14.11.2019

GENOL setzt auf E-Mobilität

GENOL, ein Unternehmen der RWA Raiffeisen Ware Austria AG, ermöglicht seinen Kunden durch ein breites Filialnetz speziell im ländlichen Raum einfachen Zugang zu E-Mobilität. Wir haben mit GENOL Geschäftsführer Oliver Eisenhöld gesprochen - im Interview erzählt er, wie die Implementierung der E-Mobilität in seinem Unternehmen erfolgt und verrät, was Unternehmen bei der Realisierung des eigenen Projekts beachten sollten.
Mann lädt bei E-Ladestation

Was hat Sie als Unternehmen dazu bewegt, auf Elektromobilität zu setzen?

GENOL ist ein Unternehmen der RWA Raiffeisen Ware Austria AG und hat ein umfangreiches Know-how und langjährige Erfahrung in den verschiedensten Bereichen im Energiesektor.
Die Produkte und Dienstleistungen werden insbesondere über die Lagerhäuser vertrieben. Durch ein breites Filialnetz an Lagerhäusern (Bau- und Gartenmärkten) speziell im ländlichen Raum bietet sich hier die Möglichkeit, Kunden einen einfachen Zugang zu E-Mobilität zu ermöglichen. Als klimaneutrales Unternehmen bekennen wir uns klar zu den Klimazielen. Dementsprechend beschäftigen wir uns intensiv mit neuen und alternativen Antrieben und Energien, vor allem aber auch der Frage, wie wir unsere Kunden optimal versorgen können.

 

Glauben Sie, dass die Aktivitäten Ihrem Unternehmen einen Image-Gewinn bringen/gebracht haben?

Bis sich das Thema E-Mobilität durchgesetzt hat, wird es zwar noch Zeit brauchen, wir sind aber überzeugt, dass es für die Mobilität der Zukunft und deren Nachhaltigkeit essentiell ist. Das ist auch unser Antrieb und unsere Motivation, hier Aktivitäten zu setzen.

 

Wie ist die bisherige Resonanz auf Ihre Aktivitäten? Wie werden die Ladestationen von Mitarbeitern/Kunden angenommen?

Die Resonanz bei Kunden ist noch verhalten. Nichtsdestotrotz sind wir von der E-Mobilität überzeugt und bauen das GENOL-Netz an Ladestationen stetig aus.

Denn es ist schon auch ein Umdenken erkennbar. Unsere Mitarbeiter etwa haben die Möglichkeit, bei den Pool- Autos zwischen Diesel-Autos und E-Autos zu wählen. All jene, bei denen die Fahrtstrecke für E-Autos optimal ist, greifen gern zu einem E-Auto.

 

Elektromobilität für Handelsunternehmen

 

Wie können Elektroauto-Fahrer Ihre Ladestationen nutzen?

GENOL ist der erste Anbieter am Markt gewesen, der eine Kombikarte bietet. Das bedeutet, dass unsere Kunden sowohl klassischen Treibstoff bei der Tankstelle beziehen können als auch Ladezeit bei den Ladestationen. Neben der Karte können die Kunden mittels Web-App Ladezeit bei den Ladestationen beziehen.

 

Für den Aufbau Ihrer Ladestationen haben Sie sich für SMATRICS als Partner entschieden. Was gab dafür den Ausschlag?

SMATRICS als Marktführer in diesem Bereich überzeugte durch das große Know-how und von Anfang durch die professionelle Zusammenarbeit.

4 Männer stehen neben Ladesäule von Genol
Genol-Geschäftsführer Oliver Eisenhöld (2. v. rechts) gemeinsam mit Andreas Eisner-Klee, Ewald Maserei (Genol) und SMATRICS Geschäftsführer Hauke Hinrichs.

Können Sie uns ein wenig darüber erzählen, wie die Zusammenarbeit abgelaufen ist? Wie lange hat es von der Idee bis zur ersten funktionierenden Ladesäule gedauert?

Die Durchlaufzeit des Projekts betrug ein Jahr. Dieser kurze Zeitraum zeigt, dass wir das Projekt sehr ambitioniert umgesetzt haben. Das war nur dank der guten und engagierten Zusammenarbeit aller Projektpartner möglich. Die größte Herausforderung dabei war die systemtechnische Anbindung der Karte.

 

Welche Schwierigkeiten waren bei der Projektverwirklichung zu überwinden? Und umgekehrt: Was ist Ihnen besonders positiv aufgefallen?

Schwierigkeiten zeigten sich vor allem in der Tatsache, dass GENOL in diesem Bereich noch keine Erfahrungswerte hat. Das wurde aber ausgeglichen durch die Professionalität und das Engagement aller Beteiligten – Mitarbeiter wie Partner. Damit konnte das Projekt auch sehr erfolgreich und schnell umgesetzt werden.

 

Was würden Sie anderen Unternehmen raten, die ein ähnliches Projekt verwirklichen wollen?

Genügend Zeit für die Umsetzung des Projektes einplanen und alle Mitarbeiter und Beteiligten vorab für die wichtigen Themen schulen.

 

Planen Sie weitere Aktivitäten im Bereich Elektromobilität?

Ja. Wir bauen stetig den Bereich E-Mobilität mit allen Facetten aus.Außerdem ist die Vernetzung mit Photovoltaik und Speicherung gerade im privaten Bereich wichtig. Auch hier wollen wir unser Know-how und das unserer Partner nutzen, um die E-Mobilität in den nächsten Jahren noch attraktiver zu gestalten.

 

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