15.07.2019

Elektroauto Ausblick 2019/2020

Steigende Reichweiten, sinkende Ladezeiten und mehr Auswahl: Auf diese neuen Elektromodelle dürfen sich Österreich und Deutschland 2019 und 2020 freuen. Wir haben die Highlights für Sie zusammengefasst.
Elektroauto Ausblick

Diese E-Autos sind ab 2019 erhältlich

Nissan Leaf
(c) Nissan.

Nissan Leaf e+

Der Nissan Leaf ist 2018 das meistverkaufte Elektroauto Europas. Weltweit wurden seit seiner Markteinführung 2010 bis Jänner 2019 mehr als 380.000 Leaf Fahrzeuge verkauft. Mit der neuen Modellvariante, dem Nissan Leaf e+, möchte der Hersteller seinen Kunden noch mehr bieten. Nissan hält an seinem Erfolgsmodell weiter fest und hat mit 2019 eine leistungsstärkere 62 kWh Batterie zur Verfügung gestellt. Das neue Modell und kommt auf eine stattliche Reichweite von rund 385 Kilometer. Den Leaf e+ gibt es in der Basisausstattung ab 44.700 Euro.

Tesla Model 3
(c) Tesla Motors.

Tesla Model 3

Das Tesla Model 3 ist bereits auf dem österreichischen Markt erhältlich und kann seit wenigen Monaten bestellt werden. Das Standard Modell verfügt über eine 55 kWh Batterie und einen 192 kW (261 PS) starken E-Motor. Das entspricht einer Reichweite von bis zu 350 Kilometer. Die Long Range Version hingegen besitzt eine 75 kWh Batterie, welche eine Reichweite von bis zu 560 Kilometer verspricht. Das Standard Modell ist bereits unter 40.000 Euro erhältlich, der Long Range hingegen ab 56.800 Euro. 

Kia Niro EV
(c) Kia.

Kia Niro EV

455 Kilometer Reichweite, 150 kW (204 PS) Motor, 64 kWh Batterie, 100 kW Schnellladeanschluss und das zu einem Listenpreis von unter 50.000 Euro. So ist der Kia Niro EV seit 2019 auf Österreichs Straßen unterwegs. Interessierte konnten ihn bereits im Jänner 2019 auf der Vienna Autoshow bewundern, wo er neben einer Ultra-High-Speed-Ladestation von SMATRICS präsentiert wurde.

Mercedes-Benz EQC
(c) Mercedes-Benz.

Mercedes-Benz EQC

Lange musste man auf ein elektrisches Lebenszeichen von Mercedes warten. Nach der eingestellten B-Klasse versucht es Mercedes-Benz nun mit einem elektrischen SUV. Der EQC verfügt über eine Leistung von 300 kW (408 PS) und schafft eine erstaunliche Reichweite von bis zu 471 Kilometern (NEFZ) mit seiner 80 kWh Batterie. Seit Mitte 2019 kann man ihn bestellen und ist auch bei stationären Händlern verfügbar. Der Preis beläuft sich auf ca. 75.500 Euro.

Audi e-tron Sportback
(c) Audi

Audi e-tron Sportback

Sportlich. Elegant. Effizient. Der Audi e-tron Sportback lässt E-Autofahrer-Herzen höherschlagen. Er kombiniert sportliches Fahren, dank einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden bei einer Leistung von bis zu 320 kW (mit Boost sogar bis 370 kW), mit hohem Komfort und einer Reichweite von bis zu 500 Kilometer. Ende 2019 präsentiert Audi sein zweites E-Tron-Modell.

Ab 2020 werden folgende E-Modelle erwartet

Porsche Mission E Taycan
(c) Porsche.

Porsche Mission E Taycan

Der erste rein elektrisch betriebene Porsche geht 2020 in Serie. Der Elektro-Sportler soll das bisher leistungsstärkste elektrische Serienmodell auf dem Markt werden. Mit 600 PS (440 kW) beschleunigt er in deutlich weniger als 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch die maximale Reichweite von 500 Kilometern (NEFZ) kann sich sehen lassen. Vorbereitet ist das lebhafte, junge Pferd – was der Name Taycan bedeutet – für das Laden im Ultra-Schnellladenetz. Er verfügt über eine 800-Volt Batterie, welche in rund vier Minuten Energie für 100 Kilometer Reichweite (NEFZ) bietet.

Honda Urban EV
(c) Honda.

Honda e

Das erste Elektroauto von Honda soll ein kleines City-Modell mit leichtem Retro-Touch werden. Der Honda Urban EV zielt auf den Massenmarkt ab und soll über eine Reichweite von 200 Kilometer verfügen. Mit welchem Preis wir rechnen müssen, hat der Hersteller noch nicht klar kommuniziert – von über 30.000 Euro ist allerdings die Rede. Vorbestellungen werden voraussichtlich ab September 2019 entgegengenommen und die ersten Fahrzeuge sollen dann ab Anfang 2020 ausgeliefert werden. Reservierungen sind bereits über die Internetseite von Honda möglich..

Mini EV
(c) Mini.

MINI Electric

Auch der E-MINI wird Ende 2019 produziert und soll 2020 bereit für den Handel sein. Der Mutterkonzern BMW schöpft hier aus seinem bereits gesammelten Wissen rund um den BMW i3. So soll im rein elektrischen MINI die gleiche Batterie wie im i3 verbaut werden. Mit 170 PS und einer Spitzenleistung von max. 150 km/h soll der MINI E. über eine alltagstaugliche Reichweite von 300km.

BMW iX3
(c) BMW.

BMW iX3

Auch BMW will 2020 mit seinem ersten elektrischen SUV auf den Markt kommen. Auf sein Erfolgsmodell den BMW i3 soll nun der BMW iX3 folgen. Mit einer Batterie-Kapazität von über 70 kWh soll der iX3 eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer schaffen. Geladen werden kann das Fahrzeug an einer Ultra-High-Speed-Station mit bis zu 150 kW, was eine Ladung zu 80% in weniger als 30 Minuten verspricht. Preise werden von BMW selbst noch nicht verkündet.

Mitsubishi e-Evoltuion
(c) Mitsubishi Motors.

Mitsubishi e-Evolution

Das Mitsubishi Electric Vehicle war einst ein Pionier der Elektromobilität, bevor er von moderneren Konkurrenzmodellen auf das Abstellgleis geschoben wurde und anschließend sogar ganz aus dem Angebot gestrichen wurde. Der Mitsubishi e-Evolution soll nun diese Lücke schließen und die Japaner zurück in die rein elektrische Autowelt befördern. 2020 soll das Fahrzeug Gerüchten zufolge Serienreife erlangen und für den Markt bereit sein. Nähere Details verrät der Hersteller noch nicht.

Volkswagen ID Concept
(c) Volkswagen.

VW ID.

Mitte 2020 bringt Volkswagen seine elektrische ID.-Serie auf den Markt. Der VW ID.3 soll mit der kleinen Batterie unter 30.000 Euro kosten und mit einem Elektromotor, der rund 110 kW (150 PS) hat, betrieben werden. Er soll mit bis zu 100 kW geladen werden können und in drei Ausbaustufen angeboten werden. Die Shortrange-Version soll bei mindestens 330 Kilometer liegen, die mittlere bei 420 Kilometer und mit der Longrange-Version soll man bis zu 550 Kilometer zurücklegen können. Der VW ID.3 kann bereits vorbestellt werden und ihm sollen ein SUV im Stil der Studie ID Cross und der ID Buzz als Bulli-Nachfolger folgen.

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