07.04.2017

E- Tankstellennetz + Gratis Parkpickerl für Wiener
Wird Elektromobilität endlich auch in Wien zum Thema?

Politiker und Unternehmer fordern die Stadt Wien auf neue Möglichkeiten der Elektromobilität zu nutzen und präsentieren konkrete Vorschläge für den Umstieg auf die umweltfreundliche E-Mobilität. Ein E-Tankstellennetz in Ladezonen und ein gratis Parkpickerl für 2 Jahre soll es für Nutzer von E-Fahrzeugen geben.
SMATRICS Ladeinfrastruktur Wien

E-Mobilitätspaket - Wien muss nachziehen

Seit 1. April gibt es für E-Fahrzeuge grüne Kennzeichen, die es Gemeinden und Städten ermöglichen, neue Anreize für den Umstieg auf umweltfreundliche E-Mobilität zu schaffen. Viele österreichische Städte und Gemeinden haben bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen. Daher fordern der Abgeordnete zum Nationalrat und ÖVP Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger, die Bezirksvorsteherin der Josefstadt Veronika Mickel-Göttfert und der Inhaber von Doll’s Blumen Bernd Doll, unsere Bundeshauptstadt Wien auf diese neuen Möglichkeiten zu nutzen und präsentieren konkrete Vorschläge.

88% weniger Treihausgas-Emissionen

Nicht nur die Reduktion von CO2 sondern auch die Lärm- und Feinstabreduktion gerade in der Stadt könnte durch eine Umstellung aus umweltpolitischer Sicht sehr wichtig sein. 88% weniger Treibhausgas-Emissionen verursacht ein E-Auto im Vergleich zu einem Diesel-Fahrzeug und ist im Betrieb schadstofffrei, wenn es wie bei SMATRICS, dem größten flächendeckendem High-Speed-Ladenetz Anbieter, mit Strom aus 100% Wasserkraft lädt. 

Vorteile durch E-Mobilität für Wien 

Gerade in Wien gibt es lt. Mickel-Göttfert massive Probleme mit der Luftqualität und einer Überschreitung dessen von bis jetzt 19 Tagen. Sie sieht daher die Notwendigkeit die Luftqualität auch durch E-Mobilität zu verbessern. Natürlich profitiert Wien beim Thema E-Mobilität auch durch die enorme Lärmreduktion. Stellen Sie sich den Gürtel vor, wenn nur E-Autos unterwegs sind - das würde eine völlig neue Lebensqualität für die Bewohner schaffen. 

Die Basis ist die Ladeinfrastruktur

Mickel-Göttfert sieht als Grundvoraussetzung die Ladeinfrastruktur dafür zu schaffen. Derzeit verfügt die Josefstadt über 74 Ladezonen. Ihr Vorschlag für ein flächendeckendes Modell ist folgender: Die Stadt Wien soll bis 2025 die Hälfte dieser Ladezonen mit einem E-Ladepunkt ausstatten. Unternehmen, welche anliefern soll es zu Tageszeiten möglich sein, ihr Auto zu laden, danach soll für private Fahrzeuge die Lademöglichkeit bestehen. Während des Ladens soll für die Nutzer keine Parkgebühr fällig werden.

Gratis Parkpickerl 

Um den Autofahrern den Umstieg auf E-Fahrzeuge attraktiver zu gestalten, schlagen Mickel-Göttfert und Andreas Ottenschläger vor den Besitzern dieser E-Fahrzeuge für 2 Jahre ein gratis Parkpickerl zu geben. Das bringt einem Autofahrer 240€ Ersparnis. Auch Unternehmer, kommen lt. Idee der beiden nicht zu kurz. Alle Unternehmen, die auf E-Mobilität umsatteln, sollen ebenfalls in den Genuss eines kostenlosen Unternehmerpickerls kommen und sparen dadurch bis zu 2.000€ im Jahr. 

Unternehmer beführworten das Vorhaben

Bernd Doll, Inhaber der Blumengeschäftes Doll Blumen, hat bereits seit mehreren Jahren den Wunsch seine Firmenfahrzeuge auf E-Autos umzustellen klagt jedoch über die fehlende Infrastruktur in Wien. Bis dato ist Wien, das einzige Dorf der Welt, wo im öffentlichen Raum keine Infrastrukturmaßnahmen für E-Mobilität durchgeführt werden dürfen. Daher ist es umso wichtiger, dass auch die Wiener endlich auf den Emobilitätszug aufspringen und Infrastruktur und Möglichkeiten schaffen, dass auch urbane Unternehmen den Fuhrpark nachhaltig umgestalten können. 

 

"Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou hat vor genau einem Jahr verkündet, dass die E-Mobilität in Wien ausgebaut wird, geschehen ist jedoch gar nichts. Mit unseren Vorschlägen bringen wir E-Mobilität auf die Überholspur. Dass die Umstellung auf E-Mobilität funktionieren kann, sieht man am Beispiel Norwegens. Hier ist es innerhalb weniger Monate zu einem Anstieg auf 20% E-Autos bei Neuzulassungen gekommen,“ so Mickel-Göttfert abschließend in der Pressekonferenz.

 

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