03.04.2018

Das erstes Elektroauto aus dem 3D-Drucker
Kommen E-Autos künftig aus dem Drucker?

Elektrisch, günstig und gedruckt? Das Elektroauto LSEV eines italienischen Start-Up Unternehmen besteht zum größten Teil aus 3D-gedruckten Teilen und soll bereit sein für die Massenproduktion.
Elektroauto aus dem 3D-Drucker
(c) Polymaker.

Beim 3D-Druck wird Material Schicht für Schicht aufgetragen und es entstehen dreidimensionale Gegenstände. In der Industrie tritt der 3D-Druck seinen Siegeszug bereits an und beginnt die Weltwirtschaft umzukrempeln. Innovatives Schichtbauverfahren macht es möglich komplexe Formen ganz einfach und kostengünstig zu produzieren. Warum also nicht einfach ein Auto drucken? Und wenn dann soll es natürlich gleich ein E-Auto sein.

Dem italienischen Start-Up Unternehmen XEV ist in Zusammenarbeit mit dem chinesischen 3D-Druckmaterialentwickler Polymaker gelungen das erste Elektroauto LSEV (low-speed electric vehicle) auf den Markt zu bringen, dass zum größten Teil aus dem 3D-Drucker stammt.

57 Bauteile in 3 Tagen zusammengesetzt

In nur 3 Tage dauert der Druck und das Zusammensetzen des Elektroautos auf dem 3D-Drucker. Es besteht insgesamt nur aus 57 Bauteilen, statt der üblichen 2.000 und bringt ein Gesamtgewicht von 450 kg auf die Waage - ein absolutes Leichtgewicht also. Lediglich die Karosserie, die Sitze, Reifen und das Glas stammen nicht aus dem Drucker. 

Produktdetails

Für den urbanen Raum konzipiert schafft der smart-ähnliche fahrende elektrische Untersatz eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und verfügt über eine Reichweite von 150 km. Der überaus einfache Prozess der Produktion macht es möglich das Fahrzeug ab 8.000€ auf dem Markt anzubieten. Ab der zweiten Jahreshälfte 2019 soll das innovative Elektroauto LSEV auf dem Markt erhältlich sein.