08.08.2016

E-Berufsalltag
Vollelektrisch und -flexibel unterwegs

Drei unterschiedliche Berufe, drei unterschiedliche Geschichten. Was sie verbindet ist die Begeisterung für Elektromobilität. Denn ob im Vertrieb, technischen Außendienst oder Kundenservice: E-Autos werden auch im beruflichen Alltag immer beliebter. Wir haben mit Christian Höfer (Sales VERBUND), Hakan Yildiz (CCS Kundenservice) und Stefan Zorzi (Networking Operation SMATRICS) über ihre vollelektrischen Erfahrungen gesprochen.
Im Bild v.r.n.l.: Die E-Mobilisten Christian Höfer, VERBUND Solutions und Ing. Leopold Kurz, Vorstand Herold Druck & Verlags AG mit dem vollelektrischen Mercedes B-Klasse Modell 50 ED.
Im Bild v.r.n.l.: Die E-Mobilisten Christian Höfer, VERBUND Solutions und Ing. Leopold Kurz, Vorstand Herold Druck & Verlags AG mit dem vollelektrischen Mercedes B-Klasse Modell 50 ED.

„Wasser predigen und Wein trinken“, so fühlte es sich für Christian Höfer von VERBUND Solutions an, wenn er mit einem fossil angetriebenen Auto unterwegs zu Kunden war um mit ihnen über neue Energiedienstleistungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energie zu sprechen. Deshalb fiel vor rund sieben Monaten die Entscheidung für ein rein elektrisch betriebenes Auto: der Mercedes B-Klasse Electric Drive.

„Wir verkaufen unseren Kunden energieeffiziente Lösungen sei es im Rahmen des lernenden Energieeffizienznetzwerkes Eco-Net oder in Form von Energieberatung. Da war es schon höchst an der Zeit auch unsere Mobilität anzupassen und auf Elektromobilität umzusteigen“, ist Höfer überzeugt. Mittlerweile hat es sich schon herumgesprochen, dass Elektroautos wesentlich energieeffizienter und nicht nur deshalb deutlich umweltfreundlicher unterwegs sind. „Die Botschaft ‚wir nehmen Energieeffizienz ernst‘ wollte ich auch gegenüber unseren Kunden stärken und leben“, so Höfer weiter. Wie bei vielen neuen Technologien ist es auch in der Elektromobilität so, dass es Vordenker, im konkreten Fall „Vorfahrer“ braucht, die sich was trauen.

Den Kunden der Zukunft heute verstehen

Auch Hakan Yildiz vom Wiener Kundenservicecenter CCS hat vor Kurzem seine ersten Erfahrungen mit einem vollelektrischen BMW i3 gemacht. „Ich bin von der Sache absolut überzeugt.“, sagt Yildiz , der als Customer Service Manager im beruflichen Alltag bereits mit Kunden-Anfragen aus dem Elektromobilitätsbereich zu tun hat. Die „Sache“ ist übrigens ein Elektroauto, das er sich zwar nur Probeweise für ein Wochenende ausgeliehen hat. In nur drei Tagen hat Yildiz über 600km mit dem vollelektrischen BMW i3 zurückgelegt und dabei keine Schwierigkeiten oder Probleme gehabt. „Die einzige Hürde war einem Verbrenner klar zu machen, dass er an der Ladestation nicht parken soll – da sind einige Autofahrer einfach blind.“, meint Yildiz und ergänzt „Im beruflichen Alltag arbeiten wir bereits heute mit zukunftsorientierten Kunden. Da ist es wichtig deren Ängste und Probleme nachvollziehen zu können. Daher müssen wir uns auch persönlich mit dem Thema Elektromobilität auseinandersetzen.“

Sein Fazit ist klar: „Ich bin erstaunt wie flink und spritzig E-Autos sind und habe absolut keine Ängste ob man es zur nächsten Station schafft oder nicht. Es gibt mittlerweile genug Alternativen. Zum Fahrgefühl in der Stadt: leise, ruhig, kein Stottern des lauten Dieselmotors, Power ohne Ende, gleichzeitig komfortabel und luxuriöse Ausstattung. Das ist mit Sicherheit auch was für unser Office.“

Full-E-Service

Während Christian Höfer bereits über 12.000 km am E-Tacho hat, sind es bei Stefan Zorzi noch etwas weniger. Doch keiner der beiden hatte bis dato einen unfreiwilligen Stopp mit dem E-Auto. Eine Tatsache, die auch auf das bereits sehr gut ausgebaute SMATRICS Ladenetz zurückzuführen ist, welches Stefan Zorzi und seine Kollegen fleißig in Stand halten.

„Der Großteil unserer technischen Tests und Services an den Ladestationen können wir dank unseres Firmenfuhrparks voll- und teilelektrisch zurücklegen. Am häufigsten kommt dabei der Kia eSoul zum Einsatz. Die Reichweite reicht selbst für längere Strecken aus, der große Kofferraum ist geräumig und praktisch. Und sollte es mal ganz dringend weiter weg gehen greifen wir unter anderem auf unseren BMW i3 Range Extender oder dem Mitsubishi Outlander PHEV zurück. Da haben wir zum Glück eine tolle Auswahl an Poolfahrzeugen.“, sagt Stefan Zorzi. Dabei sind die Reaktionen der Kunden an den Ladestationen immer sehr positiv. Denn vor allem bei „Verbrennern“ ist das Interesse für Elektromobilität auffallend groß.

So scheint E-Auto-Fahren nicht nur eine sichere, sondern auch eine kommunikative und verbindende Mobilität zu sein. Denn beim „Laden“ kommt auch Zorzi mit anderen E-Mobilisten und „Verbrennern“ rasch ins Gespräch. „Die staunen dann oft wie einfach und unkompliziert Elektromobilität bereits ist.“, lacht Zorzi.