08.08.2016

E-Tuk Tuk
E-mobil von Indien nach London

Mit einem vollelektrischen Tuk Tuk von Indien nach London? Kein Problem! Den Beweis dafür bringt der Südinder Naveen Rabelli mit seinem selbst gebasteltem E-Tuk Tuk. Am Samstag erreichte dieser seltene Besuch das Ars Eletronic Center in Linz. Unterstützung erhielt er dabei vom Elektromobilitäts-Club Österreich und dem Zoe-Club Austria.
Bild: © Thomas Hochreiter/ Naveen Rabelli und sein SolarTukTuk
Bild: © Thomas Hochreiter/ Naveen Rabelli und sein SolarTukTuk

Im Februar war Rabelli mit seinem Solar Tuk Tuk im südindischen Bangelore gestartet, Anfang September will er am Big Ben in London ankommen. Damit erfüllt sich der junge Mann nicht nur einen Traum, sondern möchte auch auf die globalen Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Bereits vor vier Jahren machte sich Rabelli auf den Weg nach London. Damals wollte er rechtzeitig zu den Olympischen Sommerspiele in der britischen Hauptstadt sein. Doch leider kam es bereits kurz nach dem Start zu technischen Problemen. Ein zweiter Versuch musste her. In Eigenregie hat Rabelli den Benzinmotor aus dem dreirädigen Fahrzeug ausgebaut, Solarpanels am Dach angebracht und Akkus eingebaut. Als Ingenieur der Firma Mahindra hat er auch beruflich mit Elektromobilität zu tun: Die Firma produziert jährlich mehr als 4.000 E-Autos. So legt Rabelli seit Februar täglich zwischen 50 und 100km lärm- und emissionsfrei zurück – 13.000km bis heute. In Österreich begleiteten die Mitglieder des ersten Elektromobiltitäts-Clubs Österreich und des Zoe-Clubs Austria den E-Tuk Tuk streckenweise um eine reibungslose E-Fahrt zu garantieren.