23.01.2018

Die passende Ladelösung für Ihr Unternehmen
Was sollten Fuhrparkmanager bei der Anschaffung von Ladeinfrastuktur beachten?

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an E-Autos. Aber woher bekommen Betreiber einer E-Auto Flotte die geeignete Ladeinfrastruktur und welche ist überhaupt die passende für das Unternehmen? Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.
Smatrics Businesslösung für Flotten

Ist die Entscheidung für den Einsatz von E-Autos im Unternehmen gefallen, stellt sich gleich auch die Frage nach der passenden Ladeinfrastuktur.

Erfolgreiche Ladenetzbetreiber bieten hier die entsprechenden Ladelösungen individuell angepasst auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens. Der Preis ist dabei von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig, etwa der Anzahl der benötigten Ladestationen sowie deren Ladeleistung, welche IT-Services in Anspruch genommen werden oder welche baulichen Maßnahmen getroffen werden müssen. Unterm Strich variieren die Kosten der unterschiedlichen Projekte so stark, dass Fuhrparkmanager ohne ein konkretes Angebot meist im Dunkeln tappen. 

Die richtige Hardware

Welche Ladestationen sich für die Firmenflotte am besten eignet, hängt vor allem von den Elektroautos ab. Wichtig ist hier: nicht jede Hardware eignet sich für jede Flotte. Für die Ladezeit spielt vor allem das verbaute Ladegerät (On-Board-Charger) im E-Auto eine wesentliche Rolle. Die Spanne liegt hier bei einer Leistung zwischen 3,7 kW bis 43/50 kW.

Mit der rasanten Entwicklung der E-Mobilität steigen auch die Anforderungen an die Ladeinfrastuktur. Smart und kompatibel mit anderen neuen Technologien soll sie sein. Das kann ganz klar nur eine intelligente Ladestation. Mit dieser können Sie smarte Funktionen nutzen und sind auch für zukünftige Bedürfnisse bestens ausgerüstet. 

Wer kümmert sich um die Installation?

Die Installation kann ein qualifizierter Elektriker erledigen oder aber der Ladeinfrastuktur-Anbieter, der mit den Anforderungen und Normen für den Anschluss von Ladestationen vertraut ist. Am einfachsten und kostengünstigsten ist es, wenn bereits Stellplätze mit Stromanschluss zur Verfügung stehen. Die Gegebenheiten am geplanten Standort spielen eine wichtige Rolle:

  • Kann die Ladestation an der Wand montiert werden oder wird ein Standfuß benötigt?
  • Ist bereits eine Leitung vorhanden, die genutzt werden kann, oder müssen erst Leitungen verlegt werden? Falls Leitungen bereits vorhanden sind: Welche Leistung steht zur Verfügung?

Ausfallsicherer Betrieb & Entstörung

Natürlich kann jedes Unternehmen seine Ladestationen selbst betreiben. Um einen ausfallsicheren Betrieb der Station zu gewährleisten empfiehlt es sich jedoch, auf einen kompetenten Ladenetzbetreiber mit entsprechender Erfahrung auf diesem Gebiet zurückzugreifen. Dieser bietet proaktive Fehlerbehebung und greift im Störungsfall sofort ein und kann einen Remote-Start durchführen.

Wer darf sein E-Auto aufladen?

Außerdem muss man sich als Flottenbetreiber entscheiden, wer laden darf und wie die Ladestation freigeschalten wird. Im halböffentlichen und öffentlichen Bereich (z.B.: in Gemeinschaftsgaragen, auf Hotel- oder Firmenparkplätzen) ist ein Zugangsschutz via RFID Karte und der Einsatz einer intelligenten Ladestation sehr sinnvoll. Dadurch wird gewährleistet, dass die Ladestation nur von berechtigten Personen benutzt werden kann.

Möchte man Gästen, Mitarbeitern, etc. an der Ladestation laden lassen, ohne dabei den Strom zu verschenken, ist ein Abrechnungsservice ideal. Dies ermöglicht es Fahrern eines elektrischen Firmenwagens, den geladenen Strom zuhause ebenso wie am Arbeitsplatz bequem und ohne viel Aufwand mit dem Arbeitgeber abzurechnen. 

Welche Daten müssen bereitstehen?

Ganz egal für welche Variante sich ein Unternehmen entscheidet, die Ansprüche an eine interne Ladeinfrastruktur sind hoch. Die Ladedaten müssen zur weiteren Verarbeitung (z.B. für eine Zuordnung von Kostenstellen,…) zur Verfügung stehen. Ein sogenanntes Nutzerportal inklusive Kostenübersicht und Reporting ist dabei empfehlenswert und kann den individuellen Ansprüchen angepasst werden.

Nur so lassen sich die einzelnen Ladevorgänge den richtigen Kostenstellen zuordnen und Nutzer-Statistiken und Reportings mit Verbrauchsdaten und Kilometerständen erstellt werden.  

Checkliste für Fuhrparkmanager

Darauf müssen Sie achten:

  • Fahrzeugauswahl/-anzahl/Einsatzbereich
  • Standort
  • Wann ist die Umsetzung geplant?
  • Welche Ladegeschwindigkeit ist gewünscht?
  • Wie/Wofür sollen die E-Autos genutzt werden?
  • Welche Leistung (Strom) steht zur Verfügung?
  • Wer soll sich um das Nutzer- und Abrechnungsmanagment kümmern?
  • Ist eine transparente Zuordnung der Kosten gewünscht?

 

Sie können die Fragen der Checkliste bereits beantworten? Dann sind Sie und Ihr Unternehmen bereit für Ihre individuelle Ladelösung.

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