20.12.2018

Elektroauto Ausblick 2019/2020

Steigende Reichweiten, sinkende Ladezeiten und mehr Auswahl: Auf diese neuen Elektromodelle dürfen sich Österreich und Deutschland 2019 und 2020 freuen. Wir haben die Highlights für Sie zusammengefasst.
Elektroauto Ausblick

Diese E-Autos sind ab 2019 erhältlich

Audi e-tron Sportback
(c) Audi.

Audi e-tron Sportback

Sportlich. Elegant. Effizient. Der Audi e-tron Sportback lässt E-Autofahrer-Herzen höherschlagen. Er kombiniert sportliches Fahren, dank einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden bei einer Leistung von bis zu 320 kW (mit Boost sogar bis 370 kW), mit hohem Komfort und einer Reichweite von bis zu 500 Kilometer. Marktstart soll mit Ende 2019 erfolgen.

Honda Urban EV
(c) Honda.

Honda Urban EV

Das erste Elektroauto von Honda soll ein kleines City-Modell mit Retro-Touch werden. Der Honda Urban EV zielt auf den Massenmarkt ab und soll umgerechnet etwas mehr als 15.500 Euro kosten und trotzdem über eine beachtliche Reichweite von 300 Kilometer verfügen. Vorbestellungen werden ab Anfang 2019 entgegengenommen. Die ersten Fahrzeuge sollen dann Anfang 2020 ausgeliefert werden. Eine Registrierung für aktuelle Informationen ist bereits möglich. 

Kia Niro EV
(c) Kia.

Kia Niro EV

485 Kilometer Reichweite, 150 kW (204 PS) Motor, 64 kWh Batterie, 100 kW Schnellladeanschluss und das zu einem Preis ab 36.690 Euro. So soll der Kia Niro EV ab 2019 auf Österreichs Straßen ausgerollt werden. Interessierte können ihn bereits im Jänner 2019 auf der Vienna Autoshow bewundern, wo er neben einer Ultra-High-Speed-Ladestation von SMATRICS präsentiert wird. Vorbestellt kann das neue Elektroauto schon jetzt werden. 

Mercedes-Benz EQC
(c) Mercedes-Benz.

Mercedes-Benz EQC

Lange musste man auf ein elektrisches Lebenszeichen von Mercedes warten. Nach der eingestellten B-Klasse versucht es Mercedes-Benz nun mit einem elektrischen SUV. Der EQC wird über eine Leistung von 300 kW (408 PS) verfügen und eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern (NEFZ) mit seiner 80 kWh Batterie schaffen. Im Juni/Juli 2019 soll er zu den Händlern rollen. Der Einstiegspreis wird auf ca. 70.000 Euro geschätzt. Eine Registrierung für aktuelle Informationen ist bereits möglich.

Mini EV
(c) Mini.

MINI EV

Auch der E-MINI soll 2019 bereit für den Handel sein. Der Mutterkonzern BMW schöpft hier aus seinem bereits gesammelten Wissen rund um den BMW i3. So soll im rein elektrischen MINI die gleiche Batterie wie im i3 verbaut werden. Mit 177 PS und einer Spitzenleistung von max. 150 km/h soll der MINI EV über eine alltagstaugliche Reichweite für die Stadt und den urbanen Raum von 300 Kilometern verfügen. Nähere Details und Preise sind bisher leider noch nicht bekannt.

Porsche Mission E Taycan
(c) Porsche.

Porsche Mission E Taycan

Der erste rein elektrisch betriebene Porsche geht 2019 in Serie. Der Elektro-Sportler soll das bisher leistungsstärkste elektrische Serienmodell auf dem Markt werden. Mit 600 PS (440 kW) beschleunigt er in deutlich weniger als 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch die maximale Reichweite von 500 Kilometern (NEFZ) kann sich sehen lassen. Vorbereitet ist das lebhafte, junge Pferd – was der Name Taycan bedeutet – für das Laden im Ultra-Schnellladenetz. Er verfügt über eine 800-Volt Batterie, welche in rund vier Minuten Energie für 100 Kilometer Reichweite (NEFZ) bietet.

Tesla Model 3
(c) Tesla Motors.

Tesla Model 3

Das erste Model 3 kann bereits im Tesla Store in der Herrengasse unter die Lupe genommen werden. Die ersten Fahrzeuge werden in Europa laut Ankündigungen im ersten Halbjahr 2019 an Kunden übergeben. Das Standard Modell verfügt über eine 55 kWh Batterie und einen 192 kW (261 PS) starken E-Motor. Das verspricht eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer. Die Long Range Version hingegen besitzt eine 75 kWh Batterie, was eine Reichweite von bis zu 500 Kilometer verspricht. Wer jedoch dachte das Model 3 wird ein Schnäppchen, hat leider falsch gedacht. Unter 50.000 Euro wird sich bei der Markteinführung wohl eher nichts abspielen.

Ab 2020 werden folgende E-Modelle erwartet

BMW iX3
(c) BMW.

BMW iX3

Auch BMW will 2020 mit seinem ersten elektrischen SUV auf den Markt kommen. Auf sein Erfolgsmodell den BMW i3 soll nun der BMW iX3 folgen. Mit einer Batterie-Kapazität von über 70 kWh soll der iX3 eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer schaffen. Geladen werden kann das Fahrzeug an einer Ultra-High-Speed-Station mit bis zu 150 kW, was eine Ladung zu 80% in weniger als 30 Minuten verspricht.

Mitsubishi e-Evoltuion
(c) Mitsubishi Motors.

Mitsubishi e-Evolution

Das Mitsubishi Electric Vehicle war einst ein Pionier der Elektromobilität, bevor er von moderneren Konkurrenzmodellen auf das Abstellgleis geschoben wurde und anschließend sogar ganz aus dem Angebot gestrichen wurde. Der Mitsubishi e-Evolution soll nun diese Lücke schließen und die Japaner zurück in die rein elektrische Autowelt befördern. 2020 soll das Fahrzeug Gerüchten zufolge Serienreife erlangen und für den Markt bereit sein. Nähere Details verrät der Hersteller noch nicht.

Nissan Leaf
(c) Nissan.

Nissan Leaf 3.0

Der neue Nissan Leaf ist mit 18.000 Neuzulassungen von Jänner bis Juni 2018, das meistverkaufte Elektroauto Europas. Weltweit wurden seit Markteinführung 2010 mehr als 340.000 Fahrzeuge verkauft. Nissan hält an seinem Erfolgsmodell weiter fest und will mit 2019 eine leistungsstärkere 60 kWh Batterie zur Verfügung stellen. Auf rund 362 Kilometer, also ein Plus von 119 Kilometer, können Kunden hoffen. Der Aufpreis dafür wird vermutlich rund 4.800 Euro betragen.

Volkswagen ID Concept
(c) Volkswagen.

VW I.D.

2020 bringt Volkswagen sein erstes elektrisches ID-Modell auf den Markt. Es könnte rund 550 Kilometer weit kommen, rund 30.000 Euro kosten und mit einem Elektromotor, der rund 150 kW (204 PS) hat, betrieben werden. Der VW I.D. soll mit bis zu 125 kW geladen werden können und in drei Ausbaustufen angeboten werden. Die Shortrange-Version soll bei mindestens 330 Kilometer liegen, mit der Longrange-Version soll man bis zu 550 Kilometer zurücklegen können. Dem I.D. sollen ein SUV im Stil der Studie ID Cross und der ID Buzz als Bulli-Nachfolger folgen.  

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