15.10.2014

Mehr Förderungen für E-Autos geplant
SMATRICS macht konkrete Vorschläge

In der aktuellen Debatte über die künftige Steuerreform formulierte der Bundesminister für Umwelt, Andrä Rupprechter, in mehreren Interviews ein klares Bekenntnis zu einer "Steuerreform mit ökosozialer Komponente", um die heimische Elektromobilität zu unterstützen. Der Umweltminister wolle in Zukunft vermehrt auf die Förderung von Elektro- und Plug-In-Autos setzen und dafür eventuell auch einen höheren Benzinpreis in Kauf nehmen.
Rupprechter Wildburger E-obility on Stage
Im Bild v.l.n.r.: Birgit Wildburger (Marketingleiterin SMATRICS), Andrä Rupprechter (Bundesminister für Landwirtschaft)

Wer sich aber in Österreich aktuell ein Elektroauto kaufen möchte steht vor einer Reihe von Herausforderungen. Wie viel kosten die Autos bei der Anschaffung und im Unterhalt? Wie weit komme ich mit einer Batterieladung? Gibt es überhaupt eine ausreichende Ladeinfrastruktur in Österreich? Das sind nur einige Fragen, die sich potenzielle Elektro- oder Plug-In-Autofahrer stellen. Doch auf der Suche nach Antworten stoßen Neueinsteiger leider oft auf gängige Halbwahrheiten und Elektromobilitätsmythen. Wer also glaubt E-Autos wären zu teuer oder es gäbe keine flächendeckende Ladeinfrastuktur in Österreich kann beruhigt werden: die Fahrzeugbatterien explodieren auch nicht.

Kosteneinsparungen

Aufgrund der hohen Produktionskosten der Li-Ionen Batterien liegen die Anschaffungskosten von Elektroautos immer noch über jenen von vergleichbaren Autos mit Verbrennungsmotor. Doch dank des technologischen Fortschrittes und der schnell steigenden Produktion werden die Batterie-Preise in den kommenden Jahren rasant fallen. Experten schätzen von einem Kostenrückgang von 50% bis zum Jahre 2020. Elektrofahrzeuge haben zudem einen geringeren Energieverbrauch als konventionelle Kraftfahrzeuge und weisen einen höheren Wirkungsgrad  (85% - im Vergleich Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren: 25%) auf. Elektroautos haben außerdem einen günstigeren Wartungsaufwand (zB. Ölwechsel, weniger Verschleißteile) und höheren Wiederverkaufswert. Als kleines Rechenbeispiel: bei einer Jahreskilometerleistung von 15.000 km, einem Haushaltsstrompreis von € 0,19 und einem Verbrauch von 16kWh/100 km liegen die Treibstoffkosten bei € 456,-. Ein vergleichbarer Kleinwagen (Verbrauch 6,5 Liter pro 100 km und € 1,4 pro Liter Treibstoffpreis) würde jährlich € 1365,- Treibstoffkosten benötigen. Die Treibstoffeinsparungen liegen  somit durchschnittlich bei € 900,- pro Jahr.

Förderungen für E-Autos

Der Bund und die einzelnen Länder unterstützen Elektromobilität bereits heute mit direkten (Ankaufsförderung) und indirekten Förderungen (steuerliche Vergünstigungen wie bspw. 0% NoVa) und werden dies in Zukunft auch vermehrt tun. Einen ersten Schritt macht der österreichische Bundesminister für Umwelt, Andrä Rupprechter (ÖVP) und überarbeitet das gegenwärtigen Steuersystem mit Hilfe einer “Steuerreform mit ökosozialer Komponente”. Rupprechter will somit auch in Zukunft vermehrt auf die Förderung von Elektro- und Plug-In-Autos setzen und die heimische Elektromobilität unterstützen. Dafür könnte beispielsweise die Anhebung der Mineralölsteuer als direktes Anreizmittel für Elektromobilität eingesetzt werden. Mehr Informationen zu den bestehenden Förderungen finden Sie hier: Förderungen E-Autos

SMATRICS unterstützt neue Anreizsysteme für E-Autos

Dr. Michael Viktor Fischer, SMATRICS-Geschäftsführer: “Wir von SMATRICS freuen uns über die Aussage von Herrn Rupprechter und begrüßen natürlich seine Idee. Nichtsdestotrotz glauben wir, dass in Österreich noch weiterer Handlungsbedarf besteht, wenn es um die gezielte Förderung von energieeffizienten und schadstoffarmen Fahrzeugen geht."

Als erster österreichischer Anbieter einer flächendeckenden und bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur setzt sich SMATRICS seit seiner Unternehmensgründung für die gezielte Förderung der heimischen Elektromobilität ein. Dabei wurden öffentlich immer wieder die Vorteile von Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen aufgezeigt und auf drei grundlegende Handlungsvorschläge hingewiesen:

  1. Dienstwagenbesteuerung nach ökologischen Kriterien
  2. Vorsteuerabzugsfähigkeit: Bsp. Norwegen: Befreiung von Umsatzsteuer (24%)
  3. Neue öffentliche Parkraumbewirtschaftung mit der Ausweisung von gebührenfreien Stellplätzen für Elektroautos: Bsp. Niederlande: keine City Maut, freies städtisches Parken

Zusammen mit attraktiven Standortpartnern wie z.B. OMV. REWE und APCOA baut SMATRICS ein Ladenetz an hochfrequentierten Standorten entlang der Autobahnen auf und verdichtet seine multistandard Lademöglichkeiten auch in Ballungszentren. Bereits heute heißt es an vielen Ladepunkten im Umkreis von ca. 60km in ganz Österreich: “Strom Gibt Gas”.