15.12.2015

Klimakonferenz Paris
Klimavertrag drängt Österreich zur Wende

Die historische Einigung, welche am vergangenen Samstag, 12. Dezember 2015 in Paris verabschiedet wurde, ist eine klare Kampfansage an den globalen Klimawandel. Erstmals stimmten alle 196 Länder bei einem Klimagipfel für ein Abkommen – Ziel ist es, die Erderwärmung bei einem Temperaturanstieg um weniger als zwei Grad Celsius einzudämmen.
Fischer, BM Rupprechter, M Lux
Michael Viktor Fischer (SMATRICS Geschäftsführer), Carole Dieschbourg (Umweltministerin Luxemburg) und Andrä Rupprechter (Umweltminister Österreich) beim Besuch der temporären SMATRICS Highspeed Ladestation in Alpbach, Tirol im August 2015

Nach langem Ringen ist die 21. UN-Klimakonferenz in Paris mit dem Abschluss eines historischen Klimaabkommens zu Ende gegangen. Die Ziele des Vertrages sind neben der Begrenzung der Erderwärmung und neuen Hilfen für Entwicklungsländer auch die Verteilung der Verantwortung auf alle 196 UN-Mitgliedsländer. So werden die alten Industrienationen weiterhin die Hauptverantwortung für die Klimaerwärmung tragen, wobei aber alle anderen Staaten, abhängig von ihren Möglichkeiten und ihrem Status, auch zum Klimaschutz beitragen müssen. Das Abkommen ist das erste Klimaschutzabkommen, in dem alle Staaten eigene Beiträge im Kampf gegen die Erderwärmung zusagen.

Abgasziele sollen ständig verschärft werden

Alle fünf Jahre sollen die Staaten neue Ziele für die Eindämmung ihrer Treibhausgasemissionen verkünden. Das Prinzip des Fortschritts wurde verankert, das heißt, - die Abgasziele sollen also grundsätzlich möglichst verschärft werden.

Rupprechter: "Weg von fossiler Energie"

Das Klimaabkommen wird laut dem Umweltminister Andrä Rupprechter auch Konsequenzen für Österreich haben. Rupprechter lobte den Beschluss noch einmal als "historisches Abkommen" und sieht darin den „Abschied vom fossilen Zeitalter.“ In einem Interview in der ORF-Sendung Im Zentrum sagte der Umweltminister am Samstag: „Es braucht eine Energiewende, weg von den fossilen Energiequellen hin zu Erneuerbaren", und verwies beim Verkehr auf eine stärkere Nutzung von E-Mobilität. Darüber hinaus soll auch die ökologische Steuerreform über die Maßnahmen in 2016 (Entfall Vorsteuer und Sachbezug) weiter vorangetrieben werden.

SMATRICS fiebert bei Klimakonferenz mit

„Wir von SMATRICS stehen seit dem ersten Tag unserer Unternehmensgründung für nachhaltige und emissionsfreie Mobilität. Daher haben wir die Klimakonferenz in Paris mit großem Interesse verfolgt,“ sagt SMATRICS Geschäftsführer Michael-Viktor Fischer und ergänzt: „Es ist klar, dass ohne Elektromobilität die Klimaschutzziele nicht erreichbar sind. Dank unseres flächendeckenden Schnellladenetzes mit Highspeed Ladestationen alle entlang der Autobahnen und in Ballungszentren ist lärm- und emissionsfreie Mobilität in Österreich bereits heute alltagsauglich.“

SMATRICS hat Österreich als erster und einziger Anbieter mit einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für Elektroautos ausgerüstet. Der Netzausbau im Rahmen des EU-Projektes “Central European Green Corridors (CEGC)“* geht nun in die finale Phase – mit 50 kW Highspeed-Ladestationen, von denen allein bis Ende diesen Jahres rund 200 Ladepunkte aktiv sein werden – diese ermöglichen eine Voll-Ladung innerhalb von 20 Minuten. Damit wird Elektromobilität endgültig reisefähig und voll alltagstauglich.

*Kofinanziert durch die Europäische Union en_tentea_beneficiaries_logo3