09.09.2021

Im Portrait: Marius Funke, Head of Sales Germany

Jedes Unternehmen benötigt eine Antriebskraft, so wie jedes Auto einen Motor braucht. Unser Antrieb besteht aus 80 motivierten Mitarbeitern - dem SMATRICS Team. Ein Teil von diesem Team ist Marius Funke. Im Portrait mit dem Head of Sales Germany sprechen wir darüber, was Elektromobilität für ihn bedeutet und welche Herausforderungen Energieversorger momentan bewältigen müssen.

Was ist deine Aufgabe bei SMATRICS?

In meiner Funktion als Head of Sales Germany bin ich für das Vertriebsgeschäft in Deutschland verantwortlich. Zu meinen Kernaufgaben zählt es, in einem rasant wachsenden Markt, die richtigen Kunden zu identifizieren, deren Anforderungen zu verstehen und entsprechend unseres 360° Portfolios zu beraten.

Was magst du an deinem Job am liebsten?

Ganz klar: die immer neuen Herausforderungen! Die Elektromobilität ist gerade am Anfang des Markthochlaufs und entwickelt sich rasant. Dies gibt mir die Möglichkeit, heute die Zukunft mitzugestalten und damit einen großen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität zu leisten. In diesem Zusammenhang finde ich es sehr spannend, ein etabliertes Unternehmen wie SMATRICS bei einem Markteintritt in Deutschland zu begleiten.         

Was machst du zuerst, wenn du morgens ins Büro kommst oder dich an den Schreibtisch setzt?

Da ich entgegen viele meiner Kollegen nicht aus Wien, sondern aus Deutschland arbeite, kommt es relativ selten vor, dass ich morgens ins Büro fahre. Aber egal wo ich arbeite, jeden Morgen mache ich mir zunächst einen Kaffee und lese dann die neuesten Nachrichten der Branche und des Wettbewerbs.

Was schätzen deine Kollegen am meisten an dir?

Das ist schwierig zu sagen, da ich noch nicht so lange bei SMATRICS arbeite. Aus vorherigen Funktionen weiß ich, dass meine Kollegen vor allem meine Einsatzbereitschaft und den Willen, Dinge zu verändern und zu verbessern, sehr schätzen. Das werde ich auch bei SMATRICS einbringen.

Was bedeutet Elektromobilität für dich?

Veränderung! Zweifelsohne ist die Elektromobilität einer der aktuellen Megatrends und wird unsere Gesellschaft maßgeblich verändern. Vor einigen Jahren war die Elektromobilität noch eine Spielwiese für zumeist Energieversorgungsunternehmen. Als Enthusiast wurde man  eher belächelt – heute ist das Thema in der Gesellschaft angekommen und verändert ganze Branchen, wie die der Automobilindustrie. Es ist schön zu sehen, dass man mit seiner Arbeit einen Betrag zu einer nachhaltigen Mobilität leistet.

Wenn ich ein Elektroauto wäre, dann wäre ich…

Ein IONIQ 5… extravagantes Design und eine tolle Technik. Schön zu sehen wie mutig Hyundai hier in den Markt geht.        

©Hyundai

Wovon hängt der Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland ab?

Ich persönlich glaube, dass der Durchbruch bereits geschafft ist. Es werden täglich neue Fahrzeuge angekündigt oder vorgestellt. Auch die Zulassungszahlen entwickeln sich rasant. Jetzt gilt es die hierfür benötigte Infrastruktur zu schaffen. Diese muss nicht nur flächendeckend aufgebaut sein, sondern auch einfach zugänglich und, im Vergleich zum Verbrenner, wettbewerbsfähig.

Welche Herausforderungen gilt es in Deutschland für Energieversorger zu stemmen/zu beachten?

Der benötigte Aufbau der Infrastruktur ist ohne die Energieversorger nicht zu schaffen. Für die Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber bedeutet dies, schon heute die aufkommenden Anforderungen in der strategischen Netzplanung zu berücksichtigen und technische Anforderungen, wie die Steuerbarkeit von Infrastruktur, zu ermöglichen. Viele Energieversorger in Deutschland sind auch gleichzeitig Betreiber von Ladeinfrastruktur. Hier gilt es in Zukunft ganz andere Herausforderungen zu meistern! Mit dem Markthochlauf muss auch das eigene Ladenetz mitwachsen – dieses muss sowohl dem technischen Fortschritt genügen, als auch professionelle Serviceprozesse abdecken. Erst gestern habe ich versucht, bei einem der größten deutschen Stadtwerke zu laden. Leider ohne Erfolg! Nach langer Wartezeit in der Hotline wurde mir mitgeteilt, dass man keinen Zugriff auf die Ladesäulen hätte und lediglich ein Ticket eröffnen kann. Am nächsten Tag würde ein Techniker rausfahren. So wird die Elektromobilität keine Akzeptanz in der Gesellschaft erfahren! Mit der Skalierung des Ladenetzes müssen sich die Energieversorger professioneller aufstellen.

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