09.03.2018

BMVIT startet neue Förderaktion
Mehr E-Mobilität in Ballungsräumen

Das Verkehrsministerium hat eine neue Ausschreibung für E-Mobilität in Ballungsräumen mit mehr als 50.000 Einwohnern gestartet. Mit bis zu 1,8 Millionen Euro unterstützt das BMVIT die Errichtung von multimodalen Mobilitätsknoten, die mit Angeboten der Elektromobilität und dem Verkehr verknüpft sind.
Bild E-Auto Ladeplatz

Mobilitätswende im Verkehrsbereich

Mit dem Ziel einer schrittweisen Dekarbonisierung will die Österreichische Bundesregierung Carsharing forcieren und die Elektromobilität weiter ausbauen. Gerade Ballungsräume leiden oft unter negativen Auswirkungen des Verkehrs, hier will die Regierung Rahmenbedingungen für CO2-arme Mobilität schaffen. 

Zukünftig wird es immer wichtiger, den vorhandenen öffentlichen Verkehr mit dem Individualverkehr zu kombinieren, um das Umsteigen für mehr Menschen attraktiv zu machen. Deshalb unterstützt das BMVIT mit städtischen Verkehrsbetreiben die Errichtung von multimodalen Mobilitätsknoten zur Verknüpfung von Angeboten der Elektromobilität (wie u.a. E-Taxis, E-Carsharing,...) mit weiteren Mobilitätsangeboten (z.B. öffentlichen Verkehrsmittel oder Leihrädern)  mit 1,8 Millionen Euro.

Multimodale Knoten: kompakte Lösung für urbane Räume

Ein Multimodaler Knoten ist ein Platz oder Bereich im öffentlichen oder halböffentlichen Raum an dem mehrere Verkehrsmittel miteinander verknüpft werden. Den Ausgangspunkt eines Multimodalen Knotens bildet eine Haltestelle des öffentlichen Verkehrs in deren unmittelbarer Nähe zusätzliche Mobilitätsdienstleistungen errichtet werden. Die Angebot können von der Einbindung des Fuß- und Radverkehrs, über E-Flotten bis hin zu Carsharing oder Leihwagenangeboten reichen.

In Verbindung mit dem Aufbau von erforderlicher Ladeinfrastruktur und der Bereitstellung der emissionsfreien E-Fahrzeuge schafft das Konzept der Multimodalen Knoten attraktive E-Mobilitätsangebote für Alle, neben dem Umweltnutzen und den positiven verkehrlichen Effekten. 

SMATRICS steht Ihnen hierfür als Komplettanbieter für professionelle Ladelösungen, von der Planung über die Installation bis Betrieb und Abrechnung, zur Verfügung. 

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Einreichung und Fristen

Die Förderungsanträge sind an die SCHIGmbH zu übermitteln. Einreichschluss für die elektronische UND schriftliche Übermittlung ist der 27.06.2018, 12:00 Uhr.

Alle Informationen und für die Einreichung notwendigen Unterlagen stehen auf der Homepage der SCHIG oder hier zum Download bereit.