12.07.2018

Elektromobilität wirkt nach außen
E-Autos und ihre positive Wirkung auf das Image des Unternehmens

„Du bist, was Du fährst“ lautet das Motto, wenn es um die Außenwirkung von Elektromobilität geht, deren Eigenschaften wiederum das Image des Unternehmens positiv beeinflussen. Unternehmen, die sich in Sachen Elektromobilität engagieren, können damit in vielerlei Hinsicht beweisen, dass sie Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz ernst nehmen.
Frau im Firmen-Elektroauto
(c) Verbund.

Positive Außenwirkung

Immer mehr Flottenbetreiber, darunter namhafte Unternehmen wie UPS, Schachinger Logistik oder die Post AG, setzen auf Elektromobilität und nutzen die Vorteile, um etwa Klimaziele zu erreichen und so ihrem Image einen nachhaltigen Fußabdruck zu verpassen.

Die positiven Auswirkungen sind nicht nur für die Mitarbeiter spürbar, die den elektromobilen Fahrspaß genießen, was sich in einer hohen Zufriedenheit ausdrückt.*

Statisik zur  Mitarbeiterzufriedenheit mit Elektroautos
(c) VCÖ.

Elektroautos sind außerdem leiser, umweltfreundlicher und effizienter als herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor. Unternehmen, die einen elektromobilen Fuhrpark betreiben, bekommen darauf auch positive Rückmeldungen.

Statisik zur Beurteilung des Einsatzes von E-Fahrzeugen durch Kunden
(c) VCÖ.

Darüber hinaus finden auch Unternehmen, die sich in anderer Hinsicht in Sachen Elektromobilität engagieren, öffentliche Beachtung. Für das Engagement bei der Finanzierung der europäischen Formel E gab es für die voestalpine eine Auszeichnung in Form eines im österreichischen CSR Guide veröffentlichten Berichts

Erfüllung von CO2-Vorgaben

2015 haben sich alle 193 UNO Mitgliedsstaaten verpflichtet, die 17 Ziele, die Sustainable Development Goals (SDGs) umzusetzen. Darunter fallen etwa

  • die Bekämpfung des Klimawandels sowie
  • der Schutz und die Wiederherstellung der Ökosysteme und der Biodiversität.

Diese Ziele schlagen sich auch in den Vorgaben und Verordnungen der EU nieder, denn EU-weit liegen die Emissionen aus dem Verkehr derzeit knapp 20% über dem Niveau von 1990. Der Verkehr ist hier für rund 20% der Treibhausgasemissionen in der EU verantwortlich. Um die erforderlichen Emissionsreduktionsziele dennoch zu erreichen, soll laut Europäischer Kommission etwa die Zahl der mit konventionellem Kraftstoff betriebenen Pkw im Stadtverkehr bis zum Jahr 2030 halbiert und 20 Jahre später vollständig auf solche Fahrzeuge verzichtet werden; städtische Logistik soll bis zum Jahr 2030 vollständig CO2 -frei abgewickelt werden. 

Bereits im Jahr 2020 soll die europäische Neuwagenflotte im Schnitt höchstens 95 Gramm CO2 pro Kilometer verursachen. Weitere Vorgaben für die Jahre 2025 sowie 2030 werden folgen. Diese Ziele sind ausschließlich mit mehr Elektrofahrzeugen erreichbar.

Auszeichnung für Umweltbewusstsein

Wer Elektromobilität in seinem Unternehmen umsetzt, eröffnet sich damit Chancen auf diverse Auszeichnungen, etwa das Umweltzeichen, dem unabhängigen Gütesiegel für Umwelt und Qualität vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, der VCÖ-Mobilitätspreis oder die Aufnahme in die Mitgliederliste des klimaaktiv mobil Netzwerks, bei dem man auch professionelle Unterstützung für das eigene Klimaschutzprojekt sowie gute Beispiele zum Nachahmen findet.

Fazit

Ein ernst gemeintes Engagement in Sachen Elektromobilität spiegelt das Verantwortungsbewusstsein eines Unternehmens und die Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit eindrücklich wieder. Dieses Engagement wird auch ausgezeichnet – und überlegen Sie, wie Sie es auch selbst wahrnehmen: ein unabhängiges Gütesiegel oder eine verliehene Auszeichnung schafft Vertrauen. Mit Elektromobilität haben Sie einen Schlüssel in der Hand, der viele Türen öffnet und Vertrauen schafft.

 

 

* Quelle: Faktencheck E-Mobilität des VCÖ.

 

 

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