21.01.2014

Die Zukunft fährt mit Elektroantrieb
Gewinnen Sie das Buch „Zukunft wagen“ von Matthias Horx

Zukunftsforscher Matthias Horx ist selbst glühender Verfechter des elektrischen Fahrens. Seit mittlerweile drei Jahren testet er selbst die neuesten Entwicklungen verschiedener Hersteller im Alltag.

Vor kurzem hat er für sein eigenes Erprobungsprogramm einen Renault ZOE übernommen: „Das Auto ist ein interessanter Evolutionsschritt, da es mit seinem charmanten Design als erstes Elektrofahrzeug zunächst auf weibliche Kunden abzielt. Es ist aber auch aus einem anderen Grund ein wichtiger Schritt: Die Bedienung ist extrem einfach. Aus meiner Sicht wird sich Elektromobilität auf diese Weise durchsetzen: nicht mit hochkomplexen Systemen, sondern als unkomplizierter Dienstleister für die Mobilität im Alltag. Ich nenne es: casual driving.“ SMATRICS hat sein „Future Evolution House“ am Stadtrand von Wien mit einer Wallbox zum Laden seines Elektrofahrzeuges ausgerüstet. SMATRICS-Geschäftsführer Dr. Michael Viktor Fischer: „Die Zukunft gehört dem elektrischen Fahren. SMATRICS bietet hierfür als erster österreichweiter Anbieter die entsprechende Ladeinfrastruktur im öffentlichen Bereich, sowie für Büro oder Eigenheim mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft.“ Ergänzt wird die Lade-Infrastruktur im Hause Horx durch eine Fotovoltaik-Anlage.

Horx: „Unsere jährliche Kilometerleistung mit dem Elektroauto beträgt rund 5.000 Kilometer, und nach unseren Erfahrungen deckt die aktuell erzielbare Reichweite mehr als 95 Prozent unserer Fahrten ab. Für die restlichen Bedürfnisse nutzen wir Bahn, Flugzeug oder mieten uns ein anderes Auto, beispielsweise für Skiurlaube. Diese Art der Kombination von Mobilitätsformen wird zukünftig ebenfalls stark zunehmen, auch wenn das heute noch für viele Autofahrer befremdlich wirken mag. Doch wir dürfen nicht mit dem Altgelernten in die Zukunft sehen – die Zukunft hat andere Parameter. Und das fossile Zeitalter wird bald zu Ende gehen.“

Am Durchbruch der Elektromobilität als Fortbewegungsart der Zukunft bestehen daher keine Zweifel.

Horx: „Sie schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, vor allem im urbanen Raum, wo die Lebensqualität deutlich steigt.“ Diese positiven Effekte lassen sich heute bereits in Oslo beobachten: dank entspannten, stressfreien Fahrens ohne lokale Schadstoff-Emissionen und mit weitaus geringerer Lärmentwicklung. Damit sich Elektromobilität so rasch entwickeln könne wie in Norwegen, sollten freilich eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt werden. „Dieses Phänomen konnten wir schon öfter beobachten: Will man eine bestehende, über lange Zeiträume erprobte Technologie verändern, dann müssen alle Faktoren stimmen. In Sachen Elektromobilität sind dies die Infrastruktur, steuerliche Anreize, Ladesysteme und das Angebot an passenden Produkten. In Norwegen hat man für alles gesorgt, und siehe da: Es geht doch!“

Die Vorzüge der elektrischen Mobilität lassen sich aber schon heute erleben.

Horx: „Das Fahren ist ein geradezu sinnliches Erlebnis – ein elegantes Surren und Gleiten. In einem Elektroauto fährt man auch deswegen viel entspannter, weil man ständig auf Rekuperation abzielt. Man will keine Energie verschwenden, daher haben auch Aggression und andere typisch männliche Verhaltensweisen keinen Platz.“ Diese Einstellung erfordere ein Umdenken, aber wie in vielen anderen Bereichen trete die Umgewöhnung schneller ein als man ursprünglich erwarte. „Meine Söhne waren anfangs skeptisch. Im spätpubertären Alter mit entsprechender Begeisterungsfähigkeit für schnelle Autos ausgestattet, schien ein Elektroauto kaum die passende Wahl. Heute sind sie stolz darauf, in einem fortschrittlichen Auto zu sitzen, das aus der Masse heraussticht. Man sieht daran, wie schnell die Stimmung ins Positive kippt.“

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Buch von Mathias Horx

Zukunft wagen

Über das Buch: "Zukunft wagen" Von der Kunst, an die Zukunft zu glauben – über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbaren. Wie kommt es, dass wir die Aussichten für die Zukunft häufig negativ bewerten? Anhand vieler anschaulicher Beispiele zeigt der bekannte Zukunftsforscher und standhafte Optimist Matthias Horx, wie wir unsere Vorstellung der Zukunft und unsere Erwartungen in Kopf und Bauch zusammensetzen und von welchen scheinbar unerschütterlichen Glaubenssätzen, Denktraditionen und Gefühlen wir uns dabei leiten lassen. Aber es geht auch anders: Den Mythen der Zukunft stellt Horx die spannenden Erkenntnisse unterschiedlichster Forschungsrichtungen entgegen, die er zu einem neuen Bild der Zukunft zusammenfügt: ein Bild, das zu kluger Gelassenheit angesichts des unablässigen Wandels aufruft.

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Autor: SMATRICS