23.04.2015

neue E-Auto-studie
Studie zeigt: Preise für E-Auto-Akkus fallen rasant

Das „Stockholm Environment Institute“ kommt in einer Untersuchung zu dem Schluss, dass Preise für E-Auto-Batterien sehr viel schneller fallen und gefallen sind als bisher angenommen. So sei das für 2020 prognostizierte Niveau bereits heute unterschritten.
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Die schwedischen Forscher des renommierten Stockholm Environment Institute haben die Preise für die Akkus von Elektroautos in einem Zeitraum von 2007 bis 2014 untersucht und über 80 Kostenschätzungen verglichen. Das Ergebnis: die Kosten für die Lithium-Ionen-Akkus der E-Autos fallen pro Jahr um rund 14 Prozent. Die Studie wurde in der Märzausgabe des Fachjournals Nature publiziert und sorgte für großes Aufsehen in der internationalen Automobilindustrie. Denn die kostspieligen Akkus sind aktuell (noch) der mit Abstand größte Kostenfaktor in der Produktion von E-Autos. Lag der Produktionspreis für eine Kilowattstunde (ein E-Auto hat rund 25kWh, der Tesla 60 bis 85 kWh) vor vier Jahren noch bei 500 Euro je kWh, liegt er heute im Durchschnitt bereits bei fast 300 Euro je kWh. Und er soll noch weiter fallen.

Neue Unternehmen mischen (E-)Automarkt auf

Neben den bestehenden Automobilkonzernen investieren immer mehr Unternehmen Millionen in die Forschung und Entwicklung von elektrisch-angetriebenen Fahrzeugen. Laut Branchenexperten können zukünftig vermehrt auch Konzerne wie Google oder Apple am Elektroauto-Markt mitmischen. Wie das geht, zeigen die E-Auto-Pioniere von Tesla Motors bereits seit wenigen Jahren. Als „Vorreiter der Elektromobilität“ überzeugt Tesla nicht nur mit dem leistungs- und reichweitenstärksten E-Auto am Markt, sondern begeistert die Fachwelt mit richtungsweisenden Projekten immer wieder aufs Neue. So legte Elon Musk, der Gründer und Besitzer von Tesla Motors, kürzlich den Grundstein für eine rund 5 Milliarden (!) Dollar teure Gigafactory in der Wüste Nevadas. Bereits in zwei Jahren wird in dieser "größten Fabrik der Welt" die Produktion günstigerer und leistungsfähigerer Lithium-Ionen-Batterie beginnen. Und während die einen Unternehmen versuchen die Produktionskosten für E-Autos zu senken, planen andere bereits ihren Markteintritt mit eigenen (selbstfahrenden) E-Auto-Projekten der Marke Google oder Apple. Denn wie eine alt-eingesessene Branche aufgemischt wird, wissen die Technologieriesen aus Kalifornien bereits - falls nicht, können sie bei ihren Nachbarn von Tesla nachfragen.

SMATRICS als führendes E-Mobility-Unternehmen in Österreich

In Österreich gibt es aktuell bereits über 3.500 Ladepunkte. Vor rund einem Jahr war es noch die Hälfte. Als einziger österreichweiter Anbieter eines flächendeckenden Ladenetzes mit einer Ladestation im Umkreis von rund 60km in allen Bundesländern, ist SMATRICS der führende Anbieter am heimischen Elektromobilitätsmarkt. Als Joint Venture von Siemens und Verbund betreibt SMATRICS aktuell über 180 Ladepunkte und baut das Ladenetz im laufenden Jahr mit bis zu 60 weiteren Hochleistungs-Ladestationen aus. Dabei liegt der Fokus auf den Hauptverkehrsrouten und auf Standorten im Einkaufs- und Entertainment-Bereich, wie z.B. Supermärkten, Hotels, Einkaufszentren, Kinos, Raststätten, Restaurants, Tankstellen und Freizeitanlagen. Denn geladen wird das Auto zukünftig immer dann, wenn es steht und nicht erst, wenn der Akku leer ist.

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Autor: SMATRICS