19.02.2018
Elektromobilität in der Immobilienwirtschaft

E-Mobilität beeinflusst Kaufentscheidungen

Auch an der Immobilienwirtschaft geht das Thema E-Mobilität nicht spurlos vorbei. Und es handelt sich auch hier nicht um einen Trend, sondern vielmehr um eine grundlegende Veränderung in der Immobilienplanung, für Bauträger und Projektbetreiber genauso wie für Eigentümer und Mieter.
Ladestation bei Immobilie

Der innerstädtische Bereich bietet wenig Raum für flächendeckende Ladeinfrastruktur. Zudem bedarf es langwierige Genehmigungsverfahren, um Ladestationen auf öffentlichen Stellflächen zu errichten. Dies sind Probleme die es bei den Stellplätzen der Wohnungswirtschaft so nicht gibt. Hier gibt es viele bis dato ungenutzte Potentiale

Ob beim täglichen Einkauf, einem längeren Aufenthalt im Möbelhaus, beim Von-Shop-zu-Shop-Bummeln im Einkaufszentrum oder während dem Schlafen im eigenen Heim: Für E-Autofahrer ist Parken das neue Tanken, was sie ganz bequem nebenbei erledigen. Je nach Ladetechnik und Batteriezustand dauert eine solche Ladung zwischen 20 Minuten und sechs Stunden. Der Parkplatz zuhause ist daher prädestinert für eine Ladung über Nacht. Es ist daher essenziell, Ladeinfrastruktur in die Planung zukünftiger Gebäude zu integrieren. 

Welche Vorteile haben Immobilienbesitzer?

Bei jeder Investition in das eigene Gebäude gilt es abzuwägen, welche Maßnahmen sich lohnen und welche nicht. Die Wertsteigerung einer Immobilie verbunden mit der Attraktivität für potentielle Käufer und Mieter stehen hierbei im Fokus. In Zukunft wird das Laden des E-Autos zuhause und am Arbeitsplatz eine Grundvoraussetzung für die Mobilität vieler Menschen sein. Grundvoraussetzung also auch für moderne, innovative Immobilien? Nicht nur für umweltbewusste Käufer und Mieter lautet die Antwort: ja.

Monetäre und regulatorische Vorteile

Hochwertige intelligente Ladeinfrastruktur, die nahtlos in die Gebäudeinstallation integriert ist, bietet großes Potenzial für eine bessere Vermarktung der Immobilie. Neben monetären Aspekten, wie die Wertsteigerung oder die Nachhaltigkeitsbewertung der Immobilie, kann sich ein früher Umstieg auf Ladeinfrastruktur aus regulatorischer Sicht lohnen. Das EU-Parlament übt großen Druck beim Ausbau von Ladeinfrastruktur aus und arbeitet an deiner Änderung der Energieeffizienz-Richtlinie für Gebäude. Demnach soll es künftig eine Ladestationpflicht bei allen neuen, umfassend renovierten Gebäuden sowie Immobilien, bei welchen ein Parkplatz mit mehr als 10 Stellplätzen vorhanden ist, geben.

Schon heute profitieren

Wieso also erst in der Zukunft Ihre Immobilie mit Ladeinfrastruktur ausstatten, wenn Sie schon heute Vorteile und in Zukunft einen Wettbewerbsvorteil daraus ziehen können? Nutzen Sie jetzt Ihre Chance, arbeiten Sie nachstehende Checkliste durch und werden Sie zum innovativen mitdenkenen Bauträger, Projektebearbeiter bzw. Architekt von Morgen.

Checkliste für die Immobilienwirtschaft

Darauf müssen Sie achten: 

  • Steht am Stellplatz der Immobilie bzw. in der Nähe eine Stromversorgung zur Verfügung? Wenn ja, welche Leistung?
  • Bietet der Stellplatz ein ausreichendes Platzangebot für eine Wallbox? (ca. 1m²)
  • Wann ist die Umsetzung geplant?
  • Welche Ladegeschwindigkeit ist gewünscht?
  • Wer soll sich um den Betrieb der Stationen kümmern?
  • Handelt es sich um halböffentliche Parkplätze oder um private Stellplätze?
  • Wer soll sich um das Nutzer- und Abrechnungsmanagement kümmern?
  • Ist eine transparente Zuordnung der Kosten gewünscht?

 

Sie haben sich über die Fragen der Checkliste bereits Gedanken gemacht und können diese beantworten? Dann ist Ihre Immobilie bereit für Ihre individuelle Ladelösung.

 

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