09.01.2018
Produktpräsentation auf der CES in Las Vegas

Byton Elektro-SUV soll Tesla Konkurrenz machen

Ein neues chinesisches Start-Up Unternehmen präsentiert in Las Vegas auf der innovativen Elektronikmesse (CES) sein erstes Elektro-Fahrzeug. Der E-SUV soll dem deutlich teureren Model X von Tesla Konkurrenz machen und ab 2019 erhältlich sein.
Byton E-SUV
(c) APA/Mandel Ngan

Das neue chinesische Start-Up Unternehmen Byton, bestehend aus einem Kernteam aus Ex-BMW-Managern, fordert den E-Mobilitätspionier Tesla und die großen deutschen Marken heraus. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas zeigt die Firma erstmals einen Prototypen ihres Elektro-SUV. 

Rund 38.000 Euro, erhältlich ab 2019

Der Preis des innovativen E-SUV soll bei 45.000 Dollar (37.360 Euro) liegen. Das erste Modell soll bereits Ende 2019 auf den chinesischen Markt kommen. Ab 2020 will Byton das Modell auch in der USA vertreiben - und in der zweiten Jahreshälfte auch in Europa

Reichweite und Ausstattung

Der elektrisch betriebene SUV soll in der Standardausführung eine Reichweite von 400 Kilometer haben. Eine Version mit größeren Akkus ist ebenfalls angedacht. Hier soll der E-SUV 520 Kilometer schaffen. Die Batteriepacks werden von Byton selbst entwickelt, Antriebsstrang und Akkuzellen kauft das Unternehmen zu. Ein Markenzeichen des Wagens ist ein riesiger gebogener Touchscreen im Cockpit mit 1,24m mal 25cm. Byton setzt für die Steuerung auf künstliche Intelligenz. Als Sprachassistent wurde die Alexa-Software von Amazon integriert. Der Fahrer wird mittels Gesichtserkennung vom Auto identifiziert. Diese Features sollen die Einstellungen personalisieren. 

Weitere Pläne von Byton

In kürzester Zeit will das Unternehmen auch einen Sedan und einen Minivan auf den Markt bringen. Die Ausrichtung ist ganz klar: Byton soll zur Weltmarke werden. Schließlich werden iPhones auch in China produziert, auch wenn sie in den USA designt werden. Dabei will Byton seine Expertise aus dem klassischen Autobau unter einem Dach mit Technologie aus dem Silicon Valley bringen. 

„Das Design und Fahrzeugkonzept machen wir in München, Elektronik und autonomes Fahren im Silicon Valley, Einkauf, Lieferkette und Produktion sind in China“, erklärte Mitgründer und Chef Breitfeld. Er hatte bei BMW einst federführend am Elektro-Sportwagen i8 gearbeitet.