Förderungen E-Mobilität für Unternehmen

Fördermittel im Bereich Elektromobilität werden für alle Unternehmen in Österreich sowie in Deutschland bereitgestellt. Darüber hinaus können auch öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen um finanzielle Unterstützung anfragen. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Förderungen der einzelnen Bundesländer angeführt werden, informieren Sie sich hierfür bitte direkt auf der Seite Ihres Bundeslandes bzw. Ihrer Gemeinde. SMATRICS hat die wichtigsten Förderungen, welche Betriebe in Anspruch nehmen können, für Sie zusammengefasst.

Nach Bewilligung Ihrer Förderung steht Ihnen SMATRICS als umfassender Dienstleister für Ladenetze und -stationen zur Verfügung: von der Projektierung über die Umsetzung und den laufenden Betrieb bis zur Abrechnung. Sie kümmern sich um die Fördereinrichtung, SMATRICS übernimmt die übrigen Themen.

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Förderungen für Betriebe in Österreich

Förderung für E-Autos

Im Zuge der E-Mobilitätsoffensive 2021 wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit Elektro-, Brennstoffzellen- bzw. Plug-In-Hybrid Antrieb gefördert. Auch Range Extender werden in der Förderaktion berücksichtigt.

  • 4.000 Euro für E-PKW (M1 und N1) für BEV und FCEV
  • 2.000 Euro pro Fahrzeug (M1 und N1) für PHEV, REX, REEV

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Mehr Details zur E-Mobilitätsoffensive 2021 (Antragstellung, erforderliche Unterlagen,..) lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

Förderung für Ladeinfrastruktur

Im Rahmen der E-Mobilitätsoffensive wird auch Ladeinfrastruktur gefördert. Erstmals wird auch betriebliche Ladeinfrastruktur berücksichtigt. Gefördert wird die Errichtung von E-Ladesäulen (Standsäule bzw. Wallbox), an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist.

Öffentlich zugängliche Ladepunkte:

  • AC 11 bis 22 kW → 2.500 Euro
  • DC bis zu 100 kW → 15.000 Euro
  • DC ab 100 kW → 30.000 Euro

Betrieblich genutzte Ladepunkte:

  • AC 11 bis 22 kW → 900 Euro
  • DC bis zu 50 kW → 4.000 Euro
  • DC 50 bis 100 kW → 10.000 Euro
  • DC ab 100 kW → 20.000 Euro

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Förderung für E-Leichtfahrzeuge, E-Kleinbusse und leichte E-Nutzfahrzeuge

Gefördert werden E-Kleinbusse (Klasse M1 und zugelassen für mindestens 7+1 Personen > 2,0 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht), E-Kleinbusse (Klasse M2) sowie leichte E-Nutzfahrzeuge (Klasse N1 mit mehr als 2,0 Tonnen und kleiner gleich 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht). 

  • E-Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2 bis 2,5 Tonnen → 7.500 Euro
  • über 2,5 Tonnen bis zu 12.500 Euro
  • E-Kleinbusse der Klasse M1 bis zu 12.500 Euro, E-Kleinbusse der Klasse M2 bis zu 24.000 Euro

Dieser Zuschuss wird ebenfalls im Rahmen der E-Mobilitätsoffensive 2021 vergeben. Die Förderung von geleasten Fahrzeugen ist zulässig. In diesen Fällen ist die Leistung einer Depotzahlung bzw. einer  Vorauszahlung  vor  der  Antragstellung  von  mindestens  der  zur  erwartenden  Förderungshöhe (brutto) erforderlich.

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Systembonus für Kombi-Anschaffungen (Ladeinfrastruktur und E-Nutzfahrzeug bzw. E-Bus)

Der Systembonus wird dann vergeben, wenn zusätzlich zur Anschaffung eines E-Nutzfahrzeuges (N2 oder N3) bzw. eines E-Busses (M3) eine entsprechende Ladeinfrastruktur errichtet wird.

  • zusätzlich 450 Euro (AC) bis 10.000 Euro (DC)

Die Förderung ist für alle Antragsteller mit 30 % bzw. 50 % der förderungsfähigen Kosten begrenzt.

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keine NoVA und motorbezogene Versicherungssteuer

Reine E-Autos sind sowohl von der NoVA (Normverbrauchsabgabe) als auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer ausgenommen. Plug-In-Hybride sind bei der motorbezogenen Versicherungssteuer nur für den verbrennungsmotorischen Anteil steuerpflichtig.

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Vorsteuerabzug

E-Autos sind vorsteuerabzugsfähig, wenn sie als Firmenfahrzeug angeschafft werden.

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Entfall des Sachbezugs

Für die Privatnutzung von rein elektrischen Firmenfahrzeugen fällt der Sachbezug (von 1,5 bis 2 Prozent, je nach Fahrzeug) auf Null. Zusätzlich gilt auch für private E-Fahrzeuge, die beim Arbeitgeber unentgeltlich geladen werden, dass kein Sachbezug vorliegt, sofern der Strombezug am Abgabeort gratis ist.

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Graz

Förderung von umweltfreundlichen Fahrzeugflotten: Die Neuanschaffung eines E-Autos, Plug-In-Hybrid oder Vollhybrid wird in Graz zusätzlich zur Bundesförderung mit 1.500 Euro bzw. 750 Euro (Vollhybrid) bezuschusst.

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Salzburg

Das Land Salzburg fördert mit dem Förderprogramm "Klimaschutz E-Mobilität" zusätzlich zur Bundesförderung reine E-Autos, Brennstoffzellenfahrzeuge, E-Kleinbusse (M2), leichte E-Nutzfahrzeuge und Ladeinfrastrukur. Die Antragstellung ist nur noch bis 30.06.2021 möglich.

  • Ladeinfrastruktur wird bis zu 15.000 Euro gefördert,
  • E-Autos bis zu 3.000 Euro,
  • E-Kleinbusse bis zu 44.000 Euro und
  • reine E-Nutzfahrzeuge bis zu 21.000 Euro.

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Niederösterreich

Förderung von Ladeinfrastruktur im großvolumigen Bestands-Wohnbau:

Gegenstand der Förderung ist die Errichtung einer Basis-Ladeinfrastruktur. Unter Basis-Ladeinfrastruktur werden alle Aufwendungen welche der Allgemeinheit zu Gute kommen verstanden, wie z.B.: Elektroinstallationsarbeiten, Tiefbauarbeiten, Zählerverteiler, Kabeltassen, Lademanagement, Netzzutritt, Netzbereitstellung. Ladestationen sind nicht Teil der Basis-Ladeinfrastruktur und können somit nicht gefördert werden.

Das Ausmaß der Förderung beträgt bis zu 50 % der Netto-Anschaffungskosten und maximal 15.000 Euro.

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Förderungen für Betriebe in Deutschland

Umweltbonus inkl. Innovationsprämie

Der Umweltbonus in Deutschland fördert folgende Gegenstände:

  • Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges (rückwirkend Zulassung ab 3. Juni 2020
  • Gebrauchtwagen, die erstmalig nach dem 4. November 2019 oder später zugelassen wurden und deren Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 erfolgt ist.
  • akustisches Warnsystem (AVAS)

Bei Vorlage aller Voraussetzungen wird der Umweltbonus in Höhe von 9.000 Euro für rein elektrische Fahrzeuge und 6.750 Euro für Plug-In Hybride bei einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro gewährt. Über einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro bis maximal 65.000 Euro wird für rein elektrische betriebene Fahrzeuge ein Umweltbonus in Höhe von 7.500 Euro und für Plug-In Hybride in Höhe von 5.625 Euro gewährt. Ein akustisches Warnsystem (AVAS) wird mit bis zu 100 Euro gefördert.

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Ladestationen in Wohngebäuden

Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland.

  • pauschal 900 Euro pro Ladepunkt

Antragsberechtigt sind beispielsweise Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Vermieter von Wohneigentum und Bauträger. NICHT antragsberechtigt sind Unternehmen, die Ladestationen für eine gewerbliche Nutzung errichten wollen (z. B. als Kundenparkplätze, zum Laden des Dienstfahrzeuges).

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Schwere Nutzfahrzeuge (Güterkraftverkehr)

Gefördert wird die Anschaffung von LKW und Sattelzugmaschinen mit Erdgasantrieb (Compressed Natural Gas –CNG), Flüssigerdgasantrieb (Liquefied Natural Gas –LNG) oder Elektroantrieb im Sinne des § 2 Nummer 2 und 4 Elektromobilitätsgesetz

  •  die für den Güterkraftverkehr bestimmt sind und
  •  derenzulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt.

Die Förderung beträgt bis zu € 40.000. Der Zuschuss darf 40 % der Investitionsmehrkosten nicht überschreiten. Pro Unternehmen ist der Zuschuss auf 500.000 Euro begrenzt.

Das Förderprogramm war ursprünglich bis zum 31. Dezember 2020 befristet und wurde nun bis zum 31. März 2021 verlängert.

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Kraftfahrzeugsteuerbefreiung

Die Kaufpreisgrenze für die Besteuerung von reinelektrischen Dienstwagen von 0,25% beträgt € 60.000.

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Senkung der Bemessungsgrundlage

Seit dem 1. Januar 2020 wird die Privatnutzung von Elektro-Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis bis 40.000 Euro, die mehr als zur Hälfte dienstlich genutzt werden, monatlich nur noch mit 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil besteuert. Ab dem 1.7. wird die Kaufpreisgrenze bei reinelektrischen Dienstwagen von 40.000 auf 60.000 Euro erhöht. Für Hybridelektrofahrzeuge sowie Elektrofahrzeuge mit einem jeweils höheren Bruttolistenpreis bleibt es bei der bisher geltenden 0,5-Prozent-Regelung.

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Nordrhein-Westfalen

Das Förderprogramm "Emissionsarme Mobilität" fördert die Anschaffung von E-Nutzfahrzeugen und Ladeinfrastruktur:

  • E-Nutzfahrzeuge 8.000 Euro
  • Förderung für Ladeinfrastruktur beträgt maximal 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Bei privaten Standorten beträgt die Förderung bis zu 3.000 Euro, bei öffentlich zugänglichen Standorten bis zu 5.000 Euro pro Ladepunkt.

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Baden-Württemberg

Gefördert wird:

  • Ladeinfrastrukur inkl. Netzanschluss und Betrieb mit max. 2.500 Euro pro Ladepunkt
  • Fahrzeugklassen L6e und L7e mit 1.000 Euro für die für die Unterhaltungs- und Betriebskosten der E-Fahrzeuge

Voraussetzungen für die Ladeinfrastruktur:

  • Versorgung der Ladepunkte mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern
  • Betrieb der Ladepunkte für mindestens 3 Jahre in Baden-Württemberg
  • Anwendung des aktuellsten Stands der Technik und Erfüllung der Mindestanforderungen an die Ladepunkte.

Die Antragstellung erfolgt über L-Bank.

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Berlin

Das Förderprogramm "Wirtschaftsnahe Elektromobilität" (WELMO) in Berlin beinhaltet folgende Fördergegenstände:

  • Nutzfahrzeugen (N1, N2) maximal 15.000 Euro je Fahrzeug, 25% der zuwendungsfähigen Ausgaben,
  • Fahrzeuge entsprechend der Übersicht „Förderfähige elektrische Klein-und Leichtfahrzeuge“ maximal 5.000 Euro je Fahrzeug, 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Normalladeinfrastruktur (AC) inkl. Netzanschluss bis 22 kW max. 2.500 Euro pro Ladepunkt, Schnelllladeinfrastruktur (DC) inkl. Netzanschluss ab 22 kW max. 30.000 Euro pro Ladepunkt

Der Antragsteller muss seinen Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in der Hauptstadt haben. Die angeschafften E-Mobile müssen vorwiegend in Berlin genutzt werden. Gefördert werden: Neufahrzeuge, Jahreswagen, Leasingfahrzeuge mit einer Vertragsdauer von mind. 12 Monaten, Versicherungs- und zulassungspflichtige motorisierte Zweiräder (z. B. E-Roller, E-Mofas, E-Kleinkrafträder und S-Pedelecs). Pkw der Klasse M1 werden nicht mehr gefördert.

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Stand: 01. März 2021

Die vorliegenden Übersichtsblätter und Informationen stellen eine Zusammenfassung der Förderungsaktionen aufgrund der uns zugänglichen Quellen dar, weshalb wir keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen können. Bei konkreten Projekten muss immer erst im Detail geprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen. Desweiteren wurden nicht alle Förderungen der Bundesländer in Deutschland und Österreich angeführt.