Förderungen E-Mobilität für Unternehmen

Fördermittel im Bereich Elektromobilität werden für alle Unternehmen in Österreich sowie in Deutschland bereitgestellt. Darüber hinaus können auch öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen um finanzielle Unterstützung anfragen. SMATRICS hat die wichtigsten Förderungen, welche Betriebe in Anspruch nehmen können, für Sie zusammengefasst.

Nach Bewilligung Ihrer Förderung steht Ihnen SMATRICS als umfassender Dienstleister für Ladenetze und -stationen zur Verfügung: von der Projektierung über die Umsetzung und den laufenden Betrieb bis zur Abrechnung. Sie kümmern sich um die Fördereinrichtung, SMATRICS übernimmt die übrigen Themen.

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Förderungen für Betriebe in Österreich

Förderaktion E-Mobilität für Betriebe

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit Elektro-, Brennstoffzellen- bzw. Plug-In-Hybrid Antrieb sowie Range Extender zur Personenbeförderung (Klasse M1) bzw. zur Güterbeförderung (Klasse N1 und ≤ 2,0 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht).

  • € 3.000 für E-Autos und Brennstoffzellenfahrzeuge
  • € 1.250 für Plug-In-Hybrid und Range Extender

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Förderungsaktion E-Ladeinfrastruktur

Gefördert wird die Errichtung von E-Ladestellen (Standsäule bzw. Wallbox), an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist.

  •  Normalladen an Wallbox oder Standsäule mit Wechselstrom bis 3,7 kW → € 300,00
  •  Normalladen an Wallbox mit Wechselstrom von mehr als 3,7 kW bis 22kW → € 300,00
  •  Normalladen an Standsäule mit Wechselstrom von mehr als 3,7 kW bis 22 kW → € 1.500,00
  •  Beschleunigtes Laden mit Wechselstrom oder Gleichstrom von mehr als 22 kW bis 43 kW → € 3.000,00
  •  Schnellladen mit Wechselstrom von mehr als 43 kW oder Gleichstrom von ≥ 50 kW → € 15.000,00

 

Die Förderungshöhe ist von der technischen Ausprägung der E-Ladestelle abhängig und ist mit 30% der Anschaffungskosten begrenzt.

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Förderungsaktion Elektro-Leicht-fahrzeuge, Elektro-Kleinbusse und leichte Elektro-Nutzfahrzeuge

Gefördert werden E-Leichtfahrzeuge (Klassen L2e, L5e, L6e und L7e), E-Kleinbusse (Klasse M1 und zugelassen für mindestens 7+1 Personen > 2,0 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht), E-Kleinbusse (Klasse M2) und leichte E-Nutzfahrzeuge (Klasse N1 mit mehr als 2,0 Tonnen und kleiner gleich 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht).

  • bis zu € 22.000 pro Fahrzeug (in Abhängigkeit der Fahrzeugklasse), mit 30% der Anschaffungskosten begrenzt

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Investitionsprämie

Die Investitionsprämie fördert Unternehmensinvestitionen, die einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich leisten. Dazu zählen auch Anschaffungen und Investitionen aus dem Bereich E-Mobilität. Förderfähig sind materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen, die zwischen dem 01.09.2020 und 28.02.2021 bei der aws beantragt werden und spätestens bis zum 28.02.2022 umgesetzt werden.

  • 14 % bei Investitionen im Bereich Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit (dazu zählt der Bereich E-Mobilität).

Detaillierte Informationen lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

keine NoVA und motorbezogene Versicherungssteuer

Reine E-Autos sind sowohl von der NoVA (Normverbrauchsabgabe) als auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer ausgenommen. Plug-In-Hybride sind bei der motorbezogenen Versicherungssteuer nur für den verbrennungsmotorischen Anteil steuerpflichtig.

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Vorsteuerabzug

E-Autos sind vorsteuerabzugsfähig, wenn sie als Firmenfahrzeug angeschafft werden.

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Entfall des Sachbezugs

Für die Privatnutzung von rein elektrischen Firmenfahrzeugen fällt der Sachbezug (von 1,5 bis 2 Prozent, je nach Fahrzeug) auf Null. Zusätzlich gilt auch für private E-Fahrzeuge, die beim Arbeitgeber unentgeltlich geladen werden, dass kein Sachbezug vorliegt, sofern der Strombezug am Abgabeort gratis ist.

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Graz

Die Neuanschaffung eines E-Autos oder Plug-In-Hybrid wird in Graz zusätzlich zur Bundesförderung mit € 1.500,00 bezuschusst.

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Salzburg

Das Land Salzburg fördert mit dem Förderprogramm "Klimaschutz E-Mobilität" zusätzlich zur Bundesförderung reine E-Autos, Brennstoffzellenfahrzeuge, E-Kleinbusse (M2), leichte E-Nutzfahrzeuge und Ladeinfrastrukur.

  • Ladeinfrastruktur wird bis zu € 15.000 gefördert,
  • E-Autos bis zu € 3.000,
  • E-Kleinbusse bis zu € 44.000,00 und
  • reine E-Nutzfahrzeuge bis zu € 21.000.

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Förderungen für Betriebe in Deutschland

E-Auto Prämie (Umweltbonus)

Die E-Auto Prämie in Deutschland fördert folgende Gegenstände:

  • Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges
  • Erwerb eines Elektrofahrzeuges bei der zweiten Zulassung im Inland
  • akustisches Warnsystem (AVAS)

Bei Vorlage aller Voraussetzungen der Umweltbonus in Höhe von € 9.000 für rein elektrische Fahrzeuge und in Höhe von € 6.750 für Plug-In Hybride bei einem maximalen Nettolistenpreis von € 40.000 gewährt. Über einem Nettolistenpreis von € 40.000 bis maximal € 65.000 wird für rein elektrische betriebene Fahrzeuge ein Umweltbonus in Höhe von € 7.500 und für Plug-In Hybride in Höhe von € 5.625 gewährt. Ein akustisches Warnsystem (AVAS) wird mit bis zu € 100 gefördert.

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Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Im Rahmen der Förderrichtlinie "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge" wird der Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur gefördert:

  • Normalladepunkte mit einer Ladeleistung bis 22 kW,
  • Schnellladepunkte mit mehr als 22 kW,
  • der erforderliche Anschluss an das Nieder- bzw. Mittelspannungsnetz

Ladestationen werden bis zu € 30.000 bezuschusst, ein Netzanschluss bis zu € 50.000.

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Schwere Nutzfahrzeuge (Güterkraftverkehr)

Gefördert wird die Anschaffung von LKW und Sattelzugmaschinen mit Erdgasantrieb (Compressed Natural Gas –CNG), Flüssigerdgasantrieb (Liquefied Natural Gas –LNG) oder Elektroantrieb im Sinne des § 2 Nummer 2 und 4 Elektromobilitätsgesetz

  •  die für den Güterkraftverkehr bestimmt sind und
  •  derenzulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt.

Die Förderung beträgt bis zu € 40.000. Der Zuschuss darf 40 % der Investitionsmehrkosten nicht überschreiten.

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Kraftfahrzeugsteuerbefreiung

Die Kaufpreisgrenze für die Besteuerung von reinelektrischen Dienstwagen von 0,25% beträgt € 60.000.

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Senkung der Bemessungsgrundlage

Der geldwerte Vorteil beim „Arbeitgeberladen“ hat eine Senkung der Bemessungsgrundlage zum Vorteil. Für betriebliche Elektroautos, die erstmals seit Januar 2019 einem Mitarbeiter als Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen werden, wird die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung des geldwerten Vorteils halbiert oder geviertelt. Die Viertel-Regelung gilt ab 2020, wenn das Kraftfahrzeug keine Kohlenstoffdioxidemission je gefahrenen Kilometer hat und der Bruttolistenpreis des Kraftfahrzeugs nicht mehr als € 60.000 beträgt. Erfüllt ein Elektrofahrzeug nicht die vorstehenden Voraussetzungen oder handelt es sich um ein extern aufladbares Elektro-Hybridfahrzeug, kommt eine Halbierung der Bemessungsgrundlage bzw. der Abschreibung gemäß vorstehenden Grundsätzen in Betracht.

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Nordrhein-Westfalen

Das Förderprogramm "Emissionsarme Mobilität" fördert die Anschaffung reiner E-Autos und öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur.

  • Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur: 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. € 6.000 pro Ladepunkt
  • E-Autos: € 8.000 für die Klasse N1 (von 2,3 t bis 3,5 t), € 8.000 für die Klasse N2 (größer 3,5 bis 7,49 t)

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Schleswig-Holstein

Gefördert wird die Errichtung von:

  • öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Schleswig-Holstein sowie das Lastmanagement für mindestens drei Ladepunkte an einem Standort,
  • nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Schleswig-Holstein sowie das Lastmanagement für mindestens drei Ladepunkte an einem Standort,
  • für den Betrieb elektrisch betriebener bzw. aufladbarer Busse im ÖPNV erforderlicher Ladeinfrastruktureinschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses des Ladestandortes und der Montage der Ladestation

Die Fördersumme beträgt max. € 30.000 pro Ladepunkt (öffentlich zugänglich). Das Lastmanagement wird mit bis zu € 500 pro Standort bezuschusst.

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Berlin

Das Förderprogramm "Wirtschaftsnahe Elektromobilität" (WELMO) in Berlin beinhaltet folgende Fördergegenstände:
 

  • bis zu € 15.000 (25%) bei der Neuanschaffung von N1 Fahrzeugen,
  • Ladeinfrastruktur bis zu max. € 30.000 pro Ladepunkt (50% der Gesamtkosten),
  • Netzanschluss bis zu max. € 55.000 (50% der Gesamtkosten)

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Stand: Oktober 2020

Die vorliegenden Übersichtsblätter und Informationen stellen eine Zusammenfassung der Förderungsaktionen aufgrund der uns zugänglichen Quellen dar, weshalb wir keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen können. Bei konkreten Projekten muss immer erst im Detail geprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen. Desweiteren wurden nicht alle Förderungen der Bundesländer in Deutschland und Österreich angeführt.