02.08.2017

Die ersten Modelle wurden ausgeliefert
Vorhang auf für das neue Tesla Model 3

Frenetischer Jubel wie bei einem Popkonzert brandete auf, als – nein, kein Popstar, sondern der Tesla-Firmenchef – Elon Musk Ende Juli das neueste Mitglied der Tesla-Familie, das Model 3, vorführte. Die ersten 30 Tesla Model 3 wurden bereits an ihre neuen Besitzer übergeben.

30 Model S bereits auf der Straße unterwegs

Bis zu 500.000 Einheiten sollen hier im kommenden Jahr vom Band rollen. 50 Exemplare des neuen Modells gibt es bereits, 30 wurden nun an die ersten Kunden – durchgängig Werksangehörige – ausgeliefert. Damit will Tesla einerseits zeigen, dass der gefasste Zeitplan hält, andererseits ermöglicht das dem Autobauer, eventuell noch auftauchende Kinderkrankheiten auszumerzen bis die breite Öffentlichkeit das Vehikel einem ersten Härtetest unterziehen kann.

Eine halbe Million Vorbestellungen mit einer Anzahlung von jeweils 1.000 Dollar wurden kolportiert. Mit einer Auslieferung vor Ende 2018 darf allerdings realistischerweise nicht gerechnet werden. 

Kleiner Basispreis, kostspielige Extras und ein Blumentopf?

Für 35.000 Dollar wird das Model 3 in der Basisversion zu haben sein, darin enthalten die Basis-Akkus mit einer Reichweite von 350 Kilometern, die an einer Haushaltssteckdose je Stunde 50 km Reichweite laden können. Deutlich schneller geht das an Tesals Superchargern, was beim Model 3 kostenpflichtig sein wird. Die Beschleunigung von 0 auf 100 schafft das mit rund 1,6 Tonnen recht leichte E-Auto in weniger als 6 Sekunden. Der Batteriesatz mit 500 Kilometern Reichweite kostet 9.000 Dollar und mit weiteren Extras wie Ledersitzen, Glasdach und 19-Zoll-Felgen findet man sich schnell bei 60.000 Dollar wieder.

Egal zu welchem Preis: richtig spartanisch bleibt die Innenausstattung, die ausschließlich aus einem 15-Zoll-Bedienungsbildschirm besteht. Mit einem Blumentopf für mehr Wohnlichkeit zu sorgen wäre angesichts der Beschleunigung jedoch wahrscheinlich keine so gute Idee.

Tesla Model 3 - Innenausstattung.
(c) Tesla Motors.

Preisniveau im förderbaren Bereich

Was das Model 3 von den bis dato am Markt befindlichen Modellen S und X unterscheidet, ist nicht nur der bedeutend niedrigere Preis, sondern vor allem die Tatsache, dass sich dieses in einer förderbaren Höhe wiederfindet. Damit wird er besonders für Firmenflotten interessant: So lassen sich mit dem ungefähr gleich preisigen VW e-Golf allein bei der Anschaffung weit über 9.000 Euro sparen!

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