12.10.2018

Kompetenzen für Elektromobilität: Wie SMATRICS Stadtwerke unterstützt

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Bearing-Point können sich nur 29 Prozent der Befragten vorstellen, Lebensmittel über ihren Stromversorger zu beziehen. Stadtwerke, die ihr Betätigungsfeld erweitern möchte, sollten genau überlegen, wie sie das tun möchten.
Ladestation vor Gebäude

Eine weitaus höhere Zustimmung mit 75 Prozent bekommen in der Umfrage Elektrofahrzeuge und damit verbundene Dienstleistungen. Der große Vorteil: Elektromobilität bietet viele Optionen für Kundenbindungsmaßnahmen. Es sind hier nämlich ähnliche Konstrukte wie bei den Mobilfunkern möglich, etwa durch die Errichtung einer vergünstigten Ladestation, die aber eine zeitliche Bindung an die Stadtwerke als Stromlieferant voraussetzt.

Eigenes Ladenetz zeigt Kompetenz

Mann mit Elektroauto vor eigener Ladestation

Ein möglicher Start in dieses Aufgabengebiet kann die Errichtung eigener Ladestationen bzw. die Errichtung eines eigenen Ladenetzes sein. Das heißt für den Anbieter: Ein funktionierendes Ladenetz fungiert als Basis, vermittelt Sicherheit und Vertrauen beim Kunden. Es zeigt Kompetenz und Erfahrung, von der Errichtung bis hin zum Betrieb und zur Abrechnung.

Map mit eigenen Ladestationspunkten

Die Stationen können in der Folge mit anderen Ladenetzbetreiber vernetzt werden und akzeptieren dann auch deren Zugangsberechtigungen. Das erhöht die Auslastung im eigenen Netz, gibt aber den Kunden auch die Freiheit, einmal „auswärts“ ihre Fahrzeuge zu laden.

Unterstützung bei der Standortplanung

Viele kleinere Stadtwerke haben allerdings nicht unbedingt die personelle Kapazität, um sich um alle diese offenen Fragen detailliert zu kümmern. Der E-Mobility Provider SMATRICS bietet deshalb ein Lösungskonzept im Baukastenprinzip an, bei dem die gesammelten Erfahrungen des Unternehmens als Charge Point Operator (CPO) und Mobility Service Provider (MSP) auch für Stadtwerke abrufbar sind.

Damit sind 360°-Turnkey-Lösungen genauso möglich wie Hilfestellung nur bei einzelnen Teilaufgaben. So hilft SMATRICS auf Wunsch bereits in der Planungsphase und erstellt gemeinsam mit dem Stadtwerk einen Bedarfskatalog, hilft bei der Standortplanung und berücksichtigt dabei auch die technischen Gegebenheiten und behördlichen Vorgaben.

 

Symbolische Abbildung SMATRICS Servicedienstleistungen
SMATRICS Bausteinkartenprinzip - symbolische Darstellung

Empfehlungen für Ladestationen

SMATRICS berät auch bei der Auswahl der Hardware. Dabei kommen ausschließlich zertifizierte Ladestationen zum Einsatz, die einen problemlosen Ablauf und Datenaustausch garantieren. Leistungen zwischen 3,7 und 150 KW sind umsetzbar. SMATRICS hilft auf Wunsch auch bei der Montage und der Inbetriebnahme. Dadurch ist der reibungslose Start des Netzes garantiert.

Für alle diese Leistungen gilt das Baukastenprinzip: Sie können vom Stadtwerk ganz nach individuellen Bedürfnissen bei SMATRICS in Auftrag gegeben oder auch selbst erbracht werden.

Sorgenfreier Betrieb und umfassendes Kundenmanagement

Ein Bereich, bei dem man nicht auf die Erfahrung von SMATRICS verzichten sollte, ist der Betrieb. Weil die Ladesäulen vernetzt sind, können diese Störungen in eine Zentrale weiterleiten, die ihren Zustand 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche überwacht.

Die Zentrale hat die Möglichkeit, die Ladesäulen per Fernwartung zu entstören oder im Bedarfsfall auch zeitnah einen Techniker zu schicken, der das Problem vor Ort löst. Zudem lässt sich so auch die Software stets auf dem neuesten Stand halten. Alle diese Aufgaben erfüllt SMATRICS im Namen des Netzbetreibers, für Endkunden ist nur dessen Marke sichtbar.

Ein MSP wie SMATRICS kann zudem auch das gesamte Kundenmanagement übernehmen. Das Stadtwerk als Betreiber erhält dann sämtliche Kundendaten, Nutzungsstatistiken und Kostenübersichten auf Knopfdruck. Der Betrieb eigener Rechenzentren ist nicht notwendig. Auf Wunsch stellt SMATRICS auch die Rechnung an den Endkunden – im Namen des Stadtwerkes natürlich.

Vermarktung auf Wunsch inklusive

Auf Wunsch kümmert sich SMATRICS auch um die gesamte Vermarktung. Die Ladestationen werden in das SMATRICS-Netzwerk eingebunden und können dann über eine App gefunden werden. Die Stationen werden zudem in das offizielle Web-Register eingetragen und auf Wunsch für Roaming-Kunden freigeschaltet. Roaming-Kunden sind Kunden von Partnernetzen, die ihre Zugangsberechtigungen auch im Stadtwerk-Netz nutzen können. Die Abrechnung dieser Kunden erfolgt vollautomatisch. Der Betreiber behält dabei die volle Kontrolle über die Ladestationen. So lässt sich der Preis genauso frei festlegen wie die Kundengruppe, die an der Station Strom „tanken“ darf.

SMATRICS sorgt zudem für das passende Werbematerial und den Webauftritt. So wird der neue Ladenetzbetreiber weithin sichtbar.

Fazit

Elektromobilität ist ein Gebiet, auf dem Kunden Stadtwerken eine hohe Kompetenz und Affinität zugestehen. Der Einstieg in dieses Geschäft bedarf aber einer gründlichen Planung. SMATRICS hilft dabei mit einem Servicepaket im Baukastenprinzip, aus dem die Stadtwerke sich diejenigen Dienstleistungen heraussuchen können, die sie wirklich brauchen.

 

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