwerken möglich war. 

Ultra-E Projekt
Die Mitglieder des Projektes