11.07.2018

Imagegewinn von innen heraus durch Elektromobilität
Mitarbeiter motivieren kann so einfach sein

Mitarbeiter sind die besten Botschafter fürs Unternehmen. Sind die Mitarbeiter dem Unternehmen gegenüber positiv eingestellt, tragen sie diese Einstellung auch nach außen und wirken so positiv auf die Reputation. Zufriedene Mitarbeiter tragen, zahlreichen Studien zufolge, maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei, erhöhen die Produktivität des Unternehmens, steigern den Erfolg im Vertrieb und sind kreativer.
Mann und Frau im Elektroauto

Mit der Implementierung von Elektromobilität wird das Unternehmen mit Attributen wie innovativ, grün, modern, nachhaltig in Verbindung gebracht. Die Aufgabe des CSR-Managers besteht unter anderem darin, in einem ersten Schritt die Führungsebene und in einem zweiten Schritt die Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass Elektromobilität sinnvol für die Zukunft des Unternehmens ist.

Mitarbeiter überzeugen: am besten selbst ausprobieren lassen!

Gewisse Vorbehalte lassen sich bei Elektromobilitäts-Skeptikern nur schwer auflösen. Eine Probefahrt kann hier Abhilfe schaffen. Das Fahrerlebnis, die Beschleunigung, die unglaubliche Ruhe im Innenraum des Fahrzeugs, all das sind ganz neue Erfahrungen, die Neulingen in dieser Art in einem Auto noch nie widerfahren sind.

Teilen statt besitzen - Carsharing und Poolfahrzeuge

Damit möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Geschmack kommen können, wie es sich elektrisch fährt, ist die Anschaffung eines (oder mehrerer) Carsharing und Poolfahrzeuge (die außerdem die Auslastung der Flotte verbessern) eine probate Vorgehensweise.

Kürzere Stadtfahrten oder gut abschätzbare Wege zwischen Unternehmensstandorten oder zu Kunden lassen sich perfekt mit Elektroautos absolvieren und eignen sich deshalb besonders, um die Mitarbeiter im Hinblick auf neue Alternativen für nachhaltige Mobilität zu sensibilisieren.

Als Vorzeigebeispiel gilt die Post AG, die mit ihrem Fuhrpark von über 1.400 E-Fahrzeugen den größten E-Fuhrpark des Landes besitzt und damit neue Maßstäbe im Bereich Elektromobilität in Österreich setzt. Unter dem Motto „teilen statt besitzen“ stellt die Post allen Mitarbeitern in Wien einen internen Carsharing Pool zur Verfügung.

So sind schon zahlreiche Mitarbeiter zu Elektromobilitätsfans geworden – eine Chance, die man als CSR-Manager nicht verpassen sollte.

Kein Sachbezug = Gehaltserhöhung

In vielen Unternehmen ist der Dienstwagen eine beliebte Gehaltsnebenleistung. In diesem Zusammenhang ist für Ihre Mitarbeiter vor allem das Argument der Sachbezugsbefreiung nicht von der Hand zu weisen. Wer sich als Dienstwagen für ein Elektroauto entscheidet, zahlt bei dessen privater Nutzung keinen Sachbezug. Der Sachbezug wird von den tatsächlich anfallenden Anschaffungskosten inkl. Ust und NoVA berechnet und beträgt maximal 960 Euro (2 Prozent).

Je nach Modell und den damit verbundenen Emissionen können das bis zu 11.520 Euro jährlich sein!

Vorteile auch für Arbeitgeber

Nicht nur der Arbeitnehmer profitiert, auch für Unternehmen ist das Sparpotenzial beachtlich: Beim Kauf von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen entfällt die NoVa sowie die motorbezogene Versicherungssteuer, die sogenannte „KFZ-Steuer“, zur Gänze. Zusätzlich werden im Rahmen einer Förderaktion des Bundes Elektroautos mit bis zu 3.000 Euro subventioniert. Außerdem sind unternehmerisch genutzte emissionsfreie PKW mit einem Anschaffungspreis von bis zu 40.000 Euro seit 1.1.2016 gänzlich vorsteuerabzugsberechtigt. Im Falle eines Anschaffungswertes zwischen 40.000 und 80.000 Euro trifft dies anteilsmäßig zu.

Mit dem Steuerrechner der Austrian Mobile Power können sich Dienstnehmer und Dienstgeber die individuelle Steuerersparnis ausrechnen. 

Und das Laden?

Um den eigenen E-Fuhrpark kosteneffizient betreiben zu können, integrieren Unternehmen Ladestationen für ihre E-Autos am Firmengelände. Darf das Firmenauto auch privat genutzt werden, so kann beim Mitarbeiter eine Wallbox installiert werden, mit der die Ladung zuhause direkt an das Unternehmen verrechnet werden kann.

Regelmäßige Wartungen und Services, aber auch Lastmanagement und besonders die Abrechnung sind Themen, welche nicht zum täglichen Kerngeschäft der Unternehmen zählen: Intelligente Ladelösungen vom Profi decken jeden Bedarf ab – von Wallboxen am Firmenstandort bis zu Ladeangeboten an öffentlichen Stationen.

Fazit

Elektromobilität hat also einiges an Potenzial, um aus Mitarbeitern glückliche Mitarbeiter zu machen. Betrachtet man die CSR als einen Teilbereich der Public Relations, trifft folgender Satz aus den Anfängen dieser Disziplin ganz besonders zu: „PR – begin at home“. Wenn man bei der Überzeugungsarbeit von innen heraus ansetzt, beeinflusst diese Einstellung der Mitarbeiter den gesamten Unternehmenserfolg positiv. Elektromobilität ist ein Modul, den Mitarbeitern zu vermitteln, dass sie in einem innovativen, modernen, grünen, nachhaltigen Unternehmen arbeiten, das seine Verantwortung – seine Corporate Social Responsibility – ernst nimmt.

 

 

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