23.10.2019

Erste Group errichtet 36 E-Ladestationen am Headquarter

Die Erste Group setzt auf nachhaltige Mobilität und hat Anfang 2019 gemeinsam mit SMATRICS am Firmensitz am Hauptbahnhof die dortigen Parkplätze mit insgesamt 36 Ladestationen ausgestattet. An den Stationen kann jeder E-Autofahrer laden: Mitarbeiter und Kunden der Erste Group, Besucher des Erste Campus genauso sowie SMATRICS Kunden. Wir haben mit Renate Tomaschek, Geschäftsführerin der OM Objektmanagement GmbH - dem Facility Service-Dienstleister der Erste Group - gesprochen. Im Interview erzählt sie, wie die Implementierung der E-Mobilität in ihrem Unternehmen erfolgte und verrät, was Unternehmen vor der Realisierung des eigenen Projekts beachten sollten.
SMATRICS: Der Erste Campus, das Headquartier der Erste Group, wurde mit 36 Ladestationen für Elektroautos ausgerüstet. Was bewegt eine Bank dazu, auf Elektromobilität zu setzen?

Renate Tomaschek: In der heutigen Zeit sind alternative Antriebsformen, wenn auch noch nicht 100 % ausgereift, in einem Fuhrparkangebot notwendig und sinnvoll. Der Erste Campus wird zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Quellen beliefert. Daher entstehen bei den Fahrten keine zusätzlichen CO2-Emissionen. Die Ladestationen dazu anzubieten, rundet das Angebot ab.

 

Glauben Sie, dass die Aktivitäten auch einen Image-Gewinn bringen?

Es ist für ein modernes Unternehmen State-of-the Art und ein Must, in diesem Bereich Akzente zu setzen. Bereits bei der Errichtung des Erste Campus wurde die Möglichkeit des Ausbaus von Elektrotankstellen mitberücksichtigt. Ein modernes Gebäude mit der Möglichkeit, Garagenplätze auch der Öffentlichkeit anzubieten, braucht diese Ausstattung.
 

Wie ist die bisherige Resonanz auf Ihre Aktivitäten? Wie werden die neuen Ladestationen angenommen?

Die Ladestationen werden sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden sehr gut genutzt. Es werden laufend mehr SMATRICS-Nutzer.

 
Wenn ich ein Elektroauto fahre, wie kann ich dann Ihre Ladestationen nutzen?

Unsere Garage ist öffentlich zugänglich. Die 36 Elektrotankstellen befinden sich aufgeteilt auf den beiden Parkebenen. Um die Ladestationen nutzen zu können, kann einfach vor Ort mittels App und Mobiltelefon die Ladung aktiviert und bezahlt werden. Die Verwendung ist selbsterklärend und funktioniert problemlos.
 

Für den Aufbau Ihrer Ladestationen haben Sie sich für SMATRICS als Partner entschieden. Was gab dafür den Ausschlag?

SMATRICS war zum Zeitpunkt der Entscheidung bereits ein erfahrener Anbieter mit einem erprobten System und einer gut ausgebauten Ladeinfrastruktur - nicht nur in Österreich, sondern auch in den angrenzenden Ländern.
 

Können Sie uns ein wenig darüber erzählen, wie die Zusammenarbeit abgelaufen ist? Wie lange hat es von der Idee bis zur ersten funktionierenden Ladesäule gedauert?

Die Planung und der Umbau der notwendigen Infrastruktur, unter Berücksichtigung der Auflagen, haben rund 10 Monate in Anspruch genommen. Die Koordination der beteiligten Firmen - Elektriker, Trockenbauer und SMATRICS - wurde von der Projektleitung sehr gut realisiert.

Renate Tomaschek, GF OM Objektmanagement GmbH
© Renate Tomaschek, Erste Group
Welche Schwierigkeiten waren bei der Projektverwirklichung zu überwinden? Und umgekehrt: Was ist Ihnen besonders positiv aufgefallen?

Die Installation der E-Tankstellen in der Tiefgarage war aufgrund der gesetzlichen Auflagen eine gewisse Herausforderung. Brandschutzrelevante Vorgaben und der Umbau im laufenden Betrieb waren nicht immer einfach. Positiv aufgefallen ist das Zusammenspiel der einzelnen Tankstellen unter Berücksichtigung der Auslastung und einer optimalen Energieversorgung.

 

Was würden Sie anderen Unternehmen raten, die ein ähnliches Projekt verwirklichen wollen?

Neben der Realisierung des Projektes und der dazu notwendigen Planung der Infrastruktur, sind bereits bei der Errichtung eines neuen Gebäudes die Anforderungen zu berücksichtigen. Auch ein später stattfindender zusätzlicher Ausbau sollte angedacht werden. Die aktuelle Situation von Förderungen für die Errichtung ist ebenfalls im Vorfeld zu prüfen.

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