06.07.2017

Ein USP für Hotel- und Tourismusbetriebe
Kinderfreundlich? Hundefreundlich? E-Auto-freundlich!

Über geeignete Kundenbindungsmaßnahmen macht sich jeder Betrieb Gedanken, von A wie Autohaus bis Z wie Zahnarzt. Hotels und Tourismusbetriebe sind zur gezielteren Kundenansprache vielfach dazu übergegangen, sich eigene Labels und Gütesiegel zu verpassen. Bekannt sind unter anderen „kinderfreundlich“, „hundefreundlich“ oder auch „Radfahrer willkommen!“. Schon mal was von „E-Auto-freundlich“ gehört?
Hotel E-Auto-freundlich

E-Ladestationen als Kundenmehrwert

Die erwähnten Labels sagen einerseits etwas über die Art und Weise der Dienstleistung bzw. die Haltung gegenüber Gästen aus, andererseits auch etwas über die Infrastruktur, die geboten wird, wie etwa Kinderstühle, Trink- und Futterschüsseln, Radabstellräume und Pumpen etc. Diese Kriterien legen Gäste an, um die für sie beste Destination auszusuchen. Hier liegt auch aus E-Mobilitätssicht ein großes Potenzial für Hotel- und Tourismusbetriebe, das zu einem Großteil noch brach liegt.

Beobachtet man die Zulassungszahlen von E-Autos, bildet sich hier gerade eine neue Zielgruppe: die Besitzer von alternativ betriebenen Fahrzeugen. Sie zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie ihre Routen und Reiseziele gut planen, sollte doch in gewissen Abständen eine Ladestation vorhanden sein, an der das Auto wieder geladen werden kann. Mit einer Ladestation als zusätzliche Dienstleistung gelingt es Hotel- und Tourismusbetrieben, die entsprechende Klientel anzusprechen und sich so vom Mitbewerb abzuheben.

Sie haben ja nichts zu verschenken!

Nein, natürlich nicht! Und genau so, wie sich der Käufer eines E-Autos bei der Anschaffung eine Förderung abholen kann, gilt dies auch für Unternehmen, die Infrastruktur bereitstellen, sprich eine Ladestation installieren – sofern sie öffentlich zugänglich gemacht wird. Keinesfalls muss der dort verbrauchte Strom verschenkt werden – nein, auch dafür gibt es Lösungen. Wie jedes andere Service, etwa Wäscheservice, Schuhreinigung, Zimmerservice usw., finden die Gebühren für die Strom-Ladung aus der Hotelgarage den direkten Weg auf die Zimmerrechnung. Es sei denn, Sie hätten wirklich etwas zu verschenken...

Destination Charging

Warum sollten gerade Betriebe der Hotel- und Tourismusbranche bei ihrem Angebot nicht auf Elektromobilität vergessen? Viele Beispiele aus der Praxis zeigen, dass das sogenannte Destination Charging bei E-Autofahrern eine wesentliche Rolle spielt, das heißt dort laden, wo das E-Auto ohnehin steht. Viele Unternehmen sind bereits auf diesen Zug aufgesprungen und bieten ihren Kunden und Gästen mit einer Ladestation auf dem Parkplatz einen Mehrwert an, ohne selbst einen nennenswerten Aufwand damit zu haben:

Ganz nebenbei fügt man seinem Image die Attribute „modern“, „innovativ“ und „nachhaltig“ hinzu. Hotels und Tourismusbetriebe sind mit verhältnismäßig langen Stehzeiten und Aufenthaltsdauern geradezu prädestiniert, diesen Service anzubieten.

Hilton Vienna Ladestation

Best practice Beispiele

Waren E-Autos bisher eher in Haushalten mit höherem Einkommen zu finden, so hat das Förderpaket der Österreichischen Bundesregierung dafür gesorgt, dass auch immer mehr Personen mit mittlerem Einkommen den Sprung in die Elektromobilität wagen.

Hotelbetriebe wie Sheraton oder Hilton Vienna haben sich als erstes entschlossen, in der Hotelgarage eine Ladestation zu installieren. Sie setzen damit ein Statement, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort sondern ein Thema ist, das mit Ernsthaftigkeit umgesetzt wird. Die Ladestationen bei Sheraton und Hilton stammen von SMATRICS.

Finden Sie hier heraus, welche Ladelösung perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt, erfahren Sie, wer sich um den Betrieb kümmert und wie Sie Ihre Ladestationen effizient nutzen können. 

 

Mehr erfahren